Seenomaden

Takuss Grönland

Nachstehender Text ist dem neuen Buch der Seenomaden „Hart wie das Eis“ entnommen. Darin schreiben Doris Renoldner und Wolfgang Slanec über ihre Reise mit der Nomad, die sie von Grönland durch die berüchtigte Nordwestpassage bis nach Alaska führt. Erschienen im Delius Klasing Verlag, € 20,50. Hier können Sie das Buch bestellen ...
Angeblich stammen die größten Eisberge der nördlichen Hemisphäre aus dem Upernavik Eisfjord, den wir heute überqueren. Wir sind wieder uns selbst überlassen in dieser Welt aus Weiß und Blau. Fädeln uns ein in das Labyrinth aus Eisbergen, Inseln, Felsen und Klippen. Die Lichtverhältnisse in der Arktis können extrem sein. Oft erleben wir eine Fernsicht, bei der unsere Augen die Entfernungen in der kristallklaren Luft nur schwer taxieren können. Und so verschätzen, vertun wir uns pausenlos. Hohe Berge oder das Inlandeis erscheinen zum Greifen nahe, doch der Plotter verrät, dass uns zig Seemeilen davon trennen. Das Vorwärtskommen im Eis zwingt uns ständig dazu, alternative Routen parat zu haben. Die Gerade von A nach B zählt hier nicht. Wir sind schon zufrieden, unser Ziel auf Umwegen zu erreichen. Heute ist es das Jägerdorf Innaarsuit.

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Ausgezeichnet

Zukunftsweisende Projekte von Nachwuchs Meeresforschern auf der love your ocean Bühne prämiert.

Auf die Suche nach Antibiotika Rückständen im Meer fand das Gewinnerteam des Meereswettbewerbs – Forschen auf See – erhöhte Konzentrationen von Schmerzmitteln, Koffein und Antikorrosionsmittel.
Hohe Konzentrationen des Schmerzmittels Diclophenac, Koffein und dem Antikorissionsmittel Benzotriazol überraschten das Sieger-Team vom Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Leipzig bei ihrer Forschungsexpedition an Bord des Medien- und Forschungsschiffes ALDEBARAN auf dem Weg von der Ostsee (Eckernförde) nach Hamburg. Eine Woche lang waren die 16 und 18 Jahre alten Geschwister Lena und Tom mit ihrem Wissenschaftspaten Dr. Marc von Essen an Bord des Forschungsschiffes unterwegs und nahmen Wasserproben, die sie am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ) untersuchten. Negative Auswirkungen des belliebten Schmerzmittels Diclophenac auf Organismen im Süßwasser werden in der Wissenschaft bereits seit längerem kontrovers diskutiert.

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Nicht schuldig"

von Dr. Friedrich Schöchl - Yacht-Pool

Nachfolgender Fall ist exemplarisch für viele Situationen, in denen die Charter-Kaution vom Skipper einbehalten wird: Schäden, die im Wartungsmangel oder in Konstruktionsfehlern ihre Ursache haben.

  • Haftet der Skipper nicht grundsätzlich für alle Schäden, die während einer Charter entstehen?

Schäden aus Wartungsmangel oder Konstruktionsfehlern sind nach herrschender Rechtsprechung eindeutig vom Vercharterer zu vertreten. Dies gehört zu seinem Betriebsrisiko. Der Skipper (und seine Crew) haften dagegen für alle Schäden, die durch sie schuldhaft verursacht wurden. Auch haftet der Skipper nicht für Schäden, die auf Grund hoher Gewalt (Force majeure) erfolgen, wie z.B. der Blitzeinschlag, der die Elektronik des Charterschiffes zerstört.
Dies dürfte auch dem Wissensstand der meisten Skipper entsprechen, wenn sie guten Glaubens ein Charter-Schiff übernehmen.

  • Was ist die Realität?

Eine Reihe von Charterfirmen sieht das anders oder will es zumindest anders sehen. Sie gehen davon aus, dass das Schiff in dem Zustand zurückgegeben werden muss, in dem es übernommen wurde und schreiben das mehr oder weniger deutlich in die Charterverträge. Diese Rechtsauffassung ist allerdings falsch. So sah das auch ein österreichisches Gericht, als die Charterfirma den Skipper und seine Crew verklagte, weil durch das Streifen der Genua an dem am Mast befestigten Radarreflektor sich der Reflektor löste und auf das Deck fiel. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Das Gericht belehrte im Urteil den irrenden Vercharterer, dass er dafür zu sorgen hat, dass das Schiff in einem seetauglichen technischen Zustand ist. Die Klausel im Chartervertrag, mit der „vereinbart“ wurde, dass das Schiff so zurückzugeben ist, wie es übergeben wurde, stellt eine Benachteiligung des Charterkunden dar, die über die gesetzliche Haftung hinaus geht. Eine solche Bestimmung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – und darum handelt es sich bei Charterverträgen in der Regel – ist unwirksam.

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Europa hat gewählt

Große Bühne für die „Bootsbau-Oscars“ 2019

Im Mittelpunkt der FLAGSHIP NIGHT, dem maritimen Branchentreff des Delius Klasing Verlages und der „Boot“ Düsseldorf, standen am Samstagabend die beiden renommierten und mit Spannung erwarteten Auszeichnungen „European Yacht of the Year 2019” und „European Powerboat of the Year 2019“. Eine Experten-Jury zeichnete zudem im Rahmen der internationalen Gala eine Persönlichkeit, die im Wassersport besondere Akzente setzt, mit dem SEAMASTER-Award 2019 aus.

Große Bühne für Europas beste Motorboote und Segelyachten, die auch 2019 in insgesamt zehn Kategorien mit dem „Bootsbau Oscar“ prämiert worden sind. Vor mehr als 450 Gästen wurde auf der FLAGSHIP NIGHT im Rahmen der 50. „Boot“ Düsseldorf zum sechzehnten Mal die internationale Auszeichnung „European Yacht of the Year“ und zum dreizehnten Mal das „European Powerboat of the Year“ gekürt. Wer die renommierten Preise entgegennehmen darf, entscheidet eine Fach-Jury aus den Testleitern und Chefredakteuren der führenden zwölf Segel- und acht Motorboot-Magazine Europas.

Jedes Jahr kommen in Europa rund 60 neue Segelboote auf den Markt. Doch nur fünf Werften dürfen sich mit dem Titel „European Yacht of the Year 2019“ schmücken.

Die ersten Tests für die Jury-Mitglieder der zwölf Segelmagazine aus Norwegen (Seilmagasinet), Schweden (Båtnytt), Großbritannien (Yachting World), Niederlande, (Waterkampioen), Schweiz (marina.ch), Frankreich (Voiles et Voiliers), Spanien (Nautica y Yates), Dänemark (Bådmagasinet), Österreich (Yachtrevue), Italien (Vela e Motore), Finnland (Vene) und Deutschland (YACHT) fanden Ende August im schwedischen Ellös auf Orust statt. Im Oktober folgte vor Port Ginesta südlich von Barcelona die zweite Test-Phase.

Alle 19 Kandidaten wurden dabei intensiv getestet und bewertet. Insgesamt segelten die Fachjournalisten fast 2.000 Seemeilen mit den nominierten Yachten. Alle Entscheidungen werden von der Mehrheit der Jury getragen; eine Nationalitäten-Klausel verhindert, dass die Juroren Kandidaten aus dem eigenen Land bevorteilen. Die Auswahl für die jeweilige Yacht des Jahres spiegelt dabei das Geschehen am Gesamtmarkt wider, wo der aktuelle Trend einerseits hin zu immer größeren, individuell eingerichteten und mit zahlreichen Extras ausgestatteten Yachten geht, andererseits beleben sportliche Boote, die für den Einhand- oder Zweihand-Betrieb optimiert sind aktuell den Segelmarkt.

In der Kategorie der Family Cruiser siegte in diesem Jahr die Oceanis 46.1. Die Fahrtenyacht von Weltmarktführer Beneteau zeigt die gleichen Linien wie die bereits im Vorjahr nominierte Oceanis 51.1 – mit einem wichtigen Unterschied: Die 46.1 hat mehr Segelfläche, verfügt dadurch und durch eine fein austarierte Rigg-Geometrie sowie gelungene Auftriebsverteilung über noch bessere Segeleigenschaften. Sie bietet unter Deck bis zu zehn Kojen in fünf Kabinen. Das Boot ist stark individualisierbar, modern und optisch ansprechend gestaltet.

Im Bereich Performance Cruiser gewann die Arcona 435. Sie folgt einerseits dem typisch skandinavischen Modell eines sportlichen Performance-Cruisers: steif, solide, mit gemütlichem und vollwertigem Ausbau, wodurch sie relativ schwer ist. Andererseits hat sie moderne Linien mit einem breit auslaufenden Heck, dazu einen zeitgemäßen Segelplan mit wenig überlappender Genua und mächtigem Groß. Sie begeistert durch ein präzises und sensibles Gefühl am Ruder und sehr gute Leistung.

In der Kategorie Luxury Cruiser konnte sich die Sunbeam 46.1 durchsetzen. Mit der Neuerscheinung meldet sich die Marke vom Mattsee im Oberhaus des Yachtbaus zurück. Die 46.1 ist das neue Topmodell der Werft und vielseitig einsetzbar: ob auf Langfahrt oder beim Buchtenbummeln. Die Konstruktion ist äußerst durchdacht und mit all den zeitgemäßen Details wie Doppelsteuerstand, ausklappbarer Badeplattform, großem Cockpit mit Tisch, Targabügel mit fester Scheibe und integrierter Sprayhood ausgestattet.

In der Klasse Multihulls ging die begehrte Auszeichnung an den Astréa 42. Die Mehrrumpfyacht von Kat-Produzent Fountaine Pajot ist das neueste Modell unter Segeln. Frontcockpit, elektrische Hebebühne fürs Dingi, Liegen auf dem Kajütdach, Outdoor- Pantry – der Astréa 42 setzt den Trend zu höherwertiger Designqualität und Komfort auf 57 Quadratmeter Wohnfläche konsequent fort und verfügt obendrein über ordentliche Segeleigenschaften.

Bei den Special Yachts konnte sich die Lite XP von der Konkurrenz absetzen. Die 150 Kilogramm leichte Sandwich-Konstruktion aus Frankreich kommt mit brennstofffreiem Hybridantrieb. Der Skiff-Rumpf mit Schlupfkajüte lässt sich wahlweise rudern oder segeln – bei leichteren Winden sogar mit Gennaker. Perfekt für aktive Eigner auf Binnenrevieren oder für Abenteurertypen im Küstenbereich. Hat beim Race to Alaska 2018 ganz passabel abgeschnitten und damit seine Nehmerqualitäten bewiesen.

Powerboat oft he Year
Ebenso spannend verlief die Vergabe der Preise zum „European Powerboat of the Year 2019“ für Motorboote. Die Fachjury besteht hier aus den Chefredakteuren und Testverantwortlichen von den acht führenden europäischen Motorboot-Medien aus Norwegen (Båtliv), Italien (BoatMag), Frankreich (Neptune), Niederlande (Motorboot), Spanien (Nautica y Yates), Schweiz (marina.ch), Österreich (Yachtrevue) und Deutschland (BOOTE). Mehr als 200 neue Bootsmodelle erscheinen jährlich auf dem Motorboot-Markt. Auf der Cannes Boatshow im September nominierten die Motorboot- Experten mit Hilfe eines ausgeklügelten Punktesystems aus dieser Vielzahl von Neuvorstellungen ihre 24 Top-Kandidaten.

Neben den üblichen Qualitätsmerkmalen eines Bootes, wie beispielsweise der Verarbeitung oder den Fahreigenschaften, spielen die Raumaufteilung, das Gesamtkonzept und das Preis-Leistungs-Verhältnis eine entscheidende Rolle bei der Auswahl und Bewertung der Juroren. Häufig sind es auch innovative und ausgefallene Ideen, die am Ende zu einer Auszeichnung in einer der vier Längen-Klassen sowie der längen- unabhängigen Verdrängerklasse führen und eine Werft jubeln lassen.

In der kleinen Klasse bis 25 Fuß hatte am Ende die Nordkapp Noblesse 660 die Nase vorn. Die Noblesse 660 steht für ein neues Konzept im Daycruiser-Segment. Sie bietet viele durchdachte Detail-Lösungen, ein gut geschütztes Cockpit und hervorragende Fahreigenschaften. Punkten konnte die 6,50 Meter lange Nordkapp auch durch ihr zukunftsweisendes Design.

Boote der 35 Fuß-Klasse müssen vor allem praktische Lösungen, eine gute Verarbeitung und ein sicheres Handling auf allen Gewässern vorweisen können. In dieser Kategorie erhielt die Nimbus Weekender 9 Outboarder die Auszeichnung. Mit der 9er- Serie steigt der schwedische Bootsbauer ins Geschäft mit Außenborder-Booten ein. Der Stufenrumpf der Weekender 9 macht sie über 40 Knoten schnell, sicher und zu einer echten Rivalin der bisherigen Platzhirsche im Bereich der schnellen Offshore- Boote.

Bei der Abstimmung in der Klasse bis 45 Fuß überzeugte die Cranchi T 36 Crossover. Die T 36 Crossover vereint das Beste mehrerer Welten. Ihr Trawler-Rumpf und das großzügige Deckshaus bieten viel Platz und Lebensraum, der leistungsstarke Z-Antrieb mit zwei 300 PS starken Dieselmotoren macht sie bis zu 40 Knoten schnell.

Bavaria Yachtbau setzt auf 100 % „Made in Giebelstadt“

Die Weiterentwicklung von Bavaria nimmt klare Formen an: Künftig wird der für sein starkes Preis-Leistungsverhältnis weltweit geschätzte Yachtbauer seine Boote wieder zu einhundert Prozent in Deutschland fertigen. Unter dem Qualitätssiegel „Made in Giebelstadt“ werden sowohl die Segel- als auch die Motoryachten in Franken hergestellt und an die Kunden übergeben. Die bislang in Kroatien produzierte Motoryacht R55 wird im ersten Halbjahr 2019 erstmals am Stammsitz des Unternehmens in Handarbeit gebaut. Die Formen und Werkzeuge werden zu diesem Zweck gerade von Kroatien nach Deutschland gebracht und in Giebelstadt installiert.

Entwicklung und Bau künftig vorrangig in eigener Regie
„Wir wollen, dass unsere hervorragend ausgebildeten und engagierten Mitarbeiter vorrangig alle Yachten in eigener Regie entwickeln und bauen. Die Belegschaft identifiziert sich sehr mit Bavaria Yachtbau, sie ist der Kern unseres Unternehmens“, erklärt Geschäftsführer Erik Appel, seit Dezember 2017 Chief Operating Officer von Bavaria Yachtbau. „Deshalb wollen wir das Stammpersonal weiter aufbauen und gleichzeitig das Verhältnis der Leiharbeitnehmer verringern. Das hilft erheblich, Produktionskosten zu senken. Um die Leistungsfähigkeit der Werft zu erhöhen, werden wir das eigene Engineering, also die technische Entwicklung von Yachten, wieder bei Bavaria Yachtbau konzentrieren, interdisziplinäre Teams sind bereits gebildet. So werden wir die Übergabe neu entwickelter Modelle vom Engineering in die Produktion besser organisieren und Kosten senken. Das Engineering und der Möbelbau werden als Kernkompetenzen im eigenen Haus fortgeführt.“

Die Serienfertigung, für die Bavaria Yachtbau steht, wird zu neuer Stärke geführt.
Dazu ist es notwendig, die in den vergangenen Jahren geschaffene Komplexität, deutlich zu verringern. Das heutige Portfolio umfasst 26 Modelle – innerhalb der kommenden drei Jahre soll es auf 10 bis 12 am Markt nachgefragte und leistungsstarke Modelle fokussiert werden. „Unsere Modellpalette wird attraktiver und gleichzeitig qualitativ hoch verlässlich sein bei gleich großem Portfolio“, ergänzt Erik Appel.

C50 erfolgreich überarbeitet, große und kleine Schwester folgen
Die Arbeiten dafür haben bereits begonnen, die Produktion wurde in wichtigen Punkten verändert: Die 2018 vorgestellte, aber nicht erfolgreiche C65 wird nicht mehr gebaut, die E-Linie (Elektroantrieb und Hybrid-Yachten) wurde eingestellt. Die Segelyacht C50 wurde aus der Serienproduktion herausgenommen und als Prototyp technisch überarbeitet.

Nach erfolgreichem Re-Engineering ging die C50 ab November 2018 wieder in die Serienproduktion. Die Erkenntnisse daraus werden nun auf das Flaggschiff C57 und die kleine Schwester C45 übertragen. Der neue COO hat die Machbarkeit des größten Segelschiffs für das Werk Giebelstadt sichergestellt. Inzwischen ist die C57 im Band, parallel werden die Erkenntnisse aus der C50 in die laufende Produktion der C57 umgesetzt.
Moderate Neuentwicklungen sind ab dem Jahr 2019 geplant. Zwei bis drei neue Vorstellungen pro Jahr sind für eine Werft machbar. Schnelle Fertigung, zuverlässige Qualität, viel Platz bei sportlicher Leistung und ein starkes Preis-Leistungsverhältnis sollen Bavaria Yachtbau künftig wieder auszeichnen.
„Zu einer erfolgreichen Serienfertigung gehören im Yachtbau viel Handarbeit, Liebe zum Detail und der Wille zur Gestaltung. Dafür stand Bavaria immer, das soll auch in Zukunft wieder so sein. Wir können hier gemeinsam viel gestalten und Neuerungen schnell umsetzen“, so der Innovations-Ingenieur und gebürtige Franke Appel.

Die französische Beteiligung „Bavaria Catamarans“ wird künftig wieder unter ihrem bewährten Markennamen „Nautitech“ auftreten und vermarktet. Dr. Ralph Kudla weiß: „Bavaria steht für Yachten, Nautitech für Katamarane. Es ist uns wichtig, dass beide Unternehmen ihre jeweilige Identität in Zukunft noch stärker herausstellen können. Fachlich werden beide eng zusammenarbeiten und die Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich lebendig ausbauen.“

ANT ARCTIC LAB – Weltrekordversuch abgebrochen!

Wenige Tage nach seinem Start, entschloss sich Skipper Norbert Sedlacek westlich Irlands den Rekordversuch abzubrechen und in seinen Ausgangshafen Les Sables d’Olonne zurückzukehren. „Manchmal ist es eben notwendig die Realität zur Kenntnis zu nehmen und den Mut zu haben das Handeln danach auszurichten“, so Sedlacek.
Zwar hat die Open60AAL Innovation Yachts auch bei schwerem Wetter ein beeindruckendes Fahrpotential, jedoch sind diverse technische Ausrüstungsgegenstände aufgrund der fehlenden Vorlaufzeiten für die zu erwartenden Bedingungen einfach noch nicht ausgereift.  Deshalb beschloss sich Norbert umzukehren und dem Projekt noch ein weiteres Jahr Vorlaufzeit zwecks Optimierung der Bordtechnik einzuräumen um danach im Sommer 2019 die Rekordfahrt abermals in Angriff zu nehmen.
Die Werft Innovation Yachts hat für dieses unglaubliche Abenteuer eine spezielle Rennyacht, aus 100% recycelbaren und nachhaltigen Materialen gebaut. Dieser Materialmix: Vulkanfaser mit Balsaholzkern und unschädlichem Epoxy verkörpert eine neue Generation ökologischer, qualitativ hochwertiger Yachten.
Projekt ANT ARCTIC LAB ist aber nicht nur ein einzigartiger Weltrekordversuch! Das Projekt wird auch die ultimative Qualitäts- und Sicherheitsbestätigung eines neuen Yachtbaukonzeptes werden.
Nach dem Auslaufen im Sommer 2019 wird Norbert Kurs auf den Arktischen Ozean nehmen, die Nordwestpassage von Ost nach West durchsegeln und anschließend den Pazifik von Nord nach Süd überqueren um das erste Mal während dieses Törns Kap Hoorn zu passieren. Danach geht es in den tiefen südlichen Breiten rund um die Antarktis, ein zweites Mal rund Kap Hoorn und anschließend durch den Süd- und Nordatlantik nach Norden, zurück in den Start- und Zielhafen Les Sables d’Olonne.
So dieser Rekordversuch erfolgreich ist, wird Norbert Sedlacek der erste Segler sein, welcher einhand, nonstop und ohne Hilfe von außen die Welt über alle Ozeane, inklusive Arktischen und Antarktischen Ozean umsegelt hat. Diese unglaubliche Herausforderung mit einer Länge von ca. 34.000 Seemeilen werden für Skipper Sedlacek etwa 200 einsame, stürmische und stressige Tage auf See bedeuten.

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Generationenwechsel im Österreichischen Segel-Verband

Matthias Schmid, in Rio 2016 selbst noch Olympiateilnehmer, wird ab sofort als Sportdirektor das Trainer- und Betreuerteam des OeSV anführen. Die ursprünglich für 2020 geplante Übergabe der Agenden wurde damit vorzeitig vollzogen. Georg Fundak hat am Donnerstag, 7. März, mit sofortiger Wirkung um seine Pensionierung ersucht. Die Führung des Österreichischen Segel-Verbands ist diesem Wunsch des bisherigen Sportdirektors nachgekommen, der damit aus dem Verband ausgeschieden ist.

Mitnahme von Rettungswesten im Flugzeug

Seit 1. 1. 2019 ist eine Lockerung in Kraft getreten.

Lesen Sie hier was Sie beachten müssen ...

Große Bühne für die „Bootsbau-Oscars“ 2019

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