In aktuellem Heft: Hamburger Klimawoche

Dr. Eckart von Hirschhausen wurde Schirmherr der 13. Hamburger Klimawoche

Die Klimakrise ist die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts

„Unsere Mutter Erde ist krank, sie hat hohes Fieber und das steigt weiter. Sie gehört auf die Intensivstation mit ‚Multiorganversagen‘, wenn man die Symptome zusammenzählt, ein echter Notfall“, sagt Dr. Eckart von Hirschhausen, der anlässlich des Weltgesundheitstages der WHO am 7. April die Schirmherrschaft für die 13. Hamburger Klimawoche, Europas größter Klimaveranstaltung, übernahm. „Denn Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Wir haben lange die Klimathemen viel zu abstrakt verhandelt, so als wäre es eine Frage von Atmosphärenchemie, Eisbären und Meeresspiegel“, sagt von Hirschhausen. Der Arzt, Moderator, Autor und Wissenschaftsjournalist setzt sich seit 2018 für eine medizinisch und wissenschaftlich fundierte Klimapolitik ein. Er ist Mitglied der „Scientists for Future“ und Unterstützer der „Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit“ (KLUG). Zudem hat er die Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ gegründet. Eckart von Hirschhausen bringt es zusammengefasst auf die Formel: „Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde.“

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Europameister zu Wasser

Die Gewinner der beiden renommierten Auszeichnungen „European Yacht of the Year 2021“ für Segelyachten und „European Powerboat of the Year 2021“ für Motorboote wurden im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung bekannt gegeben.

Traditionell werden die „Oscars der Wassersport-Branche“ Ende Januar auf der FLAGSHIP NIGHT, dem maritimen Branchentreff des Delius Klasing Verlages und der „Boot“ Düsseldorf, anlässlich der weltgrößten Wassersportmesse verliehen. Pandemie-bedingt wurde die diesjährige Award-Verleihung im „Internationalen Maritimen Museum Hamburg“ ohne Publikum aufgezeichnet. Die Verkündung der jeweiligen fünf Preisträger erfolgt auf YouTube unter den Links: European Yacht of the Year 2021 (YACHT tv) und EuropeanPowerboat of the Year 2021 (BOOTE tv).

Zum 18. Mal wurden 2021 die internationalen Awards „European Yacht of the Year“ und zum 15. Mal „European Powerboat of the Year“ verliehen – wenn auch Pandemiebedingt in diesem Jahr virtuell und nicht live vor großem Publikum. Das „Internationale Maritime Museum Hamburg“ bot in diesem Jahr für die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Ehrungen den passenden Rahmen.

Wer die renommierten Auszeichnungen tragen darf, entscheidet seit jeher eine Fach-Jury aus den Testleitern und Chefredakteuren der führenden zwölf Segel- und acht Motorboot-Magazine Europas. Die beiden Jury-Vorsitzenden Jochen Rieker, YACHT-Chefredakteur, und Torsten Moench, Chefredakteur von BOOTE, führten durch die jeweilige virtuelle Preisverleihung.

Jedes Jahr kommen in Europa zahlreiche neue Segelboote auf den Markt. Doch nur fünf Werften dürfen sich mit dem Titel „European Yacht of the Year 2021“ schmücken. Reiseeinschränkungen und Quarantänevorschriften erschwerten diesmal die notwendigen und aufwendigen Testfahrten der 19 Kandidaten. Doch darauf verzichten wollte die Jury keinesfalls. Drei Test-Phasen an drei Orten (Kiel, Cannes und La Rochelle an der Atlantikküste) standen daher 2020 für die Jury-Mitglieder der zwölf Segelmagazine aus Norwegen (Seilmagasinet), Schweden (Båtägande), Großbritannien (Yachting World), Niederlande (Zeilen), Schweiz (Marina.ch), Frankreich (Voiles et Voiliers), Spanien (Náutica y Yates), Dänemark (Bådmagasinet), Österreich (Yachtrevue), Italien (Vela e Motore), Finnland (Vene) und Deutschland (YACHT) auf dem Programm. Alle Entscheidungen wurden von der Mehrheit der Jury getragen und eine Nationalitäten-Klausel verhindert, dass die Juroren Kandidaten aus dem eigenen Land bevorteilen.

In der Kategorie der Family Cruiser siegt in diesem Jahr die Bavaria C42 und  sorgt damit direkt für einen Überraschungserfolg der deutschen Werft. Trotz starker Mitbewerber fällt der Sieg der C42 am Ende überzeugend aus. Die Bavaria C42 beeindruckte die Jury durch hohen Komfort und perfekte Segeleigenschaften. Sie lässt sich unter allen Bedingungen schnell segeln und dabei leicht kontrollieren. Auch mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie vier Ausbauvarianten und zahlreichen Extras konnte die C42 punkten.

Bei den nominierten Performance Cruisern gewinnt der Dragonfly 40 den „European Yacht of the Year“-Award 2021. Das Boot aus Dänemark setzt laut Jury „die neue Benchmark fürs Schnellsegeln“. Der Zwölf-Meter-Trimaran verfügt über ein Cockpit mit Doppelsteuerstand und ein geschmackvoll, gediegenes Interieur. Die Dragonfly 40 vermittelt echtes Yacht-Feeling und großen Segelspaß. Einziger Wermutstropfen: Der hohe Anschaffungspreis.

In der Kategorie Luxury Cruiser konnte sich die Contest 55 CS durchsetzen. „Nicht nur ein Boot – eine echte Yacht“, lautet das Urteil eines Jury-Mitglieds. „Allumfassender, kompromissloser Luxus“, bringt es ein anderer Segel-Experte auf den Punkt. Und obwohl sie sich bis auf ihre schiere Größe nicht hervortut, stilistisch sehr reduziert bleibt, vermittelt die neue 55 CS eine einzigartige Aura – einen echten Wow-Effekt.

Der „European Yacht of the Year“-Award in der Kategorie Special Yacht geht in diesem Jahr an die Saffier SE 27. Der in den Niederlanden in IJmuiden entwickelte Daysailer ist laut Jury „der Beweis, dass hübsche Boote auch gut segeln“. Bei windigem Herbstwetter zeigte die SE 27 bei Testfahrten an der Atlantikküste keine Schwächen. Und auch bei Leichtwind weiß die Preisträgerin zu überzeugen. Mit  ihren 8,10 Metern Länge und einer Breite von 2,55 Metern bietet sie Seglern mit unterschiedlichsten Ansprüchen hohen Unterhaltungswert.

Über die Boréal 47.2 sagt die Jury: „So funktional wie ein Schweizer Offiziersmesser.“ Die Langfahrtyacht aus der Bretagne holt sich 2021 den Sieg in der Kategorie Bluewater Cruiser. Ihrem rustikalen „Aluminium“-Look stehen moderne Konstruktionsmerkmale gegenüber: breites Heck und ein Doppelsteuerstand. Darüber hinaus glänzt die 47.2 unter Deck mit einer ausgefallenen Ergonomie. Während frühere Modelle der Werft mehr für hohe Breiten und Kaltwasserreviere konzipiert waren, ist diese Blauwasseryacht auf allen Gewässern der Welt zu Hause.

European Powerboat of the Year 2021
Auch die Vergabe der Preise zum „European Powerboat of the Year 2021“ für Motorboote verlief in diesem Jahr anders als geplant – dafür aber nicht weniger spannend. Die Experten-Jury setzt sich aus den Chefredakteuren und Testverantwortlichen der acht führenden europäischen Motorboot-Medien aus Norwegen (Båtliv), Italien (Boatmag.it), Frankreich (Neptune), Niederlande (Motorboot), Spanien (Nautica y Yates), Schweiz (Marina.ch), Österreich (Yachtrevue) und Deutschland (BOOTE) zusammen.

Mehr als 200 neue Bootsmodelle bereichern jedes Jahr den Markt. Auch die Motorboot-Experten mussten sich ausnahmsweise in einer Videokonferenz und mit Hilfe eines ausgeklügelten Punktesystems auf die 23 Nominierten für den European Powerboat-Award 2021 festlegen. Neben den üblichen Qualitätsmerkmalen eines Bootes, wie beispielsweise der Verarbeitung oder den Fahreigenschaften, richtet die Jury ein besonderes Augenmerk auf die Raumaufteilung, die Sicherheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kandidaten. Auch die Umsetzung innovativer Ideen und Konzepte kann am Ende ausschlaggebend sein und zum Sieg in einer der fünf Award-Kategorien führen.

In der kleinen Klasse Motorboote bis 8 Meter hatte am Ende die Saxdor 200 Sport die Nase vorn. Die Saxdor punktet durch ihr gutes Preis-Leistungsverhältnis und ihre perfekten Fahreigenschaften. „In Kombination mit leistungsstarken Außenbordern wird die Saxdor 200 Sport zum reinrassigen Sportboot“, urteilt die Jury.

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In Heft 4/2020: El Niños kleine Schwester

El Niño geht, La Niña kommt. Doch kann das „brave Mädchen“ wirklich alles richten, was der „böse Junge“ angestellt hat?

Der stärkste El Niño der letzten Jahrzehnte ist Geschichte. Vorbei sind die Zeiten, in denen der „böse Junge“ das warme Wasser des Westpazifiks gegen die Ostküste Mittelamerikas trieb, worauf nicht nur dort, sondern auch in anderen Teilen der Welt, das Wetter verrückt spielte. Im Osten Afrikas leiden die Menschen noch heute unter der Dürre, auf den Inseln im westlichen Pazifik verdorrten die Tropenwälder. Amerikas Pazifikküste versank hingegen im Regen. Der brachte zwar Chiles Wüsten zum Blühen und füllte die leeren Wasserreservoire Kaliforniens, er sorgte aber auch für Überschwemmungen und Erdrutsche in vielen Teilen des Kontinents. Zu den wenigen Gewinnern zählten die Segler in der Karibik: Winde, ausgelöst von dem um bis zu acht Grad wärmeren Pazifikwasser, bescherten ihnen eine Saison fast ohne Hurrikans. Ging jedoch einer durch den Panamakanal, steckte er meist schon auf dem Weg zu den Galapagos eingeregnet in Flauten fest. Auf dem langen Schlag in die Südsee schob kein Humboldtstrom, denn der war von einem warmen Gegenstrom weit nach Süden abgedrängt worden. Weiter im Westen fand er noch schlechtere Verhältnisse vor: Immer öfter ging der Passat in die Knie und wer ganz schlechte Karten hatte, musste er sich den Weg ins Paradies gar gegen den Wind erkämpfen.

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Immer wieder schwere Motorboot-Unfälle:

Schwimmer tot – Skipper in Haft

Über Unfälle mit schweren Verletzungen und auch mit Todesfolgen müssen wir leider immer wieder berichten. Der jüngste derartige Unfall, der zum Tod eines Schwimmers führte, ereignete sich am 10. August 2020 in der Nähe von Rovinji in Kroatien.
Ein deutscher Motorbootfahrer startete sein Boot mit Vollgas und übersah einen Schwimmer mit dem er kollidierte. Obwohl ein zufällig anwesender Arzt vom naheliegenden Strand schwimmend zu Hilfe kam, konnte der Verletzte nicht mehr gerettet werden und verstarb noch vor Ort.
Der Fahrer des Motorbootes wurde sofort in Haft genommen und wartet derzeit in einem kroatischen Gefängnis auf seine Anklage.
Ein ähnlicher Fall wurde über einen Jet-Ski-Fahrer berichtet, der mit Höchstgeschwindigkeit mit nur einer Armlänge Abstand an einem Schwimmer vorbeifuhr. 1 m – oder ein Sekundenbruchteil – der über das Schicksal von zwei Leben entscheidet: für den einen eine Frage von Leben und Tod, für den anderen eine Frage von Freiheit oder Gefängnis.
Aber auch auf den deutschen Binnenrevieren herrscht mitunter Lebensgefahr: am 16. August 2020 machte ein Motoryacht-Skipper Schlagzeilen, der uneinsichtig und alkoholisiert zweimal mit erst 53 km/h und dann mit 70 km/h statt der erlaubten 25 km/h auf den Schweriner Seen gemessen wurde.
Dies sind leider keine Einzelfälle dieser Saison:
Im letzten Jahr war es eine junge österreichische Frau, die in Kroatien mit ihrem Vater, selbst Tauchlehrer, beim Auftauchen von einem mit überhöhter Geschwindigkeit im Schwimmerbereich fahrendem Motorboot tödlich verletzt wurde.
Wir erinnern uns auch leider an den ebenfalls tragischen Unfall vor einigen Jahren, wo die schnorchelnden Kinder des Gründer der sozialen Segel-Initiative für benachteiligte Kinder (Mirnomore) ebenfalls von einem unaufmerksamen Motorbootfahrer überfahren wurden. Ein Kind starb, des zweite wurde schwer verletzt mit der Folge einer Arm- und Bein Amputation.
Der Versicherer YACHT-POOL hat dies nun zum Anlass für eine breit angelegte Aufklärungskampagne genommen. Vom Jet-Ski-Fahrer bis zum Mega-Yacht-Eigner werden die YACHT-POOL-Kunden auf die besonderen Risiken – und die besondere Verantwortung – die mit dem Betrieb eines motorisierten Wassersportfahrzeuges einhergeht, sensibilisiert.
Dr. Schöchl betont, dass er über das Schadenverhalten der motorisierten Eigner und Skipper bei YACHT-POOL nicht klagen kann: „Ganz im Gegenteil: ich möchte allgemein das Bewusstsein der Jetski- und Motorbootfahrer schärfen und setze mit diesem Appell darauf, dass unsere Kunden eine Vorbildfunktion für andere Wassersportteilnehmer einnehmen. Denn alle motorisierten Wassersportler müssen sich bewusst machen: Beim Führen eines stark motorisierten Schiffes oder Jet-Skis heißt es in aller erster Linie: Vorsicht – Umsicht – Rücksicht!“
Dr. Schöchl erläutert, dass jeder Boots- und Jet-Ski-Fahrer per Gesetz zu erhöhter Vorsicht und zur Einhaltung von Sicherheitsabständen zu Schwimmern und Ufern verpflichtet ist. Die Behörden üben in diesen Fällen – zu Recht – keine Nachsicht.
Eine Boots- oder Skipperhaftpflicht-Versicherung schützt zwar vor den finanziellen Folgen eines Unfalls – nicht aber vor dem Verlust von Leben Anderer. Und dem Verlust der eigenen Freiheit.

Schiffmuseum Wien

Ende des 19. Jahrhunderts war Österreich die größte Binnenschifffahrtsnation der Welt. Lebensmittel und Waren wurden vom Schwarzen Meer und aus den an der Donau liegenden südöstlichen Teilen der österreichisch-ungarischen Monarchie in die Reichshauptstadt Wien transportiert. Dafür wurden mehr als 800 Lastkähne eingesetzt, die von zeitweise bis zu 188 Dampfschiffen (Dampfschleppern) die Donau hinaufgezogen wurden.
 Das letzte seiner Art ist die 1914 gebaute „FRÉDÉRIC MISTRAL“, deren einzigartiges und unglaubliches Schicksal während 100 Jahren Geschichte geschrieben wurde, vor allem auch deswegen, weil Kaiser Franz Josef I. sie in seinen letzten Jahren als geheimes Inspektionsschiff benutzte, wovon die im Bug des Schiffes befindliche Geheimkabine zeugt. Wir besichtigen diese, sowie den großen Salon des Schiffes, die Mannschaftsquartiere, die Offiziersmesse und die luxuriösen Kapitänskajüten und natürlich auch den Maschinenraum mit seinem mächtigen drei Meter hohen Dampfkessel samt der für damalige Zeiten hochmodernen Dampfmaschine. Und als „Höhepunkt“ den imposanten Steuerstand auf der Kommandobrücke der „FRÉDÉRIC MISTRAL“.
Weiters werden unter anderem noch folgende Schiffe gezeigt: Den Eisbrecher „ARTHUR“ (1955), das alte Salonschiff „ANA“ (1894), die „ARCHE DIMETOR“, den alte Zollponton „KRANICH“ mit der originellen „CAPTAIN´s LOUNGE“ und das Blumenschiff „ZOIE“ (1850). Die Schiffe befinden sich an vier Piers.
Führungen täglich 12:00 bis 20:00 Uhr, zu jeder Stunde oder nach Vereinbarung. Mindestens 5 max. 8 Personen.
Info: Schiffmuseum Wien, 1020 Wien, Hafenzufahrtsstraße 17; Tel.: 0660/1191719; E-Mail: schiffsmuseum@gmail.com; www.schiffsmuseum.at.

ANT ARCTIC LAB – Start auf 2021 verschoben

Extrem Segel-Weltrekordversuch: 34.000 Seemeilen – einhand – nonstop – ohne Hilfe von außen!

Obwohl die Open60AAL „Innovation Yachts“ die letzten Segeltests souverän bestanden hat und voll ausgerüstet und einsatzbereit ist, haben Umstände, welche sich außerhalb des Einflussbereiches des Teams befinden, das Verschieben von Projekt ANT ARCTIC LAB notwendig gemacht.

Aufgrund der durch COVID-19 verursachten Unsicherheiten und wegen persönlicher Gesundheitsprobleme von Norbert Sedlacek wurde entschieden, den Start vom 19. Juli 2020 auf nächstes Jahr, 2021 zu verschieben.

Heuer werden sich Norbert Sedlacek und Innovation Yachts auf bestehende Projekte, sowie neue Aufträge konzentrieren.

Norbert Sedlacek, Gründer von Innovation Yachts und Skipper von Projekt ANT ARCTIC LAB: „Team Innovation Yachts wird sein Bestes geben, um die aktuelle Situation ins Positive umzukehren. Wenn ich bei meinem Team bleibe, bin ich präsent, um Partner und Kunden in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Wir laden Sie ein, uns weiterhin zu folgen, während wir innovative, maßgeschneiderte Yachten entwickeln, welche die Umwelt respektieren und Ihre Bedürfnisse erfüllen.”

ACI News

Gratis Tagesliegeplatz für die ACI Jahreslieger

Nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen und mit Hinblick auf die Verbesserung des Angebotes und einen erfolgreichen Start der nautischen und touristischen Saison, führt ACI für den Zeitraum vom 1. bis 30. Juni günstigere Bedingungen in seinen Marinas ein. Daher erhalten im Juni alle Bootsfahrer, deren Boote auf einem Jahresliegeplatz festgemacht sind, kostenlose Tagesliegeplätze in allen ACI Marinas, während allen anderen Bootsfahrern eine Ermäßigung von 30% gewährt wird.

Weitere Infos hier ...

In Heft 2/2020: Ende der Segelschule Hofbauer

Ein Nachruf mit persönlichem Rückblick

Inzwischen hat es sich ja längst überall herumgesprochen, dass die Segelschule Hofbauer an der Alten Donau mit Ende 2019 zugesperrt hat.
Aber warum dieses abrupte Ende? Nun, dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die ich hier nicht diskutieren mag, schon deswegen, weil ich auf Grund meiner langjährigen Beziehung zum Hofbauer befangen bin.

Bei mir begann diese Beziehung mit meiner eigenen Ausbildung, vom A-Schein 1972 an der Alten Donau, geprüft vom gefürchteten Rudi Gruner, bis zur Seefahrtsausbildung 1977. Mein B-Theorie-Lehrer war Erich Klecka, vielen bekannt als späterer Gründer und Inhaber der Seefahrtschule „Die Yachtschule“ und Eigner der Stahlketsch Shaula.
Jutta und Karl Hofbauer, Besitzer eines alteingesessenen Bootsbaubetriebes, begannen mit dem Segelschulbetrieb 1970 an der Alten Donau und kurz danach auch in Neusiedl am See. In Wien leitete Werner Sponger den Schulbetrieb, er ist noch vielen Absolventen ein Begriff, vor allem den Älteren.
Fixpunkte waren neben dem Bootsverleih und der A-Schein-Ausbildung Veranstaltungen für Schulsportwochen und für das Wiener Ferienprogramm. Ich erinnere mich noch: Zeitweise wuselten mehr als 100 G’schrappen am Gelände herum, ein Sack voll Flöhe war wohl leichter zu bändigen, Jutta und Karl waren damals auch selbst noch stark in den Alltags-Betrieb involviert.

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Yachtverordnung – JachtVo

Am 8. Mai 2020 hat das BMK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie) die 205. Verordnung zum BGBl. II Nr. 205/2020 veröffentlicht.
Darin wird nicht nur die Yachtzulassung, internationales Zertifikat für die Führung von Yachten und Ausrüstung geregelt, sondern auch die neue Prüfungsordnung vorgestellt. Die gesamte Verordnung und die Anlagen 1 bis 14 kann unter dem folgenden Link herunter geladen werden.

Hier geht´s zum Download ...

Charter in Zeiten von Corona

Abgesagte Flüge, geschlossene Flughäfen, gesperrte Grenzen. Statt ihren Törn zu planen, dürfen Segler zu Hause Trübsal blasen und sich fragen: „Was wird dieses Jahr noch alles bringen“?

lesen Sie hier den Bericht von Carl Victor ...

Corona

YACHT-POOL veröffentlicht Informationen für Nautiker aus erster Hand

Noch ist weitgehend offen, wann in den Charter- und Segel-Revieren des Mittelmeeres der nautische Tourismus wieder möglich sein wird. Für viele ist die beliebte kroatische Inselwelt das nächste Ziel auf der Wunschliste, ist es doch wegen seiner Vielfältigkeit und guten Erreichbarkeit das Hauptreiseziel der deutschen und österreichischen Nautiker. Das Interesse an den dortigen Entwicklungen ist verständlicher Weise groß.

Der Yacht- und Charter-Versicherer YACHT-POOL verfügt mit seiner Niederlassung in Kroatien über ein exzellentes Netzwerk und sehr gute Kontakte zu den offiziellen kroatischen Stellen, aber auch zu den Charterfirmen vor Ort, und hat einen Report zur Corona-Lage, speziell für Nautiker, zusammengestellt.

Trotz des Schwerpunktes Kroatien sind auch Informationen für Frankreich und Italien aufgenommen. Aus dem Netzwerk von YACHT-POOL folgen demnächst auch Informationen für Spanien und Griechenland.

Für diesen kostenlosen Service von YACHT-POOL ist eine wöchentliche Aktualisierung geplant, damit sich Eigner und Charter-Skipper immer ein aktuelles Bild von der Situation vor Ort machen können.

Der Report ist in englischer Sprache, da er für ein internationales Publikum erstellt wurde.

Die jeweils aktuelle Fassung steht unter diesem Link kostenlos zum Download bereit...

SEAMSEAMASTER-Award 2020 geht an Boris Herrmann

Renommierter Personality-Award im Wassersport

Er sorgte im vorigen Sommer mit einem Transatlantik-Törn für weltweite Schlagzeilen, bei dem er Greta Thunberg emissionsfrei zum UN-Klimagipfel in New York brachte. 800 Millionen Menschen verfolgten die Zielankunft im Fernsehen und via Live Streams im Internet. Noch nie zuvor hat ein Segelereignis mehr Menschen erreicht. Boris Herrmann war damit im vergangenen Jahr der wichtigste Botschafter für den Wassersport. Dafür erhält er 2020 auf der FLAGSHIP NIGHT im Rahmen der boot Düsseldorf den renommierten SEAMASTER-Award.

Auch 2020 will der derzeit erfolgreichste deutsche Segelsportler wieder für Furore sorgen. Am 8. November wird Boris Herrmann als erster Deutscher mit der Yacht „Malizia II“ an der prestigeträchtigen Vendée Globe – einer Non-Stop-Regatta für Einhand-Segler – teilnehmen.

„Boris Herrmann hat mit Greta Thunberg weltweit eine unfassbare Breitenwirkung erzielt – mit Kontaktzahlen, die so gewaltig sind, wie alle großen Segel-Events zusammengenommen. Durch ihn und Greta ist Wassersport, insbesondere  Segeln, als absolut nachhaltig, jung und en vogue wahrgenommen worden – allen Unkenrufen und Schmähungen zum Trotz. Boris Herrmann war damit im vergangenen Jahr der wichtigste Botschafter für den Wassersport“, begründen Konrad Delius (Verleger Delius Klasing) und Petros Michelidakis (Director boot Düsseldorf) die Entscheidung der SEAMASTER-Jury für den 38-Jährigen.

Die Laudatio hielt Dee Caffari, die ihrerseits zu den Top-Profis der Hochseesegler-Szene zählt. Als erste Frau der Welt gelang ihr 2006 eine Solo-Nonstop-Weltumsegelung gegen die vorherrschende Windrichtung, also von Ost nach West, um alle sturmumtosten Kaps der Südhalbkugel. Seither ließ sie drei weitere Projekte folgen, die sie alle erfolgreich bestand: einmal einhand bei der Vendée Globe, zweimal mit Crew beim Volvo Ocean Race.

Für ihre herausragenden Leistungen im Wassersport sind bereits die Segel-Legende Loïck Peyron, der America’s Cup-Skipper Jimmy Spithill, die Anwältin der Meere „Emily Penn“ und 2019 die zweimalige Weltseglerin des Jahres, Carolijn Brouwer, mit dem SEAMASTER-Award ausgezeichnet worden. Initiatoren der Ehrung sind der Delius Klasing Verlag und die boot Düsseldorf. Die  Verleihung erfolgte im Rahmen der FLAGSHIP NIGHT, der maritimen Gala am Auftaktwochenende der boot Düsseldorf 2020.

Trans-Ocean Preis 2019

Auch in diesem Jahr zeichnete der Verein Trans-Ocean während seiner Festveranstaltung am Samstag, 2. November ganz besondere Segler und Leistungen aus.
Für ihre Einhand-Nonstop-Weltumsegelung in nur 216 Tagen erhielt in diesem Jahr Johanna „Asia“ Pajkowska den Trans-Ocean-Preis. Nach einem gescheiterten Versuch – sie musste 2008 wegen schlechter Wetterbedingungen einen Zwischenstopp in Südafrika einlegen – hat sie es nun bei ihrem zweiten Versuch geschafft, von Plymouth aus die Welt allein und ohne Halt zu umrunden und das in gerade einmal 216 Tagen. Eine hervorragende sportliche und navigatorische Leistung.
Das Boot, auf dem sie diese Strecke bewältigt hat, war kein geringeres als die Aluminiumyacht FanFan! von Uwe Röttgering, der mit seiner Yacht bereits Anfang der 2000er-Jahre drei Jahr lang die Welt umsegelt hatte. Asia Pajkowska ist die erste polnische Nonstop-Einhand-Weltumseglerin.

  • Ocean Award 2018

Für seinen Enthusiasmus und seinen Einsatz für Einhand- und Shorthanded-Regatten beziehungsweise -Segler wurde in diesem Jahr der Silver Rudder Gründer Morton Brandt Rasmussen mit dem Ocean-Award ausgezeichnet. Mit der von ihm ins Leben gerufenen singlehanded Regatta rund um die Ostseeinsel Fünen hat er viele Fahrtensegler dazu animiert, einmal allein in den Regattamodus zu wechseln und so auch für die Entstehung einer neuen Einhand- und Shorthanded-Szene gesorgt.
Nachdem er das Silverrudder als Veranstalter abgegeben hat, trat er mit dem Vegvisir-Races erneut als Initiator an die Segler heran – ein Shorthanded-Angebot für ein- und zweihand-Crews auf zwei unterschiedlich (langen) Kursen.
Trans-Ocean ehrt ausdrücklich den Mut, als einer der frühen Initiatoren ein solches Unterfangen gewagt zu haben. Mit dem Erfolg, seinen Bemühungen und der Breitenwirkung des Silverrudder hat Morton Brandt Rasmussen für den Segelsport Enormes geleistet.
Weitere Preise
Außerdem wurde bei der diesjährigen Festveranstaltung in den feierlichen Hapag-Hallen in Cuxhaven achtmal der Weltumseglerpreis vergeben, u.a. an Susanne Huber-Curphey (SY Nehaj) und Dr. Heide und Erich Wilts (SY Freydis), die allerdings beide in diesem Jahr an den Feierlichkeiten in Cuxhaven nicht teilnehmen konnten.
Den Zinnbecher für besondere Erfolge im Regattasegeln erhielten in diesem Jahr Sabine und Udo Schallenberg für ihre Teilnahme am AZAB, SY Je Vole.
Außerdem wurde auch noch eine TO-Medaille für besondere seglerische Leistungen vergeben. Diese ging an Astrid Ewe (SY Luna)  für Ihre Grönlandreise. Die ebenfalls skippernde Schwester Ulrike Ewe hat die TO-Medaille bereits anlässlich einer früheren Reise erhalten.

„Volle Kraft voraus!“

50 Jahre Yachten Meltl innovativ, nachhaltig und authentisch!

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Firma Yachtagentur Josef Meltl GmbH lud Familie Meltl zur Jubiläumsfeier in das Yachtcentrum in Bernau ein. Die geschäftsführende Gesellschafterin Frau Dorothea Meltl begrüßte am 11. Juli 2019 sehr herzlich, auch im Namen der beiden Töchter Manuela und Christine, viele namhafte Gäste aus der Yachtbranche, Politik und Wirtschaft.
Der Bürgermeister von Bernau, Phillip Bernhofer, zog in seiner Rede einen Vergleich über die Gemeindeentwicklung und dem Yachtcentrum Meltl, das vor 17 Jahren in Bernau ortsansässig wurde. Er würdigte die internationalen Handelsbeziehungen, die der Gemeinde zu Gute kamen und wünschte dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.
Klaus Stöttner, Landtagsabgeordneter der CSU, beleuchtete auf sehr persönliche Art das Leben des verstorbenen Unternehmensgründers Josef Meltl. Neben der Entwicklung des eigenen Unternehmens fördert die Familie Meltl zahlreiche soziale Projekte und gründete u.a. die Pflegestiftung Meltl, die sich der Hilfe und Regeneration von Menschen im Pflegedienst verpflichtet hat.

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Anti Arctic Lab – Projekt auf 2020 vertagt

34.000 Seemeilen – einhand – nonstop – ohne Hilfe von außen!

Nach der Rückkehr in den Starthafen begann das Team mit der Schadensanalyse. Da sich sie Genua 1 nach Norbert Sedlaceks Touch-Down gefährlich in der obersten Steuerbordsaling verfangen hatte galt die besonderes Augenmerk der Salingverbindung zum Mast. Leider zeigten sich dort einige Haarrisse, somit müssen alle betroffenen Teile röntgenisiert werden. Zudem müssen diverse Montageteile am Bugspriet, die Genua 1 inkl. ihres Stockers und auch der Bugkorb erneuert werden. Bugspriet und die angrenzenden Rumpfteile zeigen keinerlei Beschädigungen, was Sedlacek verständlicherweise sehr freut.
Damit wurde es zur Gewissheit, dass der Zeitplan für heuer nicht eingehalten werden kann und das Projekt auf das nächste Jahr verschoben werden muss.
Nach dem Start in Les Sables d‘Olonne wird Norbert Kurs auf Südgrönland und danach in die Nordwest Passage setzen, um diese zu durchsegeln. Danach Kurs Süd, um Kap Hoorn das erste Mal zu passieren und die Antarktis zu umrunden.
Nachdem Kap Hoorn zum zweiten Mal im Kielwasser verschwindet führt Norbert ein Nordkurs durch den Atlantik zurück nach Les Sables d‘Olonne.
Innovation Yachts ist eine österreichisch-französischen Werft, welche einzigartige custombuilt Renn- und Segeljachten plant und baut. Sie hat sich auf die Verwendung von zur Gänze nachhaltigen und recycelbaren Werkstoffen spezialisiert, um die Umwelt während und nach der Konstruktion zu respektieren und zu schützen.
Der Open60AAL ist der erste 60er, welcher in Les Sables d’Olonne, Frankreich gebaut wurde. Das Materialkonzept dieses revolutionären Prototyps ist ein Vulkanfaser-Balsaholz-Sandwich in Verbindung mit biokompatiblen Matrixsystemen.
Diese Yacht verkörpert den Vorreiter einer neuen Generation hochqualitativer, leistungsstarker, noch sichereren und ökologisch zukunftsweisender Yachten!

Chef di bordo – Wenn Köche an Bord kommen

Kochen an Bord während eines Törns – das kann mehr sein als der klassische Teller Nudeln oder ein Omelett aus der Pfanne. Wie viel mehr, das zeigten die Schüler der renommierten Gastronomieschule Stringher Anfang Mai den staunenden Gästen und Eignern in der Marina Sant’Andrea in San Giorgio di Nogaro. Während von den 90 Studenten aus allen Fachrichtungen der Gastronomie die Köche in der Küche des hauseigenen Marinarestaurant ihr Bestes gaben, um einen typischen Risotto mit Meeresfrüchten zuzubereiten, die Auszubildenden Sommeliers und Servicekräfte eine Weinprobe mit den preisgekrönten Weinen von Livio Felluga und eine Verkostung von Olivenölen aus der Region veranstalteten und diverse Vorträge die zahlreichen Gäste bei Laune hielten und die Schüler über Berufsperspektiven an Bord informierten, begann auf den Booten eine Regatta der besonderen Art. Sieben Yachten wurden kurzerhand zur omlettefreien Zone erklärt. Dafür hielt die Nouvelle Cuisine Einzug.

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Die zehn teuersten Liegeplätze Europas

José San Banus belegt mit 4.289 Euro pro Tag Platz 1 des Rankings

José San Banus, Marbellas exklusiver Yachthafen, führt 2019 die Top 10 der teuersten Liegeplätze an. Damit erhöhte sich die Liegegebühr an der Costa del Sol im Vergleich zum Vorjahr um 20 % auf 4.289 Euro. Das zeigt Engel & Völkers Yachting in einem aktuellen Ranking. Die Datengrundlage sind die Basispreise für den Liegeplatz einer 55-Meter Yacht während der örtlichen Hauptsaison.
Porto Cervo verzeichnet den höchsten Preisanstieg
„Im Vorjahresvergleich sind die täglichen Liegegebühren für eine 55-Meter Yacht an nahezu allen Standorten angezogen“, erklärt Anissa Mediouni, Geschäftsführerin von Engel & Völkers Yachting. Den höchsten Preisanstieg verzeichnet die Marina di Porto Cervo an der sardischen Nordküste nahe Olbia mit einem Zuwachs um 24 % auf 3.176 Euro pro Tag. Damit liegt Porto Cervo auf Platz 3 der exklusivsten europäischen Yachthäfen. Platz 2 belegt die Vorjahresspitze Ibiza Magna, mit 4.084 Euro Liegegebühr pro Tag. „Die europäischen Yachthäfen sind nach wie vor sehr gefragt. Besonders exponierte Lagen und die Infrastruktur mit Shops, Restaurants und weiteren Annehmlichkeiten führen zu einem weiterhin steigenden Preisniveau im Luxussegment“, sagt Anissa Mediouni.

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Seenomaden

Takuss Grönland

Nachstehender Text ist dem neuen Buch der Seenomaden „Hart wie das Eis“ entnommen. Darin schreiben Doris Renoldner und Wolfgang Slanec über ihre Reise mit der Nomad, die sie von Grönland durch die berüchtigte Nordwestpassage bis nach Alaska führt. Erschienen im Delius Klasing Verlag, € 20,50. Hier können Sie das Buch bestellen ...
Angeblich stammen die größten Eisberge der nördlichen Hemisphäre aus dem Upernavik Eisfjord, den wir heute überqueren. Wir sind wieder uns selbst überlassen in dieser Welt aus Weiß und Blau. Fädeln uns ein in das Labyrinth aus Eisbergen, Inseln, Felsen und Klippen. Die Lichtverhältnisse in der Arktis können extrem sein. Oft erleben wir eine Fernsicht, bei der unsere Augen die Entfernungen in der kristallklaren Luft nur schwer taxieren können. Und so verschätzen, vertun wir uns pausenlos. Hohe Berge oder das Inlandeis erscheinen zum Greifen nahe, doch der Plotter verrät, dass uns zig Seemeilen davon trennen. Das Vorwärtskommen im Eis zwingt uns ständig dazu, alternative Routen parat zu haben. Die Gerade von A nach B zählt hier nicht. Wir sind schon zufrieden, unser Ziel auf Umwegen zu erreichen. Heute ist es das Jägerdorf Innaarsuit.

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Die Seenomaden life erleben! Hier geht´s zu den Terminen ...

Ausgezeichnet

Zukunftsweisende Projekte von Nachwuchs Meeresforschern auf der love your ocean Bühne prämiert.

Auf die Suche nach Antibiotika Rückständen im Meer fand das Gewinnerteam des Meereswettbewerbs – Forschen auf See – erhöhte Konzentrationen von Schmerzmitteln, Koffein und Antikorrosionsmittel.
Hohe Konzentrationen des Schmerzmittels Diclophenac, Koffein und dem Antikorissionsmittel Benzotriazol überraschten das Sieger-Team vom Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Leipzig bei ihrer Forschungsexpedition an Bord des Medien- und Forschungsschiffes ALDEBARAN auf dem Weg von der Ostsee (Eckernförde) nach Hamburg. Eine Woche lang waren die 16 und 18 Jahre alten Geschwister Lena und Tom mit ihrem Wissenschaftspaten Dr. Marc von Essen an Bord des Forschungsschiffes unterwegs und nahmen Wasserproben, die sie am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ) untersuchten. Negative Auswirkungen des belliebten Schmerzmittels Diclophenac auf Organismen im Süßwasser werden in der Wissenschaft bereits seit längerem kontrovers diskutiert.

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Nicht schuldig"

von Dr. Friedrich Schöchl - Yacht-Pool

Nachfolgender Fall ist exemplarisch für viele Situationen, in denen die Charter-Kaution vom Skipper einbehalten wird: Schäden, die im Wartungsmangel oder in Konstruktionsfehlern ihre Ursache haben.

  • Haftet der Skipper nicht grundsätzlich für alle Schäden, die während einer Charter entstehen?

Schäden aus Wartungsmangel oder Konstruktionsfehlern sind nach herrschender Rechtsprechung eindeutig vom Vercharterer zu vertreten. Dies gehört zu seinem Betriebsrisiko. Der Skipper (und seine Crew) haften dagegen für alle Schäden, die durch sie schuldhaft verursacht wurden. Auch haftet der Skipper nicht für Schäden, die auf Grund hoher Gewalt (Force majeure) erfolgen, wie z.B. der Blitzeinschlag, der die Elektronik des Charterschiffes zerstört.
Dies dürfte auch dem Wissensstand der meisten Skipper entsprechen, wenn sie guten Glaubens ein Charter-Schiff übernehmen.

  • Was ist die Realität?

Eine Reihe von Charterfirmen sieht das anders oder will es zumindest anders sehen. Sie gehen davon aus, dass das Schiff in dem Zustand zurückgegeben werden muss, in dem es übernommen wurde und schreiben das mehr oder weniger deutlich in die Charterverträge. Diese Rechtsauffassung ist allerdings falsch. So sah das auch ein österreichisches Gericht, als die Charterfirma den Skipper und seine Crew verklagte, weil durch das Streifen der Genua an dem am Mast befestigten Radarreflektor sich der Reflektor löste und auf das Deck fiel. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Das Gericht belehrte im Urteil den irrenden Vercharterer, dass er dafür zu sorgen hat, dass das Schiff in einem seetauglichen technischen Zustand ist. Die Klausel im Chartervertrag, mit der „vereinbart“ wurde, dass das Schiff so zurückzugeben ist, wie es übergeben wurde, stellt eine Benachteiligung des Charterkunden dar, die über die gesetzliche Haftung hinaus geht. Eine solche Bestimmung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – und darum handelt es sich bei Charterverträgen in der Regel – ist unwirksam.

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Segel-Legende beging runden Geburtstag

Wilfried Erdmann wurde 80

Wilfried Erdmann ist wohl der bekannteste deutsche Fahrten- und Weltumsegler. In Pommern geboren, beschäftigte er sich schon früh mit extremen Reisen, als dies noch nicht gängig war. Mit 18 Jahren ist er per Fahrrad nach Indien gefahren, bevor ihn die Sehnsucht nach dem Meer packte, die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Am 15. April wurde Wilfried Erdmann 80 Jahre alt.
Schon vor der dreijährigen Weltumseglung mit seiner Ehefrau Astrid (1969 bis 1972) und dem vier Jahre später folgenden Törn mit Gattin und Sohn Kym durch die pazifische Südsee ist er 1968 als erster Deutscher allein um die Erde gesegelt und hat dies als einziger hierzulande 1984/1985 nonstop wiederholt. Später realisierte er auch Segeltörns abseits gängiger Routen. Zum Beispiel 1990 mit einer Jolle rund um Mecklenburg-Vorpommern im Jahr nach dem Mauerfall.
Mit „Mein Schicksal heißt Kathena“ debütiert Wilfried Erdmann 1986 im Delius Klasing-Tochterverlag Edition Maritim. Der Titel zählt bis heute zum Verlagsprogramm. Von seinen zahlreichen Büchern wurden außerdem „Die magische Route“, „Ein unmöglicher Törn“ und seine Biografie „Ich greife den Wind“ zum Erfolg. Der anlässlich seines 80. Geburtstages geplante Prachtband „Ich bin auf See – Mein Bild vom Segeln“ wird zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen.

Mitnahme von Rettungswesten im Flugzeug

Seit 1. 1. 2019 ist eine Lockerung in Kraft getreten.

Lesen Sie hier was Sie beachten müssen ...