Warmes Mittelmeer als Sturmfabrikant

Seit Jahren wird das Mittelmeer immer wärmer. Heuer ist es besonders extrem, an manchen Stränden werden 30 Grad gemessen. Fachleute sprechen von einer „Tropikalisierung“ des Mittelmeeres, die sich auf das Ökosystem auswirkt. Durch die außerordentlich hohen Wassertemperaturen drohen im Herbst heftige Stürme.
Mittelmeer warm wie die Karibik
Zwischen 27 und 28 Grad liegt derzeit die mittlere Temperatur an der Oberfläche des Mittelmeeres laut dem im spanischen Valencia ansässigen Zentrum für mediterrane Umweltstudien (CEAM). Die aktuellen Werte zählen zu den höchsten jemals gemessenen Temperaturen im Mittelmeer und sind eigentlich typisch für die Karibik.
Im Herbst drohen Medicanes
Für den heurigen Herbst bedeutet ein warmes Mittelmeer ein erhöhtes Potenzial für Stürme und Starkregen. Die Energie, die im Wasser gespeichert ist, verschwindet nämlich nicht so einfach, sie wird an die Atmosphäre abgegeben.
Gelangen ab September wieder Tiefs mit kälterer Luft in den Mittelmeer-Raum, können sich durch das warme Wasser Medicanes bilden. So werden im Mittelmeer Hurrikan ähnliche Sturmtiefs genannt. Sie können große Regenmengen in kurzer Zeit, heftige Gewitter und hohe Windgeschwindigkeiten mit sich bringen.
Ähnlich wie bei tropischen Wirbelstürmen bildet sich ein wolkenfreies Auge im Tiefzentrum aus. Letztes Jahr traf im Oktober ein Medicane Malta und den Osten Siziliens. Die Stadt Catania wurden unter Wasser gesetzt.

In aktuellem Heft: Die Pitter Story

35 Jahre Pitter Yachtcharter

Eine Erfolgsgeschichte, die auf der Zufriedenheit und Treue der Charterkunden basiert und nun seit 35 Jahren Bestand hat.

Für die Zukunft hat Klaus Pitter (CEO), der von Anfang an die Firma leitet, noch einiges vor. Gemeinsam mit seinem kroatischen Partner Marin Katičin hat sich das österreichisch-kroatische Unternehmen Pitter Yachtcharter mit Qualität und bestem Service zu fairen Preisen, als eines der größten und sichersten Unternehmen der Charterbranche etabliert. Mit 15 Basen, davon 6 eigenen, entlang der wunderschönen kroatischen Küste von Pula bis Split, gilt Pitter Yachtcharter als der Kroatienspezialist. Gesamt vermarktet Pitter 24 Basen in 7 Ländern. Großes Ziel für die Zukunft ist es auch der stetig steigenden Nachfrage an internationalen Charterrevieren gerecht zu werden, sodass der Kunde seinen Segelurlaub im gesamten Mittelmeerraum unbeschwert genießen kann, so wie er es von Pitter in Kroatien gewohnt ist. Neue Basen und auch viele neue Yachtmodelle der verschiedensten Marken werden die große Pitter-Flotte 2023 wieder ergänzen. Viele der Yachten können bereits jetzt für die nächste Saison im kommenden Jahr gebucht werden. Buchen Sie jetzt noch vor der erwarteten Teuerungswelle Ihre Yacht zum aktuellen Preis – Frühbuchen lohnt sich und Sie können sich länger auf Ihren Urlaub freuen.
Pitter Yachtcharter ist Ihr verlässlicher und sicherer Partner für Ihren Yachturlaub. „Wir machen Ihren Urlaub zu etwas Besonderem und das schon seit nunmehr 35 Jahren“, so Klaus Pitter.

Wie alles begann, ein kleiner Einblick in die Firmengeschichte
Als der Vater von Klaus Pitter vor 35 Jahren mit einer kleinen Elan 33 erste Charterschritte unternahm, konnte die Familie nicht ahnen, dass das Unternehmen einmal zu den fünf größten Charterfirmen Europas gehören würde. Das erfüllt Klaus Pitter heute mit Stolz und Dank. Im Herzen sind wir aber noch immer die „kleine“ familiäre Firma mit ausgeprägter Kundenbindung geblieben. Der persönliche Kontakt zu unseren Chartergästen und Geschäftspartnern ist mir besonders wichtig, so Klaus Pitter. Hier und jetzt bietet sich auch die Gelegenheit Ihnen aufrichtig Danke zu sagen für das Vertrauen, dass Sie uns stets entgegenbringen und ohne welches unsere positive Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Besonderer Dank gilt auch meinen Mitarbeitern, die alle an einem Strang ziehen und der Firma stets loyal gegenüberstehen. Danke! Der folgende Bericht zur Firmengeschichte soll Ihnen einen Einblick bieten, wie sich die Marke „Pitter Yachtcharter“ von Beginn an, entwickelt hat.

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Im aktuellen Heft: Die Weltumsegelung wieder abgebrochen!

Norbert Sedlacek-Koch musste zum 4. Mal umkehren

Am 15. August 2022 um 10 Uhr UTC+2 hat sich Skipper Norbert Sedlacek Koch von allen Fans, Partnern, Freunden, der Familie und dem gesamten Innovation Yachts Team verabschiedet, um seine Lebensaufgabe zu erfüllen, den Segelweltrekord um die Welt nonstop, einhand, ohne Hilfe von außen aufzustellen. Der Kurs sollte durch alle fünf Ozeane, einschließlich der gefährlichsten Weltmeere, dem Arktischen Ozean und dem Südpolarmeer führen.
Norbert startete vom Vendée-Globe-Ponton Les Sables d‘Olonne, mit dem er schöne Erinnerungen an seine erfolgreiche Vendée-Globe-Teilnahme im Jahr 2009 verbindet. Nachdem er den Kanal verlassen hatte, setzte er die Segel und überquerte die Startlinie, die auch gleichzeitig die Ziellinie sein wird. Norbert startete auf einer schwachen Dünung mit einer sanften Brise unter einem wolkenverhangenen Himmel, begleitet von vielen Menschen, die ihm „Mast- und Schotbruch“ wünschten.
Die Herausforderung sollte mindestens 32.000 Seemeilen umfassen und in etwa 200 Tage auf See dauern. Das Ziel dieses Projektes war, die Qualität und Sicherheit des neuen Yachtbaukonzepts von Innovation Yachts zu bestätigen und umweltfreundliches Segeln zu fördern.
Die von Innovation Yachts gebaute Segelyacht „Innovation Yachts Open60AAL“ ist vollelektrisch und wird ausschließlich durch erneuerbare Energie: Wind, Wasser und Solar betrieben. Die 60 Fuß lange Yacht wurde aus vollständig nachhaltigen und recycelbaren Materialien wie Vulkanfaser, Balsaholz und biokompatiblem Epoxidharz gebaut.

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In Heft 2/2022: ACI Marinas

Im Jahr 2021 tätigten die ACI Marinas Investitionen in Höhe von 44 Mio. HRK, von denen der größte Teil (23,5 Mio. HRK) in die Rekonstruktion des Wellenbrechers in der Marina Korčula investiert wurde.

Weitere Investitionen erfolgten in der Marina Dubrovnik in Höhe von über HRK 7,9 Mio. und in den ACI Marinas Vodice, Skradin und Trogir wurden insgesamt 2,9 Mio. HRK in Ankersysteme investiert.
Das Jahr war ebenfalls vom Beginn einer Partnerschaft mit Gitone Kvarner geprägt sowie mit der Gründung von ACI-Gitone mit dem Ziel, in die zukünftige ACI Marina Rijeka zu investieren.
Wir möchten daran erinnern, dass ACI, einer der Hauptträger des nautischen Tourismus in Kroatien, 22 Marinas an der gesamten Adria und fast 6.000 Liegeplätze verwaltet. Zusätzlich zu den bisherigen bedeutenden Investitionen und Projekten plant das Unternehmen im Jahr 2022 weitere Investitionen in Höhe von 97 Mio. HRK, von denen sich 90 Prozent auf Neu-Investitionen beziehen, während 10 Prozent auf Investitionen und laufende Instandhaltung ausgerichtet sein werden.

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In Heft 1/2022: Meereswettbewerb

Plastik, Lärm, Kriegsmunition, Sauerstoffmangel – junge Forscher gehen Bedrohungen der Meere auf den Grund.

Schülerteams aus Baden-Württemberg und Niedersachsen forschten im vergangenen Sommer mit dem Forschungsschiff ALDEBARAN im Rahmen der UN-Ozeandekade. Am 23. Jänner stellten sie ihre Forschungsergebnisse in einer Videokonferenz öffentlich vor und wurden für ihre wissenschaftliche Leistung ausgezeichnet. Geehrt wurden auch die Teilnehmenden aus dem Jahr 2020, da im vergangenen Jahr coronabedingt keine Preisverleihung stattfinden konnte.
Windparks, Plastikmüll, Sauerstoffmangel und Kriegsmunition auf dem Meeresgrund waren die Topthemen der Nachwuchsforscher, die beim Meereswettbewerb 2021 und 2020 mit dem Forschungssegelschiff ALDEBARAN auf der Nord- und Ostsee auf Expedition waren. Insgesamt sechs Teams setzten in den letzten beiden Jahren mit Unterstützung von erfahrenen Wissenschaftspaten ihre eigenen Projektideen an Bord der ALDEBARAN um.
In einer Videokonferenz präsentierten die Teams am Sonntag ihre Forschungsergebnisse. Die Jury zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler und ihren Vorträgen: „Die exzellenten Beiträge, die wir heute gehört haben, übertreffen die Qualität der Vorträge manch erfahrener Wissenschaftler. Ein großes Lob!“ Jurymitglied Prof. em. Dr. Hartmut Graßl, Klimaforscher und Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler.
Für viele Schüler war die Teilnahme eine einmalige Erfahrung, die ihnen wichtige Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlern ermöglichte: „Mit der Teilnahme an der Forschungs-Expedition sind für mich gleich mehrere Kindheitsträume in Erfüllung gegangen.“ Teilnehmer Joshua Greyer vom Amandus-Abendroth-Gymnasium in Cuxhaven.

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Oscars des Bootsbaus

Das sind die besten Segel- und Motorboote des Jahres 2022

Die Gewinner der beiden renommierten Auszeichnungen „European Yacht of the Year 2022“ für Segelyachten und „European Powerboat of the Year 2022“ für Motorboote wurden im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung bekannt gegeben. Die „Oscars der Wassersport-Branche“ werden traditionell Ende Januar auf der FLAGSHIP NIGHT, dem maritimen Branchentreff des Delius Klasing Verlages und der boot Düsseldorf, anlässlich der weltgrößten Wassersportmesse verliehen. Pandemiebedingt wurde die Award-Verleihung erneut in den digitalen Raum verlegt.
Zum 19. Mal wurde die internationale Auszeichnung zur „European Yacht of the Year“ und zum 16. Mal zum „European Powerboat of the Year“ verliehen – wenn auch Pandemiebedingt erneut virtuell und nicht live vor großem Publikum. Wer die renommierten Auszeichnungen tragen darf, entscheidet seit jeher eine Fach-Jury aus den Testleitern und Chefredakteuren der führenden zwölf Segel- und acht Motorboot-Magazine Europas. Den Jury-Vorsitz haben die beiden Chefredakteure Jochen Rieker von YACHT und Torsten Moench von BOOTE. Durch die diesjährige virtuelle Preisverleihung, die in den Hamburger Redaktionsräumen der Magazine YACHT und BOOTE aufgezeichnet worden ist, führten Jochen Rieker und der stellvertretende BOOTE-Kapitän Ralf Marquard.
Jedes Jahr kommen in Europa zahlreiche neue Segelboote auf den Markt. Doch nur fünf Werften dürfen sich mit dem Titel „European Yacht of the Year 2022“ schmücken. Reiseeinschränkungen und Quarantänevorschriften erschwerten erneut die notwendigen und aufwendigen Testfahrten der 24 nominierten Kandidaten im Herbst 2021 in La Rochelle an der französischen Westküste und in Port Ginesta südlich von Barcelona. Die Jury-Mitglieder der zwölf Segelmagazine aus Norwegen (Seilmagasinet), Schweden (Båtägande), Großbritannien (Yachting World), Niederlande (Zeilen), Schweiz (Marina.ch), Frankreich (Voiles et Voiliers), Spanien (Náutica y Yates), Dänemark (Bådmagasinet), Österreich (Yachtrevue), Italien (Vela e Motore), Finnland (Vene) und Deutschland (YACHT) legten an die 3.000 Seemeilen zurück, um die Besten des Bootsbau-Jahrgangs 2022 zu ermitteln.
In den vergangenen 19 Jahren vergab die Segel-Jury 90-mal den Titel „European Yacht of the Year“, mehr als 400 Yachten waren insgesamt nominiert.
Die erfolgreichste Nation im Bootsbau ist Frankreich mit 34 Auszeichnungen, gefolgt von Deutschland (10) und Dänemark und Italien mit je 8 prämierten Segelyachten.
In der Kategorie der Fahrtenboote siegt in diesem Jahr die Hanse 460. Die Fahrtenyacht ist eine komplette Neuentwicklung der größten deutschen Serienwerft. Für ihre Optik zeichnet der französische Designer Olivier Racoupeau verantwortlich. Die Jury urteilt: „Mit französischer Finesse hat Hanse die gefragteste Yacht dieser Größe auf den Markt gebracht. Dabei gewinnt die „Große“ aus Greifswald nicht nur unter gestalterischen Gesichtspunkten, auch substanziell zeigt die Hanse 460 Überdurchschnittliches.“
Bei den nominierten Performance Cruisern gewinnt die JPK 39 Fast Cruiser den „European Yacht of the Year“-Award 2022. Sie ist, wie sie heißt: Ein begeisternd schnelles Fahrtenboot, das sich kaum eine Blöße gibt. In einer starken Konkurrenz entschied sich die Jury am Ende für die Werft aus Frankreich und ihre JPK 39, weil sie seglerisch alles richtig und sonst auch kaum etwas verkehrt macht.
In der Kategorie Luxusyachten konnte sich die Hallberg-Rassy 50 durchsetzen. „Ein Boot, durch und durch geprägt von den richtigen Entscheidungen“, urteilt eines der Jury-Mitglieder. In dieser Klasse den Titel zu holen, gleicht einer Quadratur des Kreises. Der Luxustourer erlaubt sich so gut wie keinen nennenswerten Fehler, begeistert unter Segeln und wahrt trotz teils großer Innovationsfreudigkeit ihren Markenkern.
Der „European Yacht of the Year“-Award in der Kategorie Besondere Boote geht in diesem Jahr an die Saffier SE 33 Life. Der in den Niederlanden in IJmuiden entwickelte Daysailer sorgte bei der Jury für einhellige Kommentare: „reines Vergnügen“, „sensationell cooles Boot“ oder „Stein der Weisen“. Die Daysailer Spezialisten von Saffier Yachts überzeugten die Experten mit der SE 33 Life in allen Belangen – innere Werte und Segeleigenschaften verdienen Bestnoten.
Über die Outremer 55 sagt die Jury: „Wer das nicht unbeträchtliche Budget hat und einen Hang zum schnellen Reisen, findet am Markt kein besseres Boot für lange Ozeanpassagen mit großer Crew als den Outremer 55. Der Sieger in der Kategorie Blauwasseryachten vereint Geschwindigkeit und Reichweite eines Hochleistungs-Katamarans mit dem Komfort einer ausgewachsenen Langfahrtyacht.“
Die Jury-Mitglieder der führenden Segelmagazine Europas haben in diesem Jahr erstmals für drei innovative Entwicklungen eine „Besondere Erwähnung“ ausgesprochen: Elvstrøm eXRP Ekko – das erste Segel aus 100 Prozent Recycling- Material. Eine weitere Erwähnung fand das Boot mit dem nachhaltigsten Baukonzept – die Windelo 50. Und auch den TriCat 6.90 als der Vielseitigste unter den nominierten Neukonstruktionen möchte die Jury nicht unerwähnt lassen.
European Powerboat of the Year 2022
Auch die Vergabe der Preise zum „European Powerboat of the Year 2022“ für Motorboote verlief in diesem Jahr äußerst spannend. Die Experten-Jury setzt sich aus den Chefredakteuren und Testverantwortlichen der acht führenden europäischen Motorboot-Medien aus Norwegen (Båtliv), Italien (Boatmag.it), Frankreich (Neptune), Niederlande (Motorboot), Spanien (Nautica y Yates), Schweiz (Marina.ch), Österreich (Yachtrevue) und Deutschland (BOOTE) zusammen.
Mehr als 200 neue Bootsmodelle bereichern jedes Jahr den Markt. Auch die Experten der Motorboot-Fachpresse mussten sich mit Hilfe eines ausgeklügelten Bewertungssystems auf die 23 Nominierten für den European Powerboat-Award 2022 festlegen. Neben den üblichen Qualitätsmerkmalen eines Bootes, wie beispielsweise der Verarbeitung oder den Fahreigenschaften, richtet die Jury ein besonderes Augenmerk auf die Raumaufteilung, die Sicherheit und das Preis-Leistungs- Verhältnis der Kandidaten. Auch die Umsetzung innovativer Ideen und Konzepte kann am Ende ausschlaggebend sein.
In der kleinen Klasse Sportboote bis 8 Meter hatte 2022 die Axopar 22 T-Top die Nase vorn. Den Ausschlag bei der Axopar 22 T-Top gaben das auf eine junge Zielgruppe ausgerichtete Konzept und die guten Fahreigenschaften. Sie setzt in beiden Bereichen Maßstäbe und überzeugt zudem mit einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Mit der Galeon 325 GTO ist es der polnischen Werft in der Kategorie Motorboote bis 10 Meter gelungen, die erprobt erfolgreichen Konzepte der größeren Galeon-Modelle auf ein 10-Meter-Boot zu übertragen. Insbesondere die klappbaren Bordwände und der offene Bugbereich sorgen für einen Komfort, den man in der 10-Meter-Klasse bisher nicht kannte.
Skandinavische Bootsbau-Qualität hat einen Namen: Marex. Das unterstreicht eindrucksvoll auch das jüngste Modell der norwegischen Flotte. Ausgefeilte Detaillösungen und sichere Fahreigenschaften brachten den Sieg für die Marex 330 Scandinavia in der Klasse Motorboote bis 14 Meter.
In der Klasse Motoryachten bis 20 Meter Bootslänge entschied sich die Jury für die Absolute 48 Coupé. Mit der 48 Coupé bringt Absolute erneut ein wegweisendes Design kombiniert mit bester Bootsbaukunst auf den Markt. Ausgestattet mit einer Solaranlage ist die Absolute vor Anker nahezu autark.
In der längenunabhängigen Verdrängerklasse geht der „European Powerboat of the Year“-Award 2022 an die Bénéteau Grand Trawler 62. Die Jury meint: „Die Grand Trawler 62 steckt voller neuer Ideen für zukünftige Tourenboote und hat das Zeug zum Trendsetter in dieser Klasse. Darüber hinaus überzeugt sie durch Fahreigenschaften, Reichweite und eine gute Verarbeitung. Die Grand Trawler 62 zeigt nicht nur durch ihre Flybridge im XXL-Format echte Größe.“
Mit dem Innovation-Award 2022 kürt die Jury der führenden Motorboot-Magazine Europas den Mercury 7.6L V12 600HP Verado und meint: „Der neuste und stärkste Mercury-Außenborder besitzt ein ausgeklügeltes Lenksystem – beim Steuern bewegt sich nicht der gesamte Motor, sondern nur der Schaft – und zwar bis zu einem Winkel von maximal 45°. Außerdem besitzt der Motor ein 2-Gang-Automatikgetriebe, was ihn immer im optimalen Bereich arbeiten lässt.“
Darüber hinaus findet das elektrisch angetriebene Motorboot X-SHORE EELEX 8000 von der Jury eine „Besondere Erwähnung“. Die Expertenrunde der Motorboot-Fachpresse sagt: „Die Eelex 8000 möchten wir an dieser Stelle besonders hervorheben, da sie mögliche Wege und technische Lösungen zu zukünftigen schnellen Elektrobooten eindrucksvoll aufzeigt.“

In Heft 1/2022: Wir trauern um Werner Ober

24.12.1932 – 25.11.2021

Werner Ober ist am 24.12.1932 als erstes von drei Kindern der Eheleute Josef und Cäcilia Ober in Lustenau geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und anschließend der Handelsschule hat er im elterlichen Betrieb der Wagnerei Josef Ober die Ausbildung bis zur Meisterprüfung gemacht. Der Betrieb hat sich auf den Bau und die Konstruktion technischer Holzartikel für die Textilindustrie spezialisiert. Es wurden auch entsprechend des damaligen technischen Standards mehrere LKW und Busse mit Holz-Karosserie auf Saurer-Rahmen aufgebaut. Legendär war der Kabrio-Bus mit kurbelbetriebenem Stoffverdeck, der für ein Lustenauer Busunternehmen gebaut worden ist. Klettern und Bergsteigen war eine seiner großen Leidenschaften und in Jugendjahren war er auch ein begeisterter Segelflieger. Mit der Sportfliegergruppe Lustenau hat er in nächtelanger Handarbeit mehrere Segel-Flugzeuge - wie den SG38 Schulgleiter gebaut. Als Testpilot für das Amt für Segelflug konnte er zahlreiche Flugzeuge testen und die entsprechenden Zeugnisse ausstellen was schon damals sein technisches Verständnis und Können zeigte.
1957 hat er seine Frau Frieda kennengelernt und 1959 geheiratet. 1960 haben sie das Haus in der Reichsstraße gekauft und sind dort eingezogen. Auch für die Eltern von Werner wurde eine Wohnung im Haus errichtet. Seine beiden Söhne Hubert und Manfred kamen 1961 & 1963 zur Welt. Durch eine schwere Erkrankung musste er leider mit dem Segelfliegen aufhören und hat den Wind anstelle beim Fliegen dann beim Segeln auf dem See genutzt und seine erste Jolle „Peanut“ gekauft.

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In Heft 4/2021: Schleimteppiche, Algenplagen, Klimawandel, menschengemacht –

kaum jemand kennt sich mit dem Phänomen noch aus.

Spätestens seit Ende der 1980er Jahre kennen die älteren Semester das Phänomen aus der nördlichen Adria. Schon damals herrschte viel Verwirrung und in der Regel sprach man von einer „Algenplage“. Was alle und auch die Medien richtig erahnten: Die weißlich-fädig-schleimigen Aggregate im Meer können nichts Gesundes sein und sehen außerdem äußerst unappetitlich aus. „Meeresrotz“ beschreibt diesen Umstand treffend.
Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte trat das Phänomen im Mittelmeer immer wieder auf. Zuletzt im Frühsommer 2021 im Marmarameer und in Folge auch in anderen mediterranen Meeresbereichen.
„Marmarameer droht Umweltkatastrophe“, berichtete der ORF am 10. Juni 2021 passend. „Ein dicker gräulich-gelb-weißer Schleimteppich bedeckt derzeit das Marmarameer vor der türkischen Metropole Istanbul. Der Schlick, ein Ausscheidungsprodukt bestimmter Algen, könnte ein Massensterben von Meerestieren auslösen. Die türkische Regierung kündigte eine Aufräumaktion an – Fachleute fordern aber nachhaltigere Lösungen.“ Und in diesem Beitrag wurde auch ein Definitionsversuch mitgeliefert: „Der Schleim soll ein Ausscheidungsprodukt bestimmter Algen sein“. Denn das ist die Gretchenfrage: Was ist dieser Schleim eigentlich und wie entsteht er?

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In Heft 4/2021: Blindes Vertrauen an Bord

Das erfolgreiche Projekt „Gelebte Inklusion auf der Regattabahn“ geht in die nächste Runde. Olympiasilbergewinnerin Susann Beucke übernimmt Schirmherrschaft.

Mit an Bord: ein riesiger Seesack positiven Feedbacks und eine fantastische Schirmherrin: Olympiasilbermedaillengewinnerin Susann Beucke. Die nächsten Ziele: Aus dem Projekt soll eine Bewegung werden. Das Interesse bundesweit ist formuliert. Im nächsten Schritt geht‘s an die Realisierung.
Das Projekt „Gelebte Inklusion auf der Regattabahn“ startete im Januar 2021 als ein erstes Gemeinschaftsprojekt vom FC St. Pauli Segeln und dem Norddeutschen Regatta Verein mit dem ehrgeizigen Ziel, Blinde, Sehbehinderte, Sehende sowie Gehörlose und Hörende ohne besondere Verrechnung oder besondere Berücksichtigungen mit einer J70 auf die Regattabahn der Kieler Woche zu bringen. Unterstützt wurden die Teams von der Stadt Hamburg und der Reinhard-Frank-Stiftung. Gesagt, getan: Sowie es den Seglerinnen und Seglern – Corona bedingt – möglich war, gingen sie zuerst in Zweier-, dann in Vierer- und Fünfer-Teams aufs Wasser zum Training. Erste Trainingsregatten auf der Alster machten Mut und formten aus dem Team eine sichere Einheit, die motiviert in die Kieler Woche startete.

 Ungeahntes positives Feedback schlug den Seglern und Seglerinnen dort entgegen. Nicht nur, dass sie als Bat-Sailing Team und DEAF-Sailingteam Hauptthema einer Kieler Woche Pressekonferenz waren und das Medienecho von Tag zu Tag wuchs, nein, auch das Feedback der anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen war überwältigend. Die Kieler Woche würdigte die Teams mit einer eigenen Ehrung auf der Siegertribüne.
Aus dem ungeahnten Erfolg wuchs schnell der Entschluss weiterzumachen und neue Ziele anzustreben: Mit einem eigenen Boot geht das Team in die nächste Saison und will zusammen mit Schirmherrin Sanni Beucke jetzt Leuchtturmprojekt für andere werden. Olympiasilber-Seglerin Sanni Beucke freut sich, mit ihrem seglerischen Knowhow auch für andere einen Mehrwert schaffen zu können:

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In Heft 3/2021: Unlock Croatia

So könnte man die Situation im Frühling 2021 in Kroatien bezeichnen. Hier die Erfahrungen von 3 Segelwochen im Mai/Juni in Mittel- und Süddalmatien.
Einreise im Mai: Die AUA-Embraer-195 mit ihren 120 Sitzplätzen ist höchstens halb voll und am frühen Nachmittag das einzige Flugzeug in Split. Die Formalitäten werden eher lässig abgewickelt, natürlich mit „EnterCroatia“-Formular und Impfzeugnis.
In Trogir ist der langsam in Fahrt kommende Tourismus dann bereits erkennbar, wenn auch noch ohne Massenauflauf, auffällig viele Polen, Rumänen und Tschechen, oft mit protzigen SUVs unterwegs. Die meisten Lokale sind geöffnet, ebenso die meisten Hotels, der Betrieb in der ACI-Marina ist noch verhalten.
Hafen von Vrboska (Hvar) im Mai

Auch sonst überall entspanntes Klima, freundlich bemühtes Personal in den noch wenig ausgelasteten Marinas und in der Gastronomie, Entgegenkommen überall, die Maskenpflicht wird (noch!) ernst genommen, Abstand wird bei der Belegung der Gästetische nicht mehr allzu genau eingehalten. Kleines Minus: die Preise. Wenn man von Cevapcici oder Pizza absieht, muss man mit 35 – 40 € pro Person für eine Mahlzeit mit passenden Getränken rechnen, in der gehobenen Gastronomie auch mit 50 €.

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In Heft 2/2021: Hamburger Klimawoche

Dr. Eckart von Hirschhausen wurde Schirmherr der 13. Hamburger Klimawoche

Die Klimakrise ist die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts

„Unsere Mutter Erde ist krank, sie hat hohes Fieber und das steigt weiter. Sie gehört auf die Intensivstation mit ‚Multiorganversagen‘, wenn man die Symptome zusammenzählt, ein echter Notfall“, sagt Dr. Eckart von Hirschhausen, der anlässlich des Weltgesundheitstages der WHO am 7. April die Schirmherrschaft für die 13. Hamburger Klimawoche, Europas größter Klimaveranstaltung, übernahm. „Denn Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Wir haben lange die Klimathemen viel zu abstrakt verhandelt, so als wäre es eine Frage von Atmosphärenchemie, Eisbären und Meeresspiegel“, sagt von Hirschhausen. Der Arzt, Moderator, Autor und Wissenschaftsjournalist setzt sich seit 2018 für eine medizinisch und wissenschaftlich fundierte Klimapolitik ein. Er ist Mitglied der „Scientists for Future“ und Unterstützer der „Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit“ (KLUG). Zudem hat er die Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ gegründet. Eckart von Hirschhausen bringt es zusammengefasst auf die Formel: „Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde.“

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In Heft 4/2020: El Niños kleine Schwester

El Niño geht, La Niña kommt. Doch kann das „brave Mädchen“ wirklich alles richten, was der „böse Junge“ angestellt hat?

Der stärkste El Niño der letzten Jahrzehnte ist Geschichte. Vorbei sind die Zeiten, in denen der „böse Junge“ das warme Wasser des Westpazifiks gegen die Ostküste Mittelamerikas trieb, worauf nicht nur dort, sondern auch in anderen Teilen der Welt, das Wetter verrückt spielte. Im Osten Afrikas leiden die Menschen noch heute unter der Dürre, auf den Inseln im westlichen Pazifik verdorrten die Tropenwälder. Amerikas Pazifikküste versank hingegen im Regen. Der brachte zwar Chiles Wüsten zum Blühen und füllte die leeren Wasserreservoire Kaliforniens, er sorgte aber auch für Überschwemmungen und Erdrutsche in vielen Teilen des Kontinents. Zu den wenigen Gewinnern zählten die Segler in der Karibik: Winde, ausgelöst von dem um bis zu acht Grad wärmeren Pazifikwasser, bescherten ihnen eine Saison fast ohne Hurrikans. Ging jedoch einer durch den Panamakanal, steckte er meist schon auf dem Weg zu den Galapagos eingeregnet in Flauten fest. Auf dem langen Schlag in die Südsee schob kein Humboldtstrom, denn der war von einem warmen Gegenstrom weit nach Süden abgedrängt worden. Weiter im Westen fand er noch schlechtere Verhältnisse vor: Immer öfter ging der Passat in die Knie und wer ganz schlechte Karten hatte, musste er sich den Weg ins Paradies gar gegen den Wind erkämpfen.

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Immer wieder schwere Motorboot-Unfälle:

Schwimmer tot – Skipper in Haft

Über Unfälle mit schweren Verletzungen und auch mit Todesfolgen müssen wir leider immer wieder berichten. Der jüngste derartige Unfall, der zum Tod eines Schwimmers führte, ereignete sich am 10. August 2020 in der Nähe von Rovinji in Kroatien.
Ein deutscher Motorbootfahrer startete sein Boot mit Vollgas und übersah einen Schwimmer mit dem er kollidierte. Obwohl ein zufällig anwesender Arzt vom naheliegenden Strand schwimmend zu Hilfe kam, konnte der Verletzte nicht mehr gerettet werden und verstarb noch vor Ort.
Der Fahrer des Motorbootes wurde sofort in Haft genommen und wartet derzeit in einem kroatischen Gefängnis auf seine Anklage.
Ein ähnlicher Fall wurde über einen Jet-Ski-Fahrer berichtet, der mit Höchstgeschwindigkeit mit nur einer Armlänge Abstand an einem Schwimmer vorbeifuhr. 1 m – oder ein Sekundenbruchteil – der über das Schicksal von zwei Leben entscheidet: für den einen eine Frage von Leben und Tod, für den anderen eine Frage von Freiheit oder Gefängnis.
Aber auch auf den deutschen Binnenrevieren herrscht mitunter Lebensgefahr: am 16. August 2020 machte ein Motoryacht-Skipper Schlagzeilen, der uneinsichtig und alkoholisiert zweimal mit erst 53 km/h und dann mit 70 km/h statt der erlaubten 25 km/h auf den Schweriner Seen gemessen wurde.
Dies sind leider keine Einzelfälle dieser Saison:
Im letzten Jahr war es eine junge österreichische Frau, die in Kroatien mit ihrem Vater, selbst Tauchlehrer, beim Auftauchen von einem mit überhöhter Geschwindigkeit im Schwimmerbereich fahrendem Motorboot tödlich verletzt wurde.
Wir erinnern uns auch leider an den ebenfalls tragischen Unfall vor einigen Jahren, wo die schnorchelnden Kinder des Gründer der sozialen Segel-Initiative für benachteiligte Kinder (Mirnomore) ebenfalls von einem unaufmerksamen Motorbootfahrer überfahren wurden. Ein Kind starb, des zweite wurde schwer verletzt mit der Folge einer Arm- und Bein Amputation.
Der Versicherer YACHT-POOL hat dies nun zum Anlass für eine breit angelegte Aufklärungskampagne genommen. Vom Jet-Ski-Fahrer bis zum Mega-Yacht-Eigner werden die YACHT-POOL-Kunden auf die besonderen Risiken – und die besondere Verantwortung – die mit dem Betrieb eines motorisierten Wassersportfahrzeuges einhergeht, sensibilisiert.
Dr. Schöchl betont, dass er über das Schadenverhalten der motorisierten Eigner und Skipper bei YACHT-POOL nicht klagen kann: „Ganz im Gegenteil: ich möchte allgemein das Bewusstsein der Jetski- und Motorbootfahrer schärfen und setze mit diesem Appell darauf, dass unsere Kunden eine Vorbildfunktion für andere Wassersportteilnehmer einnehmen. Denn alle motorisierten Wassersportler müssen sich bewusst machen: Beim Führen eines stark motorisierten Schiffes oder Jet-Skis heißt es in aller erster Linie: Vorsicht – Umsicht – Rücksicht!“
Dr. Schöchl erläutert, dass jeder Boots- und Jet-Ski-Fahrer per Gesetz zu erhöhter Vorsicht und zur Einhaltung von Sicherheitsabständen zu Schwimmern und Ufern verpflichtet ist. Die Behörden üben in diesen Fällen – zu Recht – keine Nachsicht.
Eine Boots- oder Skipperhaftpflicht-Versicherung schützt zwar vor den finanziellen Folgen eines Unfalls – nicht aber vor dem Verlust von Leben Anderer. Und dem Verlust der eigenen Freiheit.

Schiffmuseum Wien

Ende des 19. Jahrhunderts war Österreich die größte Binnenschifffahrtsnation der Welt. Lebensmittel und Waren wurden vom Schwarzen Meer und aus den an der Donau liegenden südöstlichen Teilen der österreichisch-ungarischen Monarchie in die Reichshauptstadt Wien transportiert. Dafür wurden mehr als 800 Lastkähne eingesetzt, die von zeitweise bis zu 188 Dampfschiffen (Dampfschleppern) die Donau hinaufgezogen wurden.
 Das letzte seiner Art ist die 1914 gebaute „FRÉDÉRIC MISTRAL“, deren einzigartiges und unglaubliches Schicksal während 100 Jahren Geschichte geschrieben wurde, vor allem auch deswegen, weil Kaiser Franz Josef I. sie in seinen letzten Jahren als geheimes Inspektionsschiff benutzte, wovon die im Bug des Schiffes befindliche Geheimkabine zeugt. Wir besichtigen diese, sowie den großen Salon des Schiffes, die Mannschaftsquartiere, die Offiziersmesse und die luxuriösen Kapitänskajüten und natürlich auch den Maschinenraum mit seinem mächtigen drei Meter hohen Dampfkessel samt der für damalige Zeiten hochmodernen Dampfmaschine. Und als „Höhepunkt“ den imposanten Steuerstand auf der Kommandobrücke der „FRÉDÉRIC MISTRAL“.
Weiters werden unter anderem noch folgende Schiffe gezeigt: Den Eisbrecher „ARTHUR“ (1955), das alte Salonschiff „ANA“ (1894), die „ARCHE DIMETOR“, den alte Zollponton „KRANICH“ mit der originellen „CAPTAIN´s LOUNGE“ und das Blumenschiff „ZOIE“ (1850). Die Schiffe befinden sich an vier Piers.
Führungen täglich 12:00 bis 20:00 Uhr, zu jeder Stunde oder nach Vereinbarung. Mindestens 5 max. 8 Personen.
Info: Schiffmuseum Wien, 1020 Wien, Hafenzufahrtsstraße 17; Tel.: 0660/1191719; E-Mail: schiffsmuseum@gmail.com; www.schiffsmuseum.at.

Yachtverordnung – JachtVo

Am 8. Mai 2020 hat das BMK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie) die 205. Verordnung zum BGBl. II Nr. 205/2020 veröffentlicht.
Darin wird nicht nur die Yachtzulassung, internationales Zertifikat für die Führung von Yachten und Ausrüstung geregelt, sondern auch die neue Prüfungsordnung vorgestellt. Die gesamte Verordnung und die Anlagen 1 bis 14 kann unter dem folgenden Link herunter geladen werden.

Hier geht´s zum Download ...

Charter in Zeiten von Corona

Abgesagte Flüge, geschlossene Flughäfen, gesperrte Grenzen. Statt ihren Törn zu planen, dürfen Segler zu Hause Trübsal blasen und sich fragen: „Was wird dieses Jahr noch alles bringen“?

lesen Sie hier den Bericht von Carl Victor ...

Seenomaden

Takuss Grönland

Nachstehender Text ist dem neuen Buch der Seenomaden „Hart wie das Eis“ entnommen. Darin schreiben Doris Renoldner und Wolfgang Slanec über ihre Reise mit der Nomad, die sie von Grönland durch die berüchtigte Nordwestpassage bis nach Alaska führt. Erschienen im Delius Klasing Verlag, € 20,50. Hier können Sie das Buch bestellen ...
Angeblich stammen die größten Eisberge der nördlichen Hemisphäre aus dem Upernavik Eisfjord, den wir heute überqueren. Wir sind wieder uns selbst überlassen in dieser Welt aus Weiß und Blau. Fädeln uns ein in das Labyrinth aus Eisbergen, Inseln, Felsen und Klippen. Die Lichtverhältnisse in der Arktis können extrem sein. Oft erleben wir eine Fernsicht, bei der unsere Augen die Entfernungen in der kristallklaren Luft nur schwer taxieren können. Und so verschätzen, vertun wir uns pausenlos. Hohe Berge oder das Inlandeis erscheinen zum Greifen nahe, doch der Plotter verrät, dass uns zig Seemeilen davon trennen. Das Vorwärtskommen im Eis zwingt uns ständig dazu, alternative Routen parat zu haben. Die Gerade von A nach B zählt hier nicht. Wir sind schon zufrieden, unser Ziel auf Umwegen zu erreichen. Heute ist es das Jägerdorf Innaarsuit.

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Segel-Legende beging runden Geburtstag

Wilfried Erdmann wurde 80

Wilfried Erdmann ist wohl der bekannteste deutsche Fahrten- und Weltumsegler. In Pommern geboren, beschäftigte er sich schon früh mit extremen Reisen, als dies noch nicht gängig war. Mit 18 Jahren ist er per Fahrrad nach Indien gefahren, bevor ihn die Sehnsucht nach dem Meer packte, die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Am 15. April wurde Wilfried Erdmann 80 Jahre alt.
Schon vor der dreijährigen Weltumseglung mit seiner Ehefrau Astrid (1969 bis 1972) und dem vier Jahre später folgenden Törn mit Gattin und Sohn Kym durch die pazifische Südsee ist er 1968 als erster Deutscher allein um die Erde gesegelt und hat dies als einziger hierzulande 1984/1985 nonstop wiederholt. Später realisierte er auch Segeltörns abseits gängiger Routen. Zum Beispiel 1990 mit einer Jolle rund um Mecklenburg-Vorpommern im Jahr nach dem Mauerfall.
Mit „Mein Schicksal heißt Kathena“ debütiert Wilfried Erdmann 1986 im Delius Klasing-Tochterverlag Edition Maritim. Der Titel zählt bis heute zum Verlagsprogramm. Von seinen zahlreichen Büchern wurden außerdem „Die magische Route“, „Ein unmöglicher Törn“ und seine Biografie „Ich greife den Wind“ zum Erfolg. Der anlässlich seines 80. Geburtstages geplante Prachtband „Ich bin auf See – Mein Bild vom Segeln“ wird zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen.

Mitnahme von Rettungswesten im Flugzeug

Seit 1. 1. 2019 ist eine Lockerung in Kraft getreten.

Lesen Sie hier was Sie beachten müssen ...