Wer ist im Bett mit dem Butler? AUF MAI 2021 VERSCHOBEN!!

AMAKULT: Eine Komödie von Michael Parker (Übersetzung: Hagen Horst)

Ein kalifornischer Millionär hat sein gesamtes Vermögen seiner einzigen Tochter Constance hinterlassen. Mit drei Ausnahmen: Die Yacht bekommt Josephine, die Kunstsammlung ist für Renée bestimmt und die Oldtimer gehen an Marjorie. Gemeinsam mit ihrem Anwalt erscheint Constance in der Villa ihres Vaters, entschlossen herauszufinden, wer diese drei Damen sind und sie entweder auszuzahlen oder das Testament anzufechten.

Von Butler Clifton erfährt sie, dass alle drei Geliebte ihres Vaters waren. Außerdem entdeckt sie, dass die Yacht, die Kunstsammlung und die Autos verschwunden sind: an eine geheimnisvolle Firma verkauft! Könnte der Butler dahinterstecken? Dieser gerät ziemlich ins Schwitzen, hat doch Constance die Damen in die Villa eingeladen – und alle drei haben ein amouröses Interesse am Butler… Ist das der Grund, warum er eine Schauspielerin engagiert hat, die seine Ehefrau spielen soll?

Wird der von Constance engagierte Privatdetektiv das Rätsel lösen? Und wer landet am Ende im Bett mit dem Butler…

Inszenierung: Franz Schiefer & Nicole Gerfertz-Schiefer

Besetzung: Harald Brutti, Nicole Gerfertz-Schiefer, Franz Grünwald, Martina Gutmann, Enisa Meindl, Franz Schiefer, Ingrid Spörker, Susanne Waldhauser, Burgi Weissenböck.

Kulturszene Kottingbrunn: Premiere Mai 2021

Figaros Hochzeit (aber nicht die Oper!)

Die Geschichte eines Revolutionären Friseurs, nach Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo da Ponte

Figaro, der Diener und Friseur des Grafen, liebt Susanna. Auch der Graf begehrt Susanna, aber das darf seine Ehefrau nicht wissen. Marcellina, bei der Figaro Schulden hat, will die Hochzeit platzen lassen und ihn selbst heiraten. Der Page Cherubino schwärmt für alle Frauen. „Figaros Hochzeit“ gehört zu den beliebtesten Opern, aber auch zu den Opern mit den verwickeltsten Librettos: Wer liebt wen? Und warum darf das Liebespaar nicht heiraten? Warum muss sich immer jemand verstecken oder verkleiden? Und was steckt hinter diesem Spiel um Liebe und Täuschung?

Mozarts italienische Oper basiert auf dem französischen Lustspiel „Der tolle Tag“ von Pierre­ Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahre 1784, ein Stück mit revolutionärem Zündstoff, das scharfe Kritik an den politischen Zuständen im vorrevolutionären Frankreich übte. Mozart sah darin den geeigneten Stoff für eine Oper über die Abschaffung adeliger Privilegien und die Gleichstellung aller Untertanen.

Gemeinsam mit seinem Schauspiel-Ensemble geht der Regisseur Philipp Moschitz lustvoll auf eine musikalisch-theatrale Entdeckungsreise in die unbekannten Regionen des Mozart’schen Kosmos. Philipp Moschitz hat in der letzten Spielzeit mit seiner Inszenierung der Komödie „Um die Wette“ für Begeisterung bei Publikum und Presse gesorgt und wurde damit zum international renommierten Regie­ Festival „Radikal Jung“ in München eingeladen.

Besetzung: Marthe Lola Deutschmann, Katharina Haindl, Tilman Rose, Michael Scherff.
Inszenierung Philipp Moschitz; Bühne und Kostüme Isabelle Kittnar

Landestheater St. Pölten – Großes Haus: letzte Aufführung 6. 5. 2020
Zu Gast an der Bühne Baden: 19. & 20. 5. 2020

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

nach Thomas Mann

„Es ist ein allgemeines, menschliches Bedürfnis, sich täuschen zu lassen“, schreibt der Hochstapler Felix Krull in seinen „Memoiren“ nieder. Diese Erkenntnis, dass fast überall nur der Schein gilt, nicht das Wesen, nur die blendende Hülle und nicht der Kern, macht sich die Hauptfigur in Thomas Manns „Schelmenroman“ geschickt zunutze. Schon als Kind faszinieren ihn das Theater, die Illusion und die Kunst, mit Schminke und Kostüm in alle erdenklichen Rollen zu schlüpfen. Als er bei der Musterung antreten muss, täuscht er einen epileptischen Anfall vor und entgeht auf diese Weise dem Wehrdienst. Nach dem Bankrott und Selbstmord seines Vaters reist er nach Paris, um dort als Liftboy in einem Luxushotel sein Geld zu verdienen. Aber es finden sich noch andere Einnahmequellen. Sein erstes Diebesgut ist ein Schmuckkästchen, das ihm den Lebensstil der Schönen und Reichen ermöglicht. Aufgestiegen zum Oberkellner verführt er spielend die Pariser Damenwelt und tauscht schließlich mit dem von Enterbung bedrohten Marquis de Venosta seine Identität. Einem glanzvollen Leben in der höheren Gesellschaft unter neuem Namen scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen ...

Es ist die Zeit der weltpolitischen Krisen und gesellschaftlichen Verunsicherungen am Vorabend des Ersten Weltkrieges, als Thomas Mann mit seinem erfolgreichsten Roman beginnt. Mit der ihm eigenen Ironie und Doppelbödigkeit schildert er seine „Helden des Zeitalters“, die gespaltenen Figuren, die am Widerspruch zwischen Schein und Sein, zwischen äußerer Geltung und innerer Einsamkeit leiden. Regisseur Felix Hafner nimmt die Geschichte des gerissenen Kriminellen und Phantasten zum Anlass, um die Frage „Will die Welt betrogen werden?“ neu zu stellen.

Besetzung: Tobias Artner, Marthe Lola Deutschmann, Laura Laufenberg, Tilman Rose, Michael Scherff; Inszenierung Felix Hafner

Landestheater St. Pölten, Theaterwerkstatt: Premiere 9. April 2020; letzte Aufführung 5. 6. 2020

Christoph Kolumbus

von Miroslav Krleža; aus dem Kroatischen von Sead Muhamedagic. Eine Koproduktion mit den Vereinigten Bühnen Bozen. Deutschsprachige Erstaufführung!

Als der Entdecker und Seefahrer Christoph Kolumbus 1492 in See sticht, um die Weststrecke nach Indien zu erkunden, befindet sich Europa mitten in extremen Umbrüchen. Es ist der Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, zum Beispiel, dass die Erde keine Scheibe ist, verändern den Kontinent in all seinen Gewissheiten. Was für die einen den Weltuntergang bedeutet, ist für die anderen der Weg in eine strahlende Zukunft. Der kroatische Dramatiker Miroslav Krleža zieht in seinem 1917 entstandenen Stück „Christoph Kolumbus“ Parallelen zwischen der Epoche der Renaissance und der revolutionären Aufbruchstimmung Kroatiens vor dem Ersten Weltkrieg. In starken, expressionistischen Bildern erzählt Krleža von Christoph Kolumbus’ abenteuerlicher Seefahrt. Er beschreibt Kolumbus als einen Visionär, eine moderne Erlöser-Figur, der seinen Matrosen für die lange und beschwerliche Seefahrt eine ungeahnte Freiheit und eine glorreiche Zukunft in der Neuen Welt verspricht. Doch die meuternde Mannschaft will Brot und keine Heilserwartung, die Männer wollen Goldschätze und nicht die leeren Versprechungen eines Idealisten …

Miroslav Krleža, 1893 in Zagreb geboren, gilt als einer der großen europäischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In „Christoph Kolumbus“ verdichtet er die Ideale des Sozialismus mit der Botschaft aus der katholischen Heilsgeschichte. Der kroatische Regisseur Rene Medvešek hat das Kolumbus Projekt bereits 2014 in Zagreb als großes, formstarkes Musiktheater mit Schauspielern inszeniert. Mit den Ensembles des Landestheaters Niederösterreich und der Vereinigten Bühnen Bozen kommt es nun zu einer Neuinszenierung.

Besetzung: Tim Breyvogel, Dennis Cubic, Christoph Kail, Philip Leonhard Kelz, Emilia Rupperti, Othmar Schratt, Lukas Spisser, Marlies Untersteiner.
Inszenierung Rene Medvešek, Bühne Tanja Lacko, Kostüme Aleksandra Kica

Landestheater St. Pölten – Großes Haus: Premiere 25. 4. 2020 19:30 Uhr; letzte Aufführung 18. 6. 2020

Eine Stadt sucht Ihr Theater

Eine Recherchereise zu den Ursprüngen des St. Pöltner Theaters, von Bernhard Studlar

Vor ungefähr 200 Jahren beschlossen die Bürger und Bürgerinnen St. Pöltens, ein Theater zu gründen. Bis dahin kamen Wandertruppen in die Stadt, die für ein paar Tage ihre Kulissen aufbauten, spielten und zum nächsten Spielort weiterzogen. Die Bürgerschaft St. Pöltens wünschte sich ein Theater mit einem Direktor und einem KünstlerInnenensemble, das zumindest ein paar Jahre hindurch für einen kontinuierlichen Spielbetrieb sorgen sollte. Das Theater sollte weniger Repräsentation für die Mächtigen sein, als ein echtes Bedürfnis des Publikums nach Kunst und Unterhaltung erfüllen.

Die SpielerInnen des Bürgertheaters werden zusammen mit dem Dramatiker Bernhard Studlar und der künstlerischen Leiterin Nehle Dick eine Recherchereise in die Anfänge des Theaters ihrer Stadt unternehmen. Wer waren die historischen Theaterfanatiker, die sogar eine Aktiengesellschaft gründeten, um ihr Theater zu  finanzieren? Wie kam es dazu, dass der Bischof persönlich den Anstoß dazu gab? Und welcher Geist lebt heute noch im Theater auf dem Rathausplatz, das einmal ein Garnisonsgefängnis war?

Aus Anekdoten, Briefen, Zeitungskritiken, Programmzetteln und einigen erfundenen Geschichten wird ein Gründungsmythos entstehen, der die Theatergeister auf den Bühnen, in den Gängen und geheimen Nischen wiedererweckt.

Inszenierung Nehle Dick.

Landestheater St. Pölten – Großes Haus: Premiere 16. 5. 2020 19:30 Uhr;  letzte Aufführung 16. 6.2020

Die Drei Musketiere

nach Alexandre Dumas

„Einer für alle, alle für einen!“ Unter diesem Motto kämpfte im frühen 17. Jahrhundert die legendäre Truppe der Musketiere mit ihren schnellen Degen im Dienst des französischen Königspaares Ludwig XIII. und Anna von Österreich. 200 Jahre später, im Jahre 1840, verbindet Alexandre Dumas die historischen Ereignisse mit erfundenen Geschichten rund um den jungen Gasconger Soldaten D’Artagnan. Entstanden ist eines der berühmtesten Abenteuer­ Epos über Treue und Tapferkeit, Liebe und Freundschaft.

D’Artagnan macht sich gerade zur rechten Zeit auf den Weg in die Hauptstadt, um sich der königlichen Elite­ Garde der Musketiere anzuschließen. Die politischen Verhältnisse am französischen Hof sind spannungsgeladen. Die junge Habsburgerin wird mit dem ebenso jungen Ludwig verheiratet, um den Frieden in Europa sicherzustellen. Doch der machtbewusste und intrigante Kardinal Richelieu und seine Spionin Lady de Winter versuchen mit allen Mitteln, Einfluss beim König zu gewinnen und ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ein Fall für die Musketiere: Voller Loyalität, unter Einsatz ihres Lebens und mit den schnellsten Klingen durchkreuzen die Musketiere die Pläne des Kardinals und D’Artagnan kann sich als ebenbürtiger Musketier beweisen.

Zum ersten Mal bringt das Landestheater Niederösterreich ein Stück für Erwachsene und für Kinder ab 12 Jahren auf die Bühne. Eingebettet in einen stimmungsvollen Hintergrund inszeniert Regisseur Robert Gerloff den Mantel- und Degenroman mit viel Humor, Live-Musik und packenden Kampfchoreografien.

Besetzung: Tobias Artner, Tim Breyvogel, Marthe Lola Deutschmann, Philip Leonhard Kelz, Didi Kern, Laura Laufenberg, Tilman Rose, Michael Scherff.
Inszenierung Robert Gerloff; Bühne Max Lindner; Kostüme Gabriela Neubauer; Choreografie Mirjam Klebel; Musik Imre Lichtenberger Bozoki

Landestheater St. Pölten – Großes Haus: Premiere 10. 6. 2020 19:30 Uhr
Zu Gast an der Bühne Baden: 26. 8. 2020

Im Weissen Rössl

Singspiel in drei Akten, frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell

Gesangstexte von Robert Gilbert, Musik von Ralph Benatzky. Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz.

Der Tourismus im Salzkammergut floriert. Der Kellner Leopold liebt die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber, doch die will nichts von ihm wissen, denn ihre heimliche Zuneigung gilt einem anderen. Wegen seiner Eifersucht wird Leopold von seiner Arbeitgeberin schließlich entlassen, bald darauf aber wieder eingestellt, da der Laden ohne ihn eben nicht wirklich läuft. Mit dem „Weissen Rössl“ hat Benatzky den Beitrag für seine Unsterblichkeit geschaffen. Mit zahlreichen Evergreens wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Im Salzkammergut, da kann ma gut lustig sein“ oder „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, avancierte das „weiße Rössl“ innerhalb kurzer Zeit zur Kultoperette und begeistert seit seiner Entstehung 1930 ein Millionenpublikum.

Mit dieser Operette kehrt Kammersänger Heinz Zednik zu seinem 80. Geburtstag zu seinen Wurzeln an der Bühne Baden zurück.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Isabella Gregor; Ausstattung: Tanja Hofmann; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: Josepha Vogelhuber, Wirtin des „Zum Weißen Rössl“– Verena Scheitz; Leopold Brandmeyer, ihr Zahlkellner – Boris Pfeifer; Wilhelm Giesecke, Fabrikant – Jens Janke; Ottilie, seine Tochter – Maya Boog; Rechtsanwalt Dr. Siedler – Reinhard Alessandri; Sigismund Sülzheimer – Oliver Baier; Professor Hinzelmann – Andreas Steppan; Klärchen, dessen Tochter – Juliette Khalil; Piccolo – Jonas Zeiler; Kaiser Franz Joseph – Heinz Zednik; Fremdenführerin / Postbotin – Gabriele Schuchter.

Sommerarena Baden: Premiere 19. Juni 2020, 19.00 Uhr; letzte Vorstellung 3. September 2020
Einführungsgespräch: 14. Juni 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Rain Man

Von Dan Gordon basierend auf dem MGM Spielfilm.

Tosender Applaus und Standing Ovations gab es für Martin Oberhauser und Michael Duregger. Das grandiose Duo brillierte als ungleiches Brüderpaar auf der Bühne des Theater Center Forums. Die Geschichte des Brüderpaars die nichts voneinander wissen, begeisterte das Publikum. Erst nach dem Tod ihres Vaters erfahren die beiden Brüder Charlie (Michael Duregger) und Raymond (Martin Oberhauser) voneinander und begeben sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise. Jetzt ist das Stück auf Tournee durch ganz Österreich. Charlie Babbit, ein Autohändler mit finanziellen Problemen erfährt vom Tod seines Vaters, den er seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hat. Voller Hoffnung auf eine üppige Erbschaft, die seinen finanziellen Untergang verhindern würde, erfährt er, dass ein Unbekannter die 7 Millionen seines Vaters erbt. Der Unbekannte ist niemand geringer als sein Bruder Raymond – von dem Charlie bis zu diesem Tag nichts wusste. Raymond lebt in einer Klinik und ist ein hochbegabter Autist, sehr zurückhaltend und nun auch 7 Millionen reicher. Kurzerhand beschließt Charlie seinen Bruder Raymond zu entführen, um ihn zur Überschreibung seines ihm vermeintlich zustehenden Anteils zu bringen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch die USA werden Raymonds verborgene, an Genialität grenzende Begabungen sichtbar - was den beiden Brüdern einen überwältigenden Gewinn im Casino in Las Vegas einbringt. Aber auch der coole Egozentriker Charlie verwandelt sich allmählich in einen anderen Menschen. Regie: Marcus Strahl, Neue Bühne Wien; Bühne: Martin Gesslbauer. Besetzung: Michael Duregger, Martin Oberhauser, Leila Strahl, Gerhard Dorfer, Judith Rumpf und Martin Gesslbauer.

Kulturszene Kottingbrunn:  2. Juli 2020
Hier geht es zu den weiteren Spielorten.

Arme reiche Erbin

Im Rahmen der Reihe „Frauenschicksale in der Weltliteratur“. Originaltitel von Henry James: „Washington Square“; Bearbeitung für die Bühne von Stefan Slupetzky

Catherine ist die Arme reiche Erbin – die fügsame, sanfte, einzige Tochter des angesehenen Arztes, Dr. Sloper. Unbeirrbar gut, aber ohne Reize, zurückhaltend und schüchtern, dem Vater ergeben in dem eifrigen Bestreben, ihm zu gefallen. Von seiner Schwester Lavinia verlangt Dr. Sloper, dass sie aus diesem „Allerweltskind“ eine kluge Frau machen soll, ähnlich ihrer Mutter, die bei Catherines Geburt verstorben ist, was Dr. Sloper nicht vergessen kann.

Lange Zeit unbeachtet, erfährt Catherine erstmals liebens­würdige Aufmerksamkeit von dem charmanten Morris Townsend, einem mittellosen Werber, der sich gerne in dem wohlbestellten Haus Dr. Slopers am Washington Square einnisten möchte. Dr. Sloper durchschaut die Absichten von Morris und unterlässt daher keine Gelegenheit, diese Beziehung zu verhindern. Er droht, seiner Tochter das Erbe zu verweigern, wenn sie Morris heiratet.

So wird Catherines Glück aufgerieben zwischen dem Gehorsam zu ihrem Vater und der Liebe zu einem Mann, der es nur auf ihr Geld abgesehen hat.

Die Handlung spielt in New York um 1900

Besetzung: Dr. Austin Sloper, angesehener Arzt: Martin Schwab; Catherine, seine Tochter: Wanda Worch; Lavinia Penniman, seine Schwester: Maria Happel; Morris Townsend, Catherines Verehrer: Daniel Jesch; Mrs. Montgomery, seine Schwester: Elisabeth Augustin; Elisabeth Almond, Slopers 2. Schwester: Karin Kofler; Marian, ihre Tochter: Kimberly Rydell; Arthur Townsend, deren Bräutigam: David Jakob.

Regie: Maria Happel; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: Lukas Kaltenbäck; Musik: Henry Carradine.

Theater Reichenau – Großer Saal: Premiere 3. Juli 2020, 19:30 Uhr; letzte Aufführung 4 August 2020

CATS – eine Legende kehrt zurück

Das erfolgreichste Musical aller Zeiten von Andrew Lloyd Webber im Ronacher

Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen das weltberühmte Musical in einer neuen Version der Originalproduktion in deutscher Sprache.

Unmittelbar nach der Uraufführung in London trat CATS einen Siegeszug rund um den gesamten Globus an, der so beispiellos war, dass er die gesamte Musicalwelt revolutionierte. Das legendäre Stück wurde mit allen wichtigen Theaterpreisen, u.a. sieben „Tony® Awards“ – darunter als „Bestes Musical“ - sowie drei „Olivier Awards“, drei „Drama Desk Awards“, einem „Evening Standard Award“ u.v.m. ausgezeichnet.

Über 73 Millionen BesucherInnen – und die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Weltweit haben bisher über 73 Millionen Menschen in 30 Ländern und 16 Sprachen dieses außergewöhnlich faszinierende Musical gesehen. Die deutschsprachige Erstaufführung fand damals direkt nach London und New York in Wien statt und lief sieben Jahre lang ohne Unterbrechung. Und der Erfolg reißt nicht ab: Erst kürzlich begeisterten Neuproduktionen von CATS in London und New York das Publikum. Die Premiere der lang erwarteten Hollywood-Verfilmung ist für Dezember 2019 angekündigt.

Tanz, Magie, Mystik und Grammy-prämierte Musik

Atemberaubender Tanz, legendäre Kostüme, ein magisches Bühnenbild, Grammy-prämierte und mitreißende Musik machen CATS zu einem unvergesslichen Erlebnis. Natürlich erwartet das Publikum auch der berührende Welt-Hit „Memory“ („Erinnerung“), der mittlerweile von insgesamt mehr als 150 weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern (u.a. Barbra Streisand und Céline Dion) gesungen wurde. Ein magischer Theaterabend für die gesamte Familie.

Ronacher Wien: vorerst letzte Vorstellung 31. Dezember 2020

Des Teufels General

Drama in drei Akten von Carl Zuckmayer. Spielfassung von Hermann Beil.

Carl Zuckmayer schrieb dieses Stück 1941 im Exil in Amerika, angeregt durch eine kurze Notiz in den Zeitungen, dass Ernst Udet, Generalluftzeugmeister der deutschen Armee, beim Ausprobieren einer neuen Waffe tödlich verunglückt und mit Staatsbegräbnis beerdigt worden sei. Ernst Udet war früher Zuckmayers Freund.

Das Drama in drei Akten zeigt im Mittelpunkt den faszinierenden Helden, General Harras, mit Udets charakteristischen Merkmalen: „Herz und Schnauze“, trinkfest und leidenschaftlich der Fliegerei ergeben, Weiberheld und Lebensgenießer, kritisch und aufmüpfig der NSDAP gegenüber, jedoch getreu in militärischen Diensten.

„Nirgends in der Welt hätte man mir diese Möglichkeiten gegeben – diese unbegrenzten Mittel – diese Macht“.

Harras liebte seine Position, war aber nie der NS-Ideologie ergeben. Deshalb erregte er auch den Argwohn des getarnten Agenten der Gestapo, Dr. Schmidt-Lausitz. Als sich ungeklärte Flieger-Unfälle durch Materialfehler häufen, gerät Harras als Verantwortlicher unter Druck, wird verhört und verhaftet. Zuletzt erhält er eine 14-tägige Frist zur Aufklärung, entdeckt den Sabotageakt durch seinen besten Kollegen Oderbruch. Harras löst den Fall auf seine Weise: er steigt mit einer fluguntauglichen Maschine auf und stürzt ab.

„Wer auf Erden des Teufels General wurde und ihm die Bahn gebombt hat – der muss ihm auch Quartier in der Hölle machen!“

Das Stück zeigt mit kontrastreichen Typen eine Gesellschaftsbeschreibung aus dem „Dritten Reich“, Scharfmacher, Mitläufer, sogenannte Unpolitische und Widerstandskämpfer. Es will nichts beschönigen oder gar verharmlosen. Viele sagten: „So wie in diesem Stück – so ist es gewesen.“

Besetzung: Marcus Bluhm als General Harras, Rainer Friedrichsen, Therese Hübchen, David Jakob, Louise Knof, Dirk Nocker, André Pohl, Johanna Prosl, Elisa Seydel, Claudius von Stolzmann, Tobias Voigt.

Regie: Hermann Beil; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas

Theater Reichenau – Großer Saal; Premiere 4. Juli 2020; letzte Aufführung 5 August 2020

Umsonst

Posse mit Gesang in drei Akten

Im Sommer 1856 hält sich Nestroy in Reichenau auf und schreibt an seinen Freund am 15. Juli: „Ich befinde mich wohl und schreibe sogar fleißig n einem Stück“.

Dieser Reichenau-Nestroy ist die Posse „UMSONST“, die zum zweiten Mal nach 2003 auf den Spielplan kommt. Eine turbulente Verwechslungskomödie aus dem Theatermilieu.

Eine drittklassige Schauspielertruppe müht sich in der Provinz um das Publikum zwischen den Stationen Steyr und Braunau. Der elegante Arthur verwirrt durch sein Auftreten nicht nur die Damenwelt des Ortes, sondern auch die Schauspielerkollegen – und da ganz besonders den unglücklichen Pitzl (die „Nestroy-Rolle“). Flucht und Versteckspiel im Wirtshaus, wo sich eine weitere Liebesgeschichte zuträgt, garantieren einen sehr heiteren Theaterabend mit Musik.

„Umsonst, umsonst … es ist alles umsonst. Heiter ist das Leben, ernst ist die Kunst …“

Besetzung: Finster, Fabriksbesitzer: Toni Slama; Anastasia Mispl, Verwandte: Chris Pichler; Emma Busch, sein Mündel: Alina Fritsch; Arthur, Schauspieler: David Oberkogler; Pitzl, Schauspieler: Nicolaus Hagg; Gschlader, Kaffeesieder: Alexander Rossi; Wildner, Agent: Hannes Gastinger; Sauerfass, Wirt in Braunau: Thomas Kamper; Sali, seine Tochter: Karin Lischka; Georg, Kellner: Rafael Schuchter; Maushuber, Kapitalist: Peter Moucka; Ignaz, sein Sohn: Alexander Hoffelner; Margarete, Köchin: Tanina Beess; in verschiedenen Rollen: Philipp Stix, Helmut Stippich.

Regie: Michael Gampe; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: John Lloyd Davies; Musik: Helmut Stippich.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 5. Juli 2020; letzte Aufführung 5. August 2020

Die Wasserfälle von Slunj

Von Heimito von Doderer, Romanbearbeitung für die Bühne: Nicolaus Hagg; Die Handlung spielt in Wien – vor dem 1. Weltkrieg

Nach der „Strudlhofstiege“ (2009) und „Doderers Dämonen“ (2016) hat Nicolaus Hagg nun einen dritten Doderer-Roman für die Festspiele Reichenau dramatisiert. Wieder ist es ein Werk mit hoher Personenfülle, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. In bewährter Weise hat Hagg maßgebliche Personen, Szenen und Abläufe handlungsstark herausgearbeitet und „in die pulsierende, weltoffene Metropole des Habsburgerreiches Wien“ gesetzt. So wird es ein Kaleidoskop der K&K Monarchie mit Charakteren aus den unterschiedlichen sozialen Schichten.

Der englische Industrielle Robert Clayton will in Wien eine Niederlassung von Clayton & Co gründen. Für den erfolgreichen Aufbau der Firma findet er Herrn Chwostik, den „Urtypus des Wieners“. Dessen originelle, humorige Lebenshintergründe scheinen aufs erste gar nicht mit seiner geschäftlichen Tüchtigkeit zusammenzupassen – aber er ist die wahre Stütze der Firma. Insbesondere als der Sohn, Donald Clayton, zehn Jahre später nach Wien kommt.

Donald, ein ernsthafter, schweigsamer junger Mann steht im Schatten seines brillanten Vaters, auch wenn es um die Frauen geht. Bei einer Soirée der Gräfin Ergoletti lernt er die Ingenieurin Monica kennen, verpasst aber den entscheidenden Moment, indem er sie ganz gewinnen oder ganz verlieren muss. Dass Monica sich schließlich mit Robert Clayton, seinem Vater, verlobt, während er auf Reisen ist, bricht ihm das Herz.

Es ist Doderers letzter Roman, den er vollenden konnte und der 1963 unter dem Titel „Roman Nr. 7/1. Die Wasserfälle von Slunj“ erschien, die zwei weiteren Teile der geplanten Tetralogie erschienen posthum.

Die titelgebenden Wasserfälle von Slunj in Kroatien bilden gleichsam die Klammer der Romanhandlung

Besetzung: Robert Clayton, Industrieller: Günter Franzmeier; Harriet, seine Frau: Emese Fay; Donald, beider Sohn: Dominik Raneburger; Monica Bachler, Ingeneurin: Johanna Arrouas; Gräfin Ergoletti: Mercedes Echerer; Zdenko, Student: Tobias Reinthaller; Chwostik, Büroleiter von Clayton & Co: Gerhard Roiss; Milohnic, sein Vertrauter: Christoph Zadra; Dr. Eptinger, Rechtsanwalt: Sascha O. Weis; Finy & Feverl, zwei leichte Damen: Gabriela Benesch & Dunja Sowinetz.

Regie: Beverly Blankenship; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: John Lloyd Davies

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 6. Juli 2020, 19:30 Uhr; letzte Aufführung 6. August 2020

Die Geschichte von der 1002. Nacht

Aus der Reihe Literatur in Szene; Idee, Fassung, Gestaltung: Renate Loidolt. Ort der Handlung: Wien um 1880

Joseph Roth erzählt in diesem Wiener Sittenbild um 1880 die aufregende Geschichte der jungen Mizzi Schinagl. Als Geliebte des leichtlebigen Rittmeisters, Baron Taittinger, wird das einfache Mädel zum Spielball einer unglaublichen, höfischen Geschichte.

Der Schah von Persien kommt auf Staatsbesuch nach Wien. Überdrüssig der vielen Weiber seines Harems, will er die Liebeskunst des Abendlandes kennenlernen und wünscht sich dafür eine schöne Gräfin der Wiener Gesellschaft für eine Nacht. Baron Taittinger soll „die fatale Geschichte“ einfädeln. Weil es mit der hiesigen Moral nicht vertretbar ist, diesen Wunsch zu erfüllen, führt Taittinger durch nächtliche Winkelzüge dem Schah eine schöne Doppelgängerin der Gräfin zu: die Mizzi Schinagl.

Mizzi hat inzwischen professionell im Freudenhaus der Frau Matzner die Liebe praktiziert und schenkt dem Schah eine „angenehme“ Nacht, nichts Aufregendes für den verwöhnten Herrscher, dennoch einer reichen Belohnung wert: er lässt ihr am nächsten Tag einen kostbaren Perlenschmuck überbringen.

Mizzi Schinagl ist plötzlich eine reiche Frau und muss ihr Leben neu organisieren…

Sascha Oskar Weis gibt erstmals den Erzähler und führt mit seinem Manuskript durch die verschiedenen Stationen und Personen des Romans und lässt viele Szenen durch ein freies Spiel der Schauspieler ganz lebendig werden.

Helmut Stippich wird als bewährter musikalischer Partner von Renate Loidolt die Handlung auf seinem Akkordeon passend begleiten.

Besetzung: Der Erzähler: Sascha Oskar Weis; Mizzi Schinagl: Alina Fritsch; Baron Taittinger: Dominik Raneburger; Josephine Matzner: Chris Pichler; In verschiedenen Rollen: Thomas Kamper, Philipp Stix. .Musik: Helmut Stippich.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 11. Juli 2020, 11:00 Uhr; letzte Aufführung 30. Juli 2020

West Side Story - ABGESAGT

New York liegt im Sommer 2020 am Neusiedler See! Mit dem mitreißenden Welterfolg „West Side Story“ ist einer der ganz großen Musical-Klassiker erstmals auf der Seebühne Mörbisch zu erleben.

Die packende Handlung über zwei rivalisierende Gangs im New York der 1950er Jahre und eine große „Romeo und Julia“-Liebesgeschichte, die sich zwischen Tony und Maria entspinnt, hat seit ihrer Uraufführung 1957 ein Millionenpublikum in ihren Bann gezogen. Und das zurecht: Leonard Bernsteins fantastische Musik und die vielen großartigen Songs („Maria“, „Tonight“, „Somewhere“, „I feel pretty“ oder „Mambo“) werden auch das Mörbisch-Publikum elektrisieren und im Sturm erobern.

„Gesungen wird auf Englisch, die Dialoge sind in deutscher Sprache und werden von einem jungen Ensemble glaubhaft und packend auf die Seebühne gebracht. Mit Werner Sobotka wurde ein äußerst erfahrener Musicalregisseur gewonnen. Das Bühnenbild wird von Walter Vogelweider entworfen, der zuletzt mit „Das Land des Lächelns“ großen Erfolg in Mörbisch hatte. Das Leading Team komplettieren Karin Fritz, die bereits mit hinreißenden Kostümen „Gräfin Mariza“ (2018) ausstattete, Sascha Götzel, der erstmals die musikalische Leitung in Mörbisch übernimmt, sowie Jonathan Huor, in dessen Händen die Choreografie liegt“, gibt Peter Edelmann Einblick in die Produktion 2020.

„Die West Side Story steht bereits seit längerem auf dem Wunschzettel der Seefestspiele Mörbisch. Nicht nur, weil die Uraufführung am 26. September 1957 stattfand, also genau in jenem Jahr, als die Seefestspiele Mörbisch gegründet wurden. Vielmehr deshalb, weil wir überzeugt sind, mit diesem Stück vermehrt junges Publikum nach Mörbisch zu holen. Der Vorverkauf ist äußerst vielversprechend angelaufen: wir liegen schon jetzt knapp 8.000 Karten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres voran“, zieht Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil eine erste Bilanz.

„Eine berührende Liebesgeschichte wie jene von Tony und Maria passt perfekt zum Image der Seefestspiele und entspricht zugleich den Erwartungen des Publikums. Dass Produktionen in Mörbisch nicht immer happy enden, haben die Gäste schon 2019 bei „Das Land des Lächelns“ erlebt. Mit der „West Side Story“ wird es in Mörbisch jedoch so dramatisch und emotional wie noch nie. Dazu kommt, dass das Thema des Stücks heute mindestens so aktuell ist wie damals im New York der fünfziger Jahre“, so Doskozil.

Inhalt: „West Side Story“ erzählt von zwei verfeindeten Teenagerbanden im New York der 1950er-Jahre, den Sharks und den Jets. In dieser Atmosphäre von Konkurrenz und Feindseligkeit verlieben sich Tony und Maria ineinander, er Gründungsmitglied der weißen Jets, sie Schwester des puerto-ricanischen Sharks-Anführers. Wie in „Romeo und Julia“ nehmen die Gangs keinerlei Rücksicht auf die Gefühle der beiden und versuchen, im tänzerischen Kampf diese Liebe zu verhindern. Als ein Streit eskaliert, bleiben schließlich drei Burschen tot zurück, darunter Tony. Marias berührende Anklage des Hasses der Banden, der alles zerstört hat, zählt zu den herzerweichendsten Szenen der Musicalgeschichte.

Seefestspiele Mörbisch: ABGESAGT
Karten sind ab sofort im Büro der Seefestspiele Mörbisch (T: 02682/66210, E: tickets@seefestspiele.at) sowie im Online-Shop (www.seefestspiele.at) erhältlich.

Sunset Boulevard

Musik von Andrew Lloyd Webber. Buch und Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton.

Basierend auf dem Film von Billy Wilder. Deutsch von Michael Kunze. Badener Erstaufführung. Die Übertragung der Aufführungsrechte erfolgt in Übereinkunft mit den Originalrechteinhabern The Really Useful Group LTD, London durch die Musik und Bühne Verlagsgesellschaft, Wiesbaden.

Dass der Stummfilm schon lange dem Tonfilm weichen musste, will die in die Jahre gekommene Diva Norma Desmond nicht wahrhaben. Zurückgezogen lebt sie in ihrer Villa am Sunset Boulevard, unweit der Hollywood-Traumfabriken, ganz in Erinnerungen an ihre glamouröse Zeit versunken. Plötzlich taucht der junge Drehbuchautor Joe Gillis auf, der in den Sog ihrer faszinierenden Persönlichkeit gerät. In Norma Desmond keimt die Hoffnung auf ein Comeback. Durch Gillis Bekanntschaft erhofft sie sich Zutritt zu den Filmstudios, doch ihre Illusionen werden jäh zerstört.

Andrew Lloyd Webbers Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder von 1950 und ist ein Glanzpunkt der Musicalwelt. Spannend wie ein Krimi erzählt es den Aufstieg und Fall einer großen Filmdiva vor dem Hintergrund einer gnadenlosen Filmindustrie.

Musikalische Leitung: Christoph Huber; Inszenierung: Andreas Gergen; Ausstattung: Christian Floeren; Choreografie: Sabine Artholt.

Besetzung: Norma Desmond – Sona MacDonald; Joe Gillis – Lukas Perman; Max von Mayerling – Beppo Binder; Betty Schaefer – Dorina Garuci; Cecil M. Demille – Bruno Thost; Artie Green, Freund von Joe – Thomas Smolej; Manfred, Designer / Sheldrake – Florian Resetarits.

Stadttheater Baden: Premiere 10. Juli 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 30. August 2020.
Einführungsgespräch: 5. Juli 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Die Blaue Mazur

Operette in zwei Akten und einem Zwischenspiel von Leo Stein und Bela Jenbach. Musik von Franz Lehár. Badener Erstaufführung!

"Klinge, du süße Musik."

Ein Schloss in der Nähe von Wien, in den 1910ern. Eine jüdische Hochzeit wird gefeiert. Als die Braut Blanka von Lossin aber vom ausgelassenen Vorleben ihres Bräutigams, dem polnischen Grafen David Szpilmanski erfährt, verlässt sie ihn tief gekränkt. Blanka findet Zuflucht beim Freiherrn von Reiger, dessen Adoptivsohn Benjamin ein Doppelleben führt: So sittsam er zu Hause ist, führt er in seinem Alter Ego als „Baruch“ im Umfeld seines Freundes David ein Lotterleben. Bei einem Fest auf Reigers Landschloss zu Ehren Blankas taucht unerwartet Szpilmanski auf und es kommt zum Showdown. Einerseits fliegt das Doppelleben Benjamins auf, andererseits gelingt es Szpilmanski, bei Sonnenaufgang seine Gemahlin bei einer „Blauen Mazur“ für sich zurückzugewinnen.

Mit dieser Aufführung feiert die Bühne Baden den 100. Geburtstag dieser Operette, die zu Lebzeiten Lehárs 300 Aufführungen erlebte und an vielen Bühnen gespielt wurde.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Michael Lakner; Bühnenbild: Christof Lerchenmüller; Kostüme: Friederike Friedrich; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: David Graf Szpilmanski – Clemens Kerschbaumer; Blanka von Lossin – Sieglinde Feldhofer; Clemens Freiherr von Reiger – Thomas Zisterer; Baruch / Benjamin von Blumenstiyn, dessen Adoptivsohn – Ricardo Frenzel Baudisch; Gretl Aigner – Martha Hirschmann; Albin Edler von Planting – Philippe Spiegel; Leopold Klammdatsch – Sebastian Huppmann; Baron Treski – Wolfgang Gerold; von Hanschmann – Thomas Essl; von Freyhoff – Branimir Agovi.

Sommerarena Baden: Premiere 31. Juli 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 5. September 2020.
Einführungsgespräch: 26. Juli 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Ladies Night

Drehbuch: Stephen Sinclair und Anthony McCarten

Kein Job, kein Geld, keine Perspektive. Trostlose Zeiten für sechs arbeitslose Freunde. Da kommen die Chippendales in die Stadt und die Frauen stehen Kopf und stecken viele große Geldscheine in ihre kleinen Tangas. Eine verwegene Idee entsteht in den Köpfen der vom Pech verfolgten Männer: Warum nicht selbst die Hüllen fallen lassen! Die anfängliche Euphorie lässt allerdings bald nach. Ihnen wird nämlich bewusst, dass man von Strippern nicht nur Sixpacks, sondern auch tänzerische und erotische Fähigkeiten erwartet. Ein Theaterabend mit viel Witz, Esprit und einer Prise  Sexappeal unter der lustvollen Regie von Viktoria Schubert.

Regie: Viktoria Schubert, Bühnenbild: Martin Gesslbauer, Kostümbild: Julia Klug
Besetzung: Martin Bermoser, Christoph Fälbl, Thomas Höfner, Robert Kolar, Julian Loidl, Reinhold G. Moritz, Michael Seida, Kristina Sprenger.

Stadttheater Berndorf: Premiere 7. August 2020, letzte Aufführung 6. Sept. 2020

Oper im Steinbruch - ABGESAGT - VERSCHOBEN AUF 2021

Turandot von Giacomo Puccini

Drei Rätsel stellt die geheimnisvolle Prinzessin Turandot jedem Mann, der um ihre Hand und damit um den Platz auf dem Thron neben ihr anhält. Wer die Rätsel nicht lösen kann, verliert sein Leben unter dem unerbittlichen Schwert des Henkers. Das vergossene Blut hunderter Anwärter tränkt die Straßen Pekings, das chinesische Volk ächzt unter der tyrannischen Herrschaft der eiskalten Prinzessin. Alle Hoffnungen ruhen auf einem namenlosen Prinzen, der eines Tages mit seinem alten blinden Vater und der ihm bedingungslos folgenden Liù aus dem fernen Reich der Tartaren in den Palast der gefürchteten jungfräulichen Herrscherin zieht. Wie durch ein Wunder löst er Turandots teuflische Rätsel. Als diese sich weigert, dem Tartarenprinzen die Hand zu reichen, stellt er der störrischen Prinzessin seinerseits ein Rätsel: Sie soll ihm seinen Namen nennen, den keiner kennt. Turandot setzt alle Hebel ihrer Macht in Bewegung und verhängt über ihr Volk ein Verbot zu schlafen, bis der Name des Unbekannten gefunden ist...

„Keiner schlafe – Nessun dorma!“, so beginnt denn auch die berühmte Arie des Prinzen, in der er über die gefürchtete Turandot und seine immer heißer aufflammende Liebe zu dieser erbarmungslosen und faszinierenden Frau singt. Giacomo Puccini gelang mit diesem Wurf eine der bekanntesten und beliebtesten Arien der gesamten Opernliteratur, ein Bravourstück für jeden dramatischen Tenor. Mit einer schillernden und dramatisch auflodernden Musik voll mitreißender Melodik entführt der Maestro aus Lucca uns in die fernen und exotischen Märchenwelten der mondkalten Prinzessin. Puccinis gleißende und geheimnisvoll zerklüfteten Klänge finden ihren idealen Widerhall in der schroffen Felslandschaft des St. Margarethener Steinbruchs. Die rätselumwobene Turandot gehört zu den anspruchsvollsten Opernpartien überhaupt, und kaum eine Musik geht so nah an unsere Herzen wie die ergreifenden Bitten und Klagen der sich opfernden Liù. Giacomo Puccini entfacht einen wahren Wirbelsturm der Gefühle, in dem zuletzt selbst das kalte Herz der eisigen Prinzessin in Liebe entbrennt.

Römersteinbruch St. Margarethen: 2021

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Festspiele Reichenau

Wieder ein vielversprechendes Programm

In der Zeit vom 3. Juli bis 6. August 2020 werden bei täglichem Spielbetrieb im Theater Reichenau in insgesamt über 100 Vorstellungen folgende vier neue Theater-Produktionen gezeigt.
Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt mit dem 20. Februar!

  • Henry James / Stefan Slupetzky
    „Arme Reiche Erbin“
    Premiere: 3 Juli, 19.30 - GROSSER SAAL; Theater Reichenau
  •  Carl Zuckmayer
    „Des Teufels General“
    Premiere: .4 Juli, 19.30 Uhr – GROSSER SAAL, Theater Reichenau
  • Johann Nestroy
    „Umsonst“
    Premiere: 5. Juli, 19.30 – NEUER SPIELRAUM, Theater Reichenau
  • Heimito v. Doderer / Nicolaus Hagg
    „Die Wasserfälle von Slunj“
    Premiere: 6. Juli, 19.30 - NEUER SPIELRAUM; Theater Reichenau
  • Literatur in Szene von Renate Loidolt
    "Die Geschichte von der 1002. Nacht" von Joseph Roth
    Premiere: 11. Juli, 11.00 - NEUER SPIELRAUM; Theater Reichenau

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NÖ Kulturwerkstatt

Kulturszene Kottingbrunn

Die Kulturszene Kottingbrunn prägt das kulturelle Leben in Kottingbrunn und Umgebung seit über 20 Jahren. In den beiden Schlossgebäuden „Kulturwerkstatt“ und „Markowetztrakt“ (dieser wird derzeit umgebaut) stellen wir mit Musikern, Schauspielern, Kabarettisten und bildenden Künstlern an über 200 Tagen im Jahr ein gemischtes Programm für unser Publikum zusammen. So die Obfrau Irene Künzel.

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In die 2020-er Jahre mit neuen Impulsen!

Renate & Peter Loidolt zum Festspielprogramm 2020

Bühne Baden: Religion & Glaube

Michael Lakner präsentierte das Spielzeitmotte 2019/2020

Erfolgreiches Jahr trotz riesen Baustelle

Mitgliederversammlung der Kulturszene Kottingbrunn & Soft-Opening Markowetztrakt