Aufgrund der österreichweiten Theatersperre müssen leider alle Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt werden!

CATS – eine Legende kehrt zurück

Das erfolgreichste Musical aller Zeiten von Andrew Lloyd Webber im Ronacher

Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen das weltberühmte Musical in einer neuen Version der Originalproduktion in deutscher Sprache.

Unmittelbar nach der Uraufführung in London trat CATS einen Siegeszug rund um den gesamten Globus an, der so beispiellos war, dass er die gesamte Musicalwelt revolutionierte. Das legendäre Stück wurde mit allen wichtigen Theaterpreisen, u.a. sieben „Tony® Awards“ – darunter als „Bestes Musical“ - sowie drei „Olivier Awards“, drei „Drama Desk Awards“, einem „Evening Standard Award“ u.v.m. ausgezeichnet.

Über 73 Millionen BesucherInnen – und die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Weltweit haben bisher über 73 Millionen Menschen in 30 Ländern und 16 Sprachen dieses außergewöhnlich faszinierende Musical gesehen. Die deutschsprachige Erstaufführung fand damals direkt nach London und New York in Wien statt und lief sieben Jahre lang ohne Unterbrechung. Und der Erfolg reißt nicht ab: Erst kürzlich begeisterten Neuproduktionen von CATS in London und New York das Publikum. Die Premiere der lang erwarteten Hollywood-Verfilmung ist für Dezember 2019 angekündigt.

Tanz, Magie, Mystik und Grammy-prämierte Musik

Atemberaubender Tanz, legendäre Kostüme, ein magisches Bühnenbild, Grammy-prämierte und mitreißende Musik machen CATS zu einem unvergesslichen Erlebnis. Natürlich erwartet das Publikum auch der berührende Welt-Hit „Memory“ („Erinnerung“), der mittlerweile von insgesamt mehr als 150 weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern (u.a. Barbra Streisand und Céline Dion) gesungen wurde. Ein magischer Theaterabend für die gesamte Familie.

Ronacher Wien: Wiederaufnahme vorausichtlich am 14. April 2021; vorerst letzte Vorstellung 31. Dezember 2021

Othello

von William Shakespeare

Venedig ist der Schauplatz von „Othello“, Shakespeares beliebtester und in seiner Zeit meistgespielter Tragödie. Im Jahre 1603, als das Stück entstanden ist, gehörte Venedig zu den größten europäischen Städten und war eines der wichtigsten Handels- und Finanzzentren Westeuropas. Seine Kolonien reichten von Oberitalien bis nach Zypern. In diese venezianische Welt aus Geld, Krieg und Macht setzt Shakespeare seinen Titelhelden: den dunkelhäutigen Othello. Othello, ein Kriegsheld, hat es als tapferer und integrer Soldat bis zum General gebracht. Doch in der streng hierarchischen Männergesellschaft wird er zur Projektionsfläche für Neider und zur Zielscheibe für Missgunst und Hass gegen alles Fremde. Ohne sein Wissen schafft er sich Feinde, im privaten wie im beruflichen Umfeld. Die heimliche Heirat mit der Senatorentochter Desdemona bringt nicht nur ihren Vater Brabantio, sondern auch Othellos Nebenbuhler Rodrigo gegen ihn auf. Jago, sein Fähnrich, fühlt sich übergangen, da Othello statt ihm seinen Freund Cassio zum Leutnant befördert hat. Jago will Rache.

Als Othello auf Zypern das venezianische Militär anführt, um den Angriff der Türken abzuwehren, gelingt es Jago, ein perfides Netz aus Fake News, Lügen und Intrigen zu spinnen. Er sät Zweifel an Desdemonas Treue und treibt damit Othello bis zum Äußersten.

„Othello“ ist große Rachetragödie und furioses Eifersuchtsdrama zugleich. Es geht um rassistische Stereotype und gesellschaftliche Vorurteile und um die Zerbrechlichkeit einer Liebe. Der Londoner Regisseur Rikki Henry sorgte in der vergangenen Spielzeit mit seiner gefeierten Inszenierung des „Hamlet“ für Aufsehen. Mit „Othello“ setzt er seine Auseinandersetzung mit dem Shakespeare’schen Werk und einer zeitgenössischen und atmosphärischen Inszenierungsästhetik fort.

Besetzung: Tim Breyvogel, Bettina Kerl, Tilman Rose, Emilia Rupperti, Michael Scherff u.a.
Inszenierung: Rikki Henry; Bühne: Anna Sörensen; Kostüme: Cedric Mpaka.

Landestheater NÖ – Großes Haus: Premiere Fr 07. Mai 2021; letzte Vorstellung 12. Mai 2021
Zu Gast an der Bühne Baden: Mi 25. August 2021

Eine Nacht in Venedig

Operette in 3 Akten von Richard Genée und Friedrich Zell. Musik von Johann Strauss.

Johann Strauss’ musikalisches Meisterwerk und eine seiner meistgespielten Operetten ist ein heiteres Katz-und-Maus- Spiel um den vom Luxus verwöhnten Herzog von Urbino. Der Herzog ist ein bekannter Frauenheld. Sein Leibbarbier Caramello wiederum ist mit dem armen Fischermädchen Annina liiert, welche es versteht, des Herzogs Pläne zu durchkreuzen. Intrigen innerhalb der Senatorenschaft, List und Witz der Frauen und der berühmte Karneval in Venedig sind die Ingredienzen dieses Meilensteins der Goldenen Operettenära, in welchem „Spaß und Tollheit und Lust regiert“.

Besetzung: Guido, Herzog von Urbino – Iurie Ciobanu; Caramello, sein Leibbarbier – Clemens Kerschbaumer; Annina – Ivana Zdravkova; Pappacoda, Makkaroni-Koch – Ricardo Frenzel Baudisch; Ciboletta, Köchin – Verena Barth-Jurca; Bartolomeo Delaqua, Senator – Franz Suhrada; Barbara, seine Frau – Susanna Hirschler; Stefano Barbaruccio, Senator – Thomas Malik; Agricola, seine Frau – Sylvia Rieser; Giorgio Testaccio, Senator – Beppo Binder; Enrico Piselli, See-Offizier – Lukas Strasser.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Thomas Smolej; Ausstattung: Monika Biegler; Choreografie: Bohdana Szivacz.

Sommerarena Baden: Premiere 18. Juni 2021, 19.00 Uhr; letzte Vorstellung 3. September 2021
Einführungsgespräch: 13. Juni 2021, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Arme reiche Erbin

Im Rahmen der Reihe „Frauenschicksale in der Weltliteratur“. Originaltitel von Henry James: „Washington Square“; Bearbeitung für die Bühne von Stefan Slupetzky

Catherine ist die Arme reiche Erbin – die fügsame, sanfte, einzige Tochter des angesehenen Arztes, Dr. Sloper. Unbeirrbar gut, aber ohne Reize, zurückhaltend und schüchtern, dem Vater ergeben in dem eifrigen Bestreben, ihm zu gefallen. Von seiner Schwester Lavinia verlangt Dr. Sloper, dass sie aus diesem „Allerweltskind“ eine kluge Frau machen soll, ähnlich ihrer Mutter, die bei Catherines Geburt verstorben ist, was Dr. Sloper nicht vergessen kann.

Lange Zeit unbeachtet, erfährt Catherine erstmals liebens­würdige Aufmerksamkeit von dem charmanten Morris Townsend, einem mittellosen Werber, der sich gerne in dem wohlbestellten Haus Dr. Slopers am Washington Square einnisten möchte. Dr. Sloper durchschaut die Absichten von Morris und unterlässt daher keine Gelegenheit, diese Beziehung zu verhindern. Er droht, seiner Tochter das Erbe zu verweigern, wenn sie Morris heiratet.

So wird Catherines Glück aufgerieben zwischen dem Gehorsam zu ihrem Vater und der Liebe zu einem Mann, der es nur auf ihr Geld abgesehen hat.

Die Handlung spielt in New York um 1900

Besetzung: Dr. Austin Sloper, angesehener Arzt: Martin Schwab; Catherine, seine Tochter: Wanda Worch; Lavinia Penniman, seine Schwester: Gabriele Schuchter; Morris Townsend, Catherines Verehrer: Daniel Jesch; Mrs. Montgomery, seine Schwester: Elisabeth Augustin; Elisabeth Almond, Slopers 2. Schwester: Karin Kofler; Marian, ihre Tochter: Kimberly Rydell; Arthur Townsend, deren Bräutigam: David Jakob.

Regie: Helmut Wiesner; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: Lukas Kaltenbäck; Musik: Henry Carradine.

Theater Reichenau – Großer Saal: Premiere 2. Juli 2021, 19:30 Uhr; letzte Aufführung 3 August 2021

Umsonst

Posse mit Gesang in drei Akten

Im Sommer 1856 hält sich Nestroy in Reichenau auf und schreibt an seinen Freund am 15. Juli: „Ich befinde mich wohl und schreibe sogar fleißig n einem Stück“.

Dieser Reichenau-Nestroy ist die Posse „UMSONST“, die zum zweiten Mal nach 2003 auf den Spielplan kommt. Eine turbulente Verwechslungskomödie aus dem Theatermilieu.

Eine drittklassige Schauspielertruppe müht sich in der Provinz um das Publikum zwischen den Stationen Steyr und Braunau. Der elegante Arthur verwirrt durch sein Auftreten nicht nur die Damenwelt des Ortes, sondern auch die Schauspielerkollegen – und da ganz besonders den unglücklichen Pitzl (die „Nestroy-Rolle“). Flucht und Versteckspiel im Wirtshaus, wo sich eine weitere Liebesgeschichte zuträgt, garantieren einen sehr heiteren Theaterabend mit Musik.

„Umsonst, umsonst … es ist alles umsonst. Heiter ist das Leben, ernst ist die Kunst …“

Besetzung: Finster, Fabriksbesitzer: Toni Slama; Anastasia Mispl, Verwandte: Chris Pichler; Emma Busch, sein Mündel: Alina Fritsch; Arthur, Schauspieler: David Oberkogler; Pitzl, Schauspieler: Nicolaus Hagg; Gschlader, Kaffeesieder: Alexander Rossi; Sauerfass, Wirt in Braunau: Thomas Kamper; Sali, seine Tochter: Elisabeth Kanettis; Georg, Kellner: Rafael Schuchter; Maushuber, Kapitalist: Peter Moucka; Ignaz, sein Sohn: Alexander Hoffelner; Margarete, Köchin: Tanina Beess; in verschiedenen Rollen: Philipp Stix, Helmut Stippich.

Regie: Michael Gampe; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: John Lloyd Davies; Musik: Helmut Stippich.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 3. Juli 2021, 15.30 Uhr; letzte Aufführung 4. August 2021

Des Teufels General

Drama in drei Akten von Carl Zuckmayer. Spielfassung von Hermann Beil.

Carl Zuckmayer schrieb dieses Stück 1941 im Exil in Amerika, angeregt durch eine kurze Notiz in den Zeitungen, dass Ernst Udet, Generalluftzeugmeister der deutschen Armee, beim Ausprobieren einer neuen Waffe tödlich verunglückt und mit Staatsbegräbnis beerdigt worden sei. Ernst Udet war früher Zuckmayers Freund.

Das Drama in drei Akten zeigt im Mittelpunkt den faszinierenden Helden, General Harras, mit Udets charakteristischen Merkmalen: „Herz und Schnauze“, trinkfest und leidenschaftlich der Fliegerei ergeben, Weiberheld und Lebensgenießer, kritisch und aufmüpfig der NSDAP gegenüber, jedoch getreu in militärischen Diensten.

„Nirgends in der Welt hätte man mir diese Möglichkeiten gegeben – diese unbegrenzten Mittel – diese Macht“.

Harras liebte seine Position, war aber nie der NS-Ideologie ergeben. Deshalb erregte er auch den Argwohn des getarnten Agenten der Gestapo, Dr. Schmidt-Lausitz. Als sich ungeklärte Flieger-Unfälle durch Materialfehler häufen, gerät Harras als Verantwortlicher unter Druck, wird verhört und verhaftet. Zuletzt erhält er eine 14-tägige Frist zur Aufklärung, entdeckt den Sabotageakt durch seinen besten Kollegen Oderbruch. Harras löst den Fall auf seine Weise: er steigt mit einer fluguntauglichen Maschine auf und stürzt ab.

„Wer auf Erden des Teufels General wurde und ihm die Bahn gebombt hat – der muss ihm auch Quartier in der Hölle machen!“

Das Stück zeigt mit kontrastreichen Typen eine Gesellschaftsbeschreibung aus dem „Dritten Reich“, Scharfmacher, Mitläufer, sogenannte Unpolitische und Widerstandskämpfer. Es will nichts beschönigen oder gar verharmlosen. Viele sagten: „So wie in diesem Stück – so ist es gewesen.“

Besetzung: Marcus Bluhm als General Harras, Rainer Friedrichsen, Therese Hübchen, David Jakob, Louise Knof, Dirk Nocker, André Pohl, Johanna Prosl, Elisa Seydel, Claudius von Stolzmann, Tobias Voigt.

Regie: Hermann Beil; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas

Theater Reichenau – Großer Saal; Premiere 3. Juli 2021, 19.30 Uhr; letzte Aufführung 4. August 2021

Die Wasserfälle von Slunj

Von Heimito von Doderer, Romanbearbeitung für die Bühne: Nicolaus Hagg; Die Handlung spielt in Wien – vor dem 1. Weltkrieg

Nach der „Strudlhofstiege“ (2009) und „Doderers Dämonen“ (2016) hat Nicolaus Hagg nun einen dritten Doderer-Roman für die Festspiele Reichenau dramatisiert. Wieder ist es ein Werk mit hoher Personenfülle, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. In bewährter Weise hat Hagg maßgebliche Personen, Szenen und Abläufe handlungsstark herausgearbeitet und „in die pulsierende, weltoffene Metropole des Habsburgerreiches Wien“ gesetzt. So wird es ein Kaleidoskop der K&K Monarchie mit Charakteren aus den unterschiedlichen sozialen Schichten.

Der englische Industrielle Robert Clayton will in Wien eine Niederlassung von Clayton & Co gründen. Für den erfolgreichen Aufbau der Firma findet er Herrn Chwostik, den „Urtypus des Wieners“. Dessen originelle, humorige Lebenshintergründe scheinen aufs erste gar nicht mit seiner geschäftlichen Tüchtigkeit zusammenzupassen – aber er ist die wahre Stütze der Firma. Insbesondere als der Sohn, Donald Clayton, zehn Jahre später nach Wien kommt.

Donald, ein ernsthafter, schweigsamer junger Mann steht im Schatten seines brillanten Vaters, auch wenn es um die Frauen geht. Bei einer Soirée der Gräfin Ergoletti lernt er die Ingenieurin Monica kennen, verpasst aber den entscheidenden Moment, indem er sie ganz gewinnen oder ganz verlieren muss. Dass Monica sich schließlich mit Robert Clayton, seinem Vater, verlobt, während er auf Reisen ist, bricht ihm das Herz.

Es ist Doderers letzter Roman, den er vollenden konnte und der 1963 unter dem Titel „Roman Nr. 7/1. Die Wasserfälle von Slunj“ erschien, die zwei weiteren Teile der geplanten Tetralogie erschienen posthum.

Die titelgebenden Wasserfälle von Slunj in Kroatien bilden gleichsam die Klammer der Romanhandlung

Besetzung: Robert Clayton, Industrieller: Günter Franzmeier; Harriet, seine Frau: Emese Fay; Donald, beider Sohn: Dominik Raneburger; Monica Bachler, Ingeneurin: Johanna Arrouas; Gräfin Ergoletti: Mercedes Echerer; Zdenko, Student: Tobias Reinthaller; Chwostik, Büroleiter von Clayton & Co: Gerhard Roiss; Milohnic, sein Vertrauter: Christoph Zadra; Dr. Eptinger, Rechtsanwalt: Hannes Gastinger; Finy & Feverl, zwei leichte Damen: Gabriela Benesch & Dunja Sowinetz.

Regie: Beverly Blankenship; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: John Lloyd Davies

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 4. Juli 2021, 15:30 Uhr; letzte Aufführung 2. August 2021

West Side Story

New York liegt im Sommer 2021 am Neusiedler See! Mit dem mitreißenden Welterfolg „West Side Story“ ist einer der ganz großen Musical-Klassiker erstmals auf der Seebühne Mörbisch zu erleben.

Die packende Handlung über zwei rivalisierende Gangs im New York der 1950er Jahre und eine große „Romeo und Julia“-Liebesgeschichte, die sich zwischen Tony und Maria entspinnt, hat seit ihrer Uraufführung 1957 ein Millionenpublikum in ihren Bann gezogen. Und das zurecht: Leonard Bernsteins fantastische Musik und die vielen großartigen Songs („Maria“, „Tonight“, „Somewhere“, „I feel pretty“ oder „Mambo“) werden auch das Mörbisch-Publikum elektrisieren und im Sturm erobern.

„Gesungen wird auf Englisch, die Dialoge sind in deutscher Sprache und werden von einem jungen Ensemble glaubhaft und packend auf die Seebühne gebracht. Mit Werner Sobotka wurde ein äußerst erfahrener Musicalregisseur gewonnen. Das Bühnenbild wird von Walter Vogelweider entworfen, der zuletzt mit „Das Land des Lächelns“ großen Erfolg in Mörbisch hatte. Das Leading Team komplettieren Karin Fritz, die bereits mit hinreißenden Kostümen „Gräfin Mariza“ (2018) ausstattete, Sascha Götzel, der erstmals die musikalische Leitung in Mörbisch übernimmt, sowie Jonathan Huor, in dessen Händen die Choreografie liegt“, gibt Peter Edelmann Einblick in die Produktion 2020.

„Die West Side Story steht bereits seit längerem auf dem Wunschzettel der Seefestspiele Mörbisch. Nicht nur, weil die Uraufführung am 26. September 1957 stattfand, also genau in jenem Jahr, als die Seefestspiele Mörbisch gegründet wurden. Vielmehr deshalb, weil wir überzeugt sind, mit diesem Stück vermehrt junges Publikum nach Mörbisch zu holen. Der Vorverkauf ist äußerst vielversprechend angelaufen: wir liegen schon jetzt knapp 8.000 Karten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres voran“, zieht Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil eine erste Bilanz.

„Eine berührende Liebesgeschichte wie jene von Tony und Maria passt perfekt zum Image der Seefestspiele und entspricht zugleich den Erwartungen des Publikums. Dass Produktionen in Mörbisch nicht immer happy enden, haben die Gäste schon 2019 bei „Das Land des Lächelns“ erlebt. Mit der „West Side Story“ wird es in Mörbisch jedoch so dramatisch und emotional wie noch nie. Dazu kommt, dass das Thema des Stücks heute mindestens so aktuell ist wie damals im New York der fünfziger Jahre“, so Doskozil.

Inhalt: „West Side Story“ erzählt von zwei verfeindeten Teenagerbanden im New York der 1950er-Jahre, den Sharks und den Jets. In dieser Atmosphäre von Konkurrenz und Feindseligkeit verlieben sich Tony und Maria ineinander, er Gründungsmitglied der weißen Jets, sie Schwester des puerto-ricanischen Sharks-Anführers. Wie in „Romeo und Julia“ nehmen die Gangs keinerlei Rücksicht auf die Gefühle der beiden und versuchen, im tänzerischen Kampf diese Liebe zu verhindern. Als ein Streit eskaliert, bleiben schließlich drei Burschen tot zurück, darunter Tony. Marias berührende Anklage des Hasses der Banden, der alles zerstört hat, zählt zu den herzerweichendsten Szenen der Musicalgeschichte.

Seefestspiele Mörbisch: Premiere 8. Juli 2021; letzte Vorstellung 14. Autust 2021
Karten sind ab sofort im Büro der Seefestspiele Mörbisch (T: 02682/66210, E: tickets@seefestspiele.at) sowie im Online-Shop (www.seefestspiele.at) erhältlich.

Neun – Nine

Musical nach dem Film „8 1/2“ von Federico Fellini. Buch von Arthur Kopit, Musik und Liedtexte von Maury Yeston. Adaption aus dem Italienischen von Mario Fratti. Deutsche Übersetzung von Wolfgang Adenberg. Österreichische Erstaufführung!

Der vom Erfolg verwöhnte Drehbuchautor und Filmregisseur Guido Contini musste einige Niederlagen einstecken: Neben seinen persönlichen Problemen als Womanizer waren seine letzten Filme allesamt Misserfolge. Seiner einstmals reichen Kreativität beraubt und durch seine zahlreichen Liebschaften innerlich zerrissen, gerät er in eine Midlife-Crisis. Als er in dieser angeschlagenen Situation gedrängt wird, einen Film  zu machen, gerät er vollends in geistige Verwirrung. Er begibt sich zu einem Kuraufenthalt in ein mondänes venezianisches Bad. Erst die Erscheinung seines neunjährigen Ichs erlöst ihn aus seiner Krise und führt ihn zur Reifung seines Charakters: Er erkennt, dass seine Frau Luisa die wahre Liebe seines Lebens ist.

Das Musical, 1982 mit 5 Tonys ausgezeichnet, basiert auf Federico Fellinis bahnbrechendem neorealistischen Spielfilm „8 1/2“ aus dem Jahr 1963.

Besetzung: Guido Contini – Drew Sarich; Luisa Contini, seine Frau – N. N.; Carla Albanese, seine Geliebte – Dorina Garuci; Claudia Nardi, Schauspielerin – Ann Mandrella; Guidos Mutter – Andrea Huber; Liliane La Fleur, Guidos Produzentin – Carin Filipcic; Stephanie Necrophorus, Kritikerin – Barbara Obermeier; Mama Maddalena, Chefin der Zimmermädchen / Lady of the Spa – Anna Overbeck; Saraghina, eine Hure – Ana Milva Gomes; Kardinal – Beppo Binder.

Musikalische Leitung: Christoph Huber; Inszenierung & Choreografie: Ramesh Nair; Bühnenbild: Karl Fehringer / Judith Leikauf; Kostüme: Friederike Friedrich.

Stadttheater Baden: Premiere 9. Juli 2021, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung: 1. September 2021
Einführungsgespräch: 4. Juli 2021, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Oper im Steinbruch

Turandot von Giacomo Puccini

Drei Rätsel stellt die geheimnisvolle Prinzessin Turandot jedem Mann, der um ihre Hand und damit um den Platz auf dem Thron neben ihr anhält. Wer die Rätsel nicht lösen kann, verliert sein Leben unter dem unerbittlichen Schwert des Henkers. Das vergossene Blut hunderter Anwärter tränkt die Straßen Pekings, das chinesische Volk ächzt unter der tyrannischen Herrschaft der eiskalten Prinzessin. Alle Hoffnungen ruhen auf einem namenlosen Prinzen, der eines Tages mit seinem alten blinden Vater und der ihm bedingungslos folgenden Liù aus dem fernen Reich der Tartaren in den Palast der gefürchteten jungfräulichen Herrscherin zieht. Wie durch ein Wunder löst er Turandots teuflische Rätsel. Als diese sich weigert, dem Tartarenprinzen die Hand zu reichen, stellt er der störrischen Prinzessin seinerseits ein Rätsel: Sie soll ihm seinen Namen nennen, den keiner kennt. Turandot setzt alle Hebel ihrer Macht in Bewegung und verhängt über ihr Volk ein Verbot zu schlafen, bis der Name des Unbekannten gefunden ist...

„Keiner schlafe – Nessun dorma!“, so beginnt denn auch die berühmte Arie des Prinzen, in der er über die gefürchtete Turandot und seine immer heißer aufflammende Liebe zu dieser erbarmungslosen und faszinierenden Frau singt. Giacomo Puccini gelang mit diesem Wurf eine der bekanntesten und beliebtesten Arien der gesamten Opernliteratur, ein Bravourstück für jeden dramatischen Tenor. Mit einer schillernden und dramatisch auflodernden Musik voll mitreißender Melodik entführt der Maestro aus Lucca uns in die fernen und exotischen Märchenwelten der mondkalten Prinzessin. Puccinis gleißende und geheimnisvoll zerklüfteten Klänge finden ihren idealen Widerhall in der schroffen Felslandschaft des St. Margarethener Steinbruchs. Die rätselumwobene Turandot gehört zu den anspruchsvollsten Opernpartien überhaupt, und kaum eine Musik geht so nah an unsere Herzen wie die ergreifenden Bitten und Klagen der sich opfernden Liù. Giacomo Puccini entfacht einen wahren Wirbelsturm der Gefühle, in dem zuletzt selbst das kalte Herz der eisigen Prinzessin in Liebe entbrennt.

Römersteinbruch St. Margarethen: Premiere 14. Juli 2021; letzte Vorstellung 21. August 2021

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EVA

Operette in drei Akten von Franz Lehár. Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky.

Das arme Waisenkind Eva ist der Augenstern ihres Pflegevaters, des Werksführers einer französischen Glasfabrik. Der Dandy Octave Flaubert übernimmt die Fabrik von seinem Vater und fühlt sich zur unschuldigen Eva hingezogen. Er führt sie zu einem großen Ball aus, versucht, sie zu verführen und bringt dadurch die gesamte Belegschaft, die die Patenschaft über Eva innehat, gegen sich auf. Als Eva merkt, dass Octave nur auf eine Affäre aus war, flüchtet sie nach Paris.

Wie in einer perfekten Operette üblich, bekommt Cinderella am Ende aber doch noch ihren Prince Charming… Wunderschöne Musik durchzieht Franz Lehárs Märchen für Erwachsene, das zuletzt in der Saison 1955 / 1956 in Baden zu erleben war.

Besetzung: Eva – Sieglinde Feldhofer; Octave Flaubert, Fabriksbesitzer – Reinhard Alessandri; Prunelles, zweiter Buchhalter in der Fabrik Flauberts – Thomas Zisterer; Dagobert Millefleurs, Freund Flauberts – Roman Martin; Pepita Desiree Paquerette, genannt Pipsi – Claudia Goebl; Bernard Larousse, erster Werksführer in der Fabrik Flauberts – Franz Födinger.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Michael Lakner; Ausstattung: Dietmar Solt; Choreografie: N. N.

Sommerarena Baden: Premiere 30. Juli 2021, 19. 30 Uhr; letzte Vorstellung: 2. September 2021
Einführungsgespräch: 25. Juli 2021, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Ladies Night

Drehbuch: Stephen Sinclair und Anthony McCarten

Kein Job, kein Geld, keine Perspektive. Trostlose Zeiten für sechs arbeitslose Freunde. Da kommen die Chippendales in die Stadt und die Frauen stehen Kopf und stecken viele große Geldscheine in ihre kleinen Tangas. Eine verwegene Idee entsteht in den Köpfen der vom Pech verfolgten Männer: Warum nicht selbst die Hüllen fallen lassen! Die anfängliche Euphorie lässt allerdings bald nach. Ihnen wird nämlich bewusst, dass man von Strippern nicht nur Sixpacks, sondern auch tänzerische und erotische Fähigkeiten erwartet. Ein Theaterabend mit viel Witz, Esprit und einer Prise  Sexappeal unter der lustvollen Regie von Viktoria Schubert.

Regie: Viktoria Schubert, Bühnenbild: Martin Gesslbauer, Kostümbild: Julia Klug
Besetzung: Martin Bermoser, Christoph Fälbl, Thomas Höfner, Robert Kolar, Julian Loidl, Reinhold G. Moritz, Michael Seida, Kristina Sprenger.

Stadttheater Berndorf: Premiere 5. August 2021, letzte Aufführung 4. Sept. 2021

Sommerspielplan der Bühne Baden

Sommerarena

  • Eine Nacht in Venedig
    Premiere: 18. Juni 2021
    Letzte Vorstellung: 3. 9. 2021
  • Eva
    Premiere: 30. Juli 2021
    Letzte Vorstellung: 2. 9. 2021

Stadttheater

  • Neun - Nine
  • Premiere: 9. Juli 2021
    Letzte Vorstellung: 1. 9. 2021

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Zweifacher Grund zur Freude an der Bühne Baden!

Bühne Baden: Arm und Reich

Michael Lakner präsentierte das Spielzeitmotto 2020/2021

Landestheater Niederösterreich Spielzeit 2020/21

Mitgliederversammlung der Kulturszene Kottingbrunn 2020

Wegen Corona musste die Mitgliederversammlung abgesagt werden. Die Abstimmung über den neuen Vorstand wurde per E-.Mail durchgeführt.