In aktueller Ausgabe: BSH strukturiert Angebot von Papierseekarten neu

Fokus auf Rollout der dynamischen Seekarte im Jahr 2026. Elektronische Seekarten seit Langem das meistgenutzte kartographische Produkt. Rolle der internationalen Papierseekarten gestärkt.

Die Zukunft der Schifffahrt liegt in der Digitalisierung und Automatisierung. Ein Meilenstein: die Entwicklung der dynamischen Seekarte.  Der Raum zum Navigieren wird dadurch deutlich erweitert, Routen können in Nahe-Echtzeit optimiert werden, Meere und Flüsse profitieren durch Treibstoffeinsparungen der Schiffe. Ab 2026 ist der Rollout der digitalen Produkte geplant, die das BSH in führender internationaler Rolle vorantreibt. Als Vorbereitung für die wegweisende Digitalisierung optimiert das BSH nun sein Papierseekartenwerk.

Die Erstellung und Herausgabe von amtlichen Seekarten, Seehandbüchern und anderen nautischen Veröffentlichungen ist eine hoheitliche Aufgabe, für die in Deutschland das BSH auf Grundlage des Seeaufgabengesetzes zuständig ist. Die verwendete Form der Seekarte durchlebt seit einigen Jahren eine starke Veränderung. Längst nutzen bereits die meisten Schiffsführerinnen und Schiffsführer elektronische Seekarten. „Papierprodukte spielen heutzutage nur noch eine sehr kleine Rolle“, sagt Sven Feddersen, Leiter des Referats Produktmanagement des BSH.

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Funk-Kurs für mitsegelnde Partnerinnen und Partner

Die überwiegende Zahl der etwa 6.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, welche Schiffsfunkkurse bei der Seefunkschule GIGAHERTZ absolviert haben, waren Skipper. 
Sinnvollerweise sollten aber alle an Bord wissen, wie sie im Falle eines Problems Hilfe herbeirufen können. Der Schiffsführer hat im Notfall wahrscheinlich andere Prioritäten, als sich um die Kommunikation zu kümmern. Was hält also Mitseglerinnen und Mitseglern davon ab, eine Funkausbildung zu machen?
Angst vor der Technik? Wer ein Mobiltelefon bedienen kann, sollte mit etwas Training auch mit einem UKW-Schiffsfunkgerät kein Problem haben.
Angst davor sich im Kurs gegenüber den Skippern zu blamieren?

Den Kurstermin 09. – 11. Mai veranstaltet Seefunkschule GIGAHERTZ speziell für mitsegelnde Partnerinnen und Partner. 
Von Funkkursen „nur an einem Tag“ hält man bei Seefunkschule GIGAHRTZ prinzipiell nichts. Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sollen genügen Zeit haben sich mit der Materie in Theorie und Praxis am Gerät vertraut zu machen. Und wenn Bedarf besteht, gibt es noch die Möglichkeit von zusätzlichen Übungseinheiten.

Info: Seefunkschule Gigahertz, 1140 Wien, Fenzlgasse 35/37; Tel.: 01/5037355; E-Mail: office@seefunk.at; www.seefunk.at

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In Ausgabe 1/2025: E-Learning: Biofouling-Management für Sportboote

Sensibilisierung der Öffentlichkeit, hier besonders der Bootseigner. Schutz der Meeresumwelt vor unnötigen Biozideinträgen. Verhinderung oder Minimierung der Verbreitung nicht-einheimischer Arten

Unerwünschter Bewuchs, sogenanntes Biofouling, fördert die Einschleppung potenziell invasiver Arten wie Seepocken, Moostierchen oder pazifischer Austern. Diese nicht-einheimischen Arten gefährden das Ökosystem und können wirtschaftliche Schäden verursachen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und das Expertennetzwerk des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) präsentieren einen praxisnahen Online-Kurs, der speziell für die Sportschifffahrt entwickelt wurde. Denn Vermeiden und Entfernen von Biofouling ist der Schlüssel zu optimalem Schiffsbetrieb und Umweltschutz.

„Dieser E-Learning-Kurs ist die Fortführung unserer aktiven Öffentlichkeitsinitiative. Mit einfachen Mitteln kann jeder einen großen Beitrag zum Schutz unserer Meere leisten. Davon profitieren wir alle“, sagt BSH-Präsident Helge Heegewaldt.

Der kostenfreie Kurs steht ab sofort online zur Verfügung 

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Meeresschutz konkret – was wurde erreicht?

Im Jahresbericht 2024 gibt OceanCare Einblick in ihre vielschichtige Arbeit für gesunde und lebendige Ozeane.

In bewegten Zeiten wie diesen kann es nicht nachdrücklich genug gesagt werden: Das Leben auf unserem Planeten hängt von gesunden Weltmeeren ab. Diese zentrale Botschaft vermittelt der Jahresbericht 2024, den OceanCare nun vorlegt.
Die weltweit tätige Meeresschutzorganisation mit Sitz in der Schweiz zeigt auf, wie sie akute Bedrohungen wie Plastikverschmutzung, Unterwasserlärm, Schleppnetzfischerei oder Marines Geoengineering wissenschaftlich analysiert und auf diplomatischem Weg angeht, damit die Ozeane sich erholen können.
Visionäre Kraft, langjährige Erfahrung und unbeirrte Standhaftigkeit – verbunden mit dem Respekt gegenüber anders Denkenden – haben OceanCare im Meeresschutz wichtige Türen geöffnet. So konnte die Organisation in 36 Jahren Schritt für Schritt beachtliche Erfolge erzielen.

Weitere Infos hier …

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