In aktueller Ausgabe: 50 Jahre Segelschiff Eye of the Wind

Maritimes Jubiläum

In der internationalen maritimen Szene gilt sie längst als „Legende unter Segeln“: Die Brigg Eye of the Wind umrundete den Globus, führte die wissenschaftliche Expedition „Operation Drake“ unter der Schirmherrschaft von Prince Charles (heute: King Charles III.) an, nahm an Großsegler-Regatten teil und diente bei Hollywood-Filmproduktionen als Kulisse und Handlungsschauplatz.
Vor 50 Jahren, genau am 25. September 1976, begann in der Hafenstadt Ramsgate an der englischen Kanalküste nach einer mehrjährigen Komplettsanierung die erste Fahrt des Segelschiffs unter seinem heutigen Namen Eye of the Wind.

  • Erster Heimathafen Hamburg 

In Brake an der Unterweser läuft bei der Lühring Werft im Jahr 1911 ein Gaffelschoner vom Stapel, der unter dem Namen Friedrich im Hamburger Schifffahrtsregister eingetragen und im Südamerika-Handel eingesetzt wird. Nach zwölf Jahren verkauft der Eigner das Fahrzeug nach Schweden, wo man es aus praktischen Gründen schrittweise vom Segel- zum Motorschiff umrüsten lässt – bereits 1926 werden die Masten entfernt und stattdessen wird ein leistungsstarker Motor eingebaut. Unter wechselnden Namen und Eignern befährt das Fracht- und Fischereischiff die Ost- und Nordsee, bevor ein ruhigeres Dasein als Transportschiff für Post und Güter vorgesehen ist. Doch diese Pläne lösen sich in Rauch auf: Im Jahr 1969 vernichtet ein verheerender Schiffsbrand vom Maschinenraum ausgehend die Deckshäuser und das Holzdeck und setzt dem Einsatz auf See damit ein abruptes Ende.

  • Wiedergeburt als Eye of the Wind

Begeisterte Segelschiff-Liebhaber berührt das Schicksal des Schiffes so sehr, dass sie 1973 mit umfangreichen Umbaumaßnahmen zum Schiffstyp Brigg beginnen. Das triste Dasein als Frachtschiff endet und der Zweimaster ist unter seinem neuen Namen Eye of the Wind nun bereit, großen Abenteuern auf See entgegenzufahren.
Gleich bei der 1976 beginnenden ersten Fahrt wird der Globus umrundet: Die Weltreise mit Stationen in Australien, der Südsee und einer Rundung des berüchtigten Kap Hoorn ist 1978 kaum beendet, da wartet schon die nächste Herausforderung auf den eindrucksvollen Großsegler: Unter der Schirmherrschaft von Seiner Königlichen Hoheit Prince Charles (heute: King Charles III.)  wird der Eye of the Wind die Ehre zuteil, als Flaggschiff die „Operation Drake“ anzuführen. An dieser knapp zweijährigen Expeditionsreise auf den Spuren des berühmten Seefahrers rund um den Globus nehmen während verschiedener Etappen mehr als 400 internationale Crewmitglieder teil.

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In aktueller Ausgabe: ANT ARCTIC LAB Extremsegel-Weltrekordversuch wieder abgebrochen

Norbert Sedlacek Koch musste gestern seinen sechsten Weltrekordversuch im Rahmen des ANT ARCTIC LAB aufgrund schwerwiegender Probleme mit der gesamten Elektronik und den elektrischen Systemen an Bord der Open60AAL abbrechen.

Es wird wieder nichts mit 35.000 Seemeilen – einhand – nonstop – ohne Hilfe von außen! Er befindet sich am Rückweg nach Les Sables.
Schwerwiegende Probleme mit der gesamten Navigationselektronik und den elektrischen Systemen zwangen Norbert zur Umkehr. Zum Zeitpunkt des Abbruches funktionierten nur noch die Notfallsysteme und die grundlegenden Kommunikationssysteme an Bord. Die Ursache der Probleme ist nicht bekannt. Der Bootsrumpf und die Takelage sind unbeschädigt. Er kann sicher navigieren und dürfte bei Erscheinung dieser Ausgabe bereits sich im Heimathafen angekommen sein.

Norbert Sedlacek ist Skipper und Gründer von Innovation Yachts, einer Werft, welche für die Entwicklung nachhaltiger und umweltbewusster Boote und Yachten bekannt ist. Sedlaceks Leidenschaft für Entdeckungen hat ihn zu zahlreichen rekordverdächtigen Unternehmungen geführt, bei denen er die Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit im Bereich des Solosegelns auslotete.

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In Ausgabe 2/2026: Deutscher Motoryachtverband stellt Weichen für die digitale Zukunft

Der Deutscher Motoryachtverband (DMYV) treibt seine Modernisierung konsequent voran und setzt mit einer umfassenden Digitalstrategie klare Zeichen für die Zukunft des motorisierten Wassersports in Deutschland.

Bereits der ehemalige Präsident Winfried Röcker betonte in seiner Abschiedsrede die existenzielle Bedeutung einer nachhaltigen Modernisierung für den Fortbestand des Verbandes. Sein Nachfolger, DMYV-Präsident Frank Dettmering, führt diesen Kurs entschlossen weiter. Digitalisierung ist dabei ein zentrales Handlungsfeld.

  • In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt:

Einführung eines neuen Customer-Relationship-Management-Systems (CRM). Relaunch der Website. Entwicklung einer DMYV-App. Konzept zur Anerkennung von Online-Bootsschulen. Digitalisierung von Anträgen, Formularen und Informationsmaterial. Automatisierung des Newsletters. Entwicklung einer Auswertungs-App für Jugendsport-Wettbewerbe.

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In Ausgabe 1/2026: „Oscars des Wassersports“ feierlich verliehen

Eine ausgezeichnete Wahl

Zum Auftakt der weltgrößten Wassersportmesse ist die Branche zur FLAGSHIP NIGHT, dem gemeinsamen maritimen Get-together des Delius Klasing Verlages und der boot Düsseldorf, zusammengekommen. Im Rahmen der Gala wurden die Gewinner der beiden renommierten Auszeichnungen „European Yacht of the Year 2026“ (EYOTY) für Segelyachten und „European Powerboat of the Year 2026“ (EPOTY) für Motorboote gekürt. Der Brite Craig Wood wurde zudem im Rahmen der Veranstaltung mit dem „SEAMASTER-Award“ ausgezeichnet. Er hat als erster dreifach amputierter Mensch eine Solo-Überquerung des Pazifiks erfolgreich bewältigt.

Zum 23. Mal wurden die internationalen Awards „European Yacht of the Year“ und zum 20. Mal „European Powerboat of the Year“ verliehen. Wer die renommierten Auszeichnungen tragen darf, entscheidet seit jeher eine Fach-Jury aus den Testleitern und Chefredakteuren der führenden zwölf Segel- und sechs Motorboot-Magazine Europas. Den Jury-Vorsitz haben YACHT-Herausgeber Jochen Rieker und BOOTE-Chefredakteur Torsten Moench inne.

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In Ausgabe 1/2026: ocean tribute Award

„ocean tribute” Award der boot Düsseldorf und der Deutschen Meeresstiftung

Seit dem Start des „ocean tribute“ Awards 2017 ziehen die Deutsche Meeresstiftung und die boot Düsseldorf an einem Strang: Sie wollen Menschen, Projekte und Initiativen unterstützen, die sich mit Herzblut für den Schutz unserer Meere einsetzen. Jury und Öffentlichkeit (im Public Voting) haben sich im Dezember 2025 gemeinsam für einen Gewinner entschieden.
Aus den nominierten fünf Projekten ist die One Ocean Planet Foundation als Sieger der diesjährigen Ausschreibung hervorgegangen. Vor allem die bildungsorientierte internationale Ausrichtung der spanischen Meeresschützer begeisterte im Abstimmungsverfahren.

Am Dienstag, 20. Januar, erhielt Dominique Lesser stellvertretend für alle Mitarbeiter der One Ocean Planet Foundation den diesjährigen „ocean tribute“ Award aus den Händen des Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller in Anwesenheit von Frank Schweikert, Vorstand der Deutschen Meeresstiftung. Die Laudatio auf die Gewinner hielt die deutsche Freiwasserschwimmerin und Jurymitglied Leonie Beck. Marius Berlemann, Chief Operating Office der Messe Düsseldorf, überreichte Dominique Lesser einen Scheck, ausgestellt über die Siegerprämie von 20.000 €. Den festlichen Rahmen der Awardverleihung bildete der historische Plenarsaal des Düsseldorfer Rathauses.

Das Bildungsprojekt von One Ocean Planet aus Spanien ist ein weltweites Programm, bei dem Kindern und Jugendlichen im Meeres- und Klimaschutz eine zentrale Rolle zukommt. Die internationale Kampagne „The Power is in Us“ inspiriert Schüler und Studierende, sich selbst als Teil der Lösung zu betrachten. Dafür stehen drei miteinander vernetzte Initiativen: Die „University Challenge“ bindet Master-Studierende in echte Problemlösungen mit ein. Das Projekt „Generation Blue“ kombiniert projektbasiertes Lernen mit  Carlos Duartes „Ocean Wedges“ sowie den „Planetary Boundaries“. Hinzu kommen die „Hero Kids“, eine Jugendbewegung für frühes Handeln. Gemeinsam mit dem Partner „10 Percent for the Ocean“ wird der eindringliche Dokumentarfilm „Ozean mit David Attenborough“ gezeigt und damit an Schulen und Gemeinden das Bewusstsein dafür gestärkt, warum die Abwendung des Klimawandels in den Meeren beginnen muss. Denn die Zukunft ist blau — und sie beginnt in unseren Klassenzimmern.

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In Ausgabe 4/2025: Urlaub mit Ihrem Hund

Wer mit Hund verreisen möchte, kennt die Herausforderung: Das Urlaubsangebot für Hundehalter ist oft stark eingeschränkt. Fliegen ist für viele Tiere zu stressig, Kreuzfahrten sind in der Regel nicht möglich, und Hotels akzeptieren Hunde nur in Ausnahmefällen – meist mit Aufpreis oder Einschränkungen.

Doch es gibt eine entspannte, naturnahe und außergewöhnliche Alternative: Ein Hausboot mieten und gemeinsam mit dem Hund in See stechen.

  • Warum ein Bootsurlaub mit Hund die ideale Lösung ist.

Ein Hausboot bietet Freiheit, Flexibilität und Nähe zur Natur – und das ganz ohne Menschenmassen, Lärm oder lange Autofahrten. Hunde genießen die frische Luft, die vielen Spaziermöglichkeiten entlang der Wasserwege und natürlich die gemeinsame Zeit mit ihren Menschen.
Im Gegensatz zu Ferienwohnungen oder Reisemobilen ist ein Hausbooturlaub etwas ganz Besonderes: Der „Tapetenwechsel“ geschieht hier ständig – jeden Tag eine neue Aussicht, neue Orte zum Erkunden, neue Ufer zum Toben.

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In Ausgabe 4/2025: Boarnstream Skippertreffen

Am Freitag, dem 3. Oktober, hat Boarnstream gemeinsam mit seinen Kunden die Bootsaison 2025 beim Boarnstream Skippertreffen abgeschlossen. Dieses Skippertreffen war für Boarnstream bereits die 15. Ausgabe seit der ersten Veranstaltung im Jahr 1995 in Berlin. Damals äußerten die Eigentümer den Wunsch, ein geselliges Treffen zu organisieren, sich zu begegnen und Geschichten auszutauschen.

Nach den erfolgreichen Treffen in Berlin zog die Veranstaltung 2005 in die Niederlande, wobei selbstverständlich auch Marex-Eigentümer hinzukamen. In den Niederlanden hat das Treffen bereits verschiedene Orte gesehen, darunter Jirnsum, Stavoren, Franeker und Volendam.

Diese Ausgabe begann auf den Flüssen in Friesland, wo sich etwa 30 Boarncruiser- und Marex-Eigentümer trafen. Von dort segelte man in Kolonne über Ijlst nach Sneek, wo Boarnstream einen Hafen für seine Gäste gemietet hatte.

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La Niña könnte bald Wetter weltweit prägen

Die Weltwetterorganisation (WMO) sieht Anzeichen für das natürliche Wetterphänomen La Niña. Es hat in der Regel einen kühlenden Einfluss auf das Klima. In den meisten Weltregionen würden die Temperaturen dennoch über dem Durchschnitt bleiben, so die WMO.
Erste Anzeichen für La Niña könnten sich ab September zeigen, berichtet die WMO. Die Chancen, dass sich die Oberflächentemperatur im äquatorialen Pazifik abkühlt, lägen bei 55 Prozent. Dass es eine neue El Niño-Periode gibt, sei dagegen für September bis Dezember unwahrscheinlich.

  • Das Mädchen und der Bub

Beim Wetterphänomen La Niña (spanisch: das Mädchen) handelt es sich um ein alle paar Jahre natürlich auftretendes Phänomen. Es ist das Gegenstück zu El Niño (spanisch: der Bub), wobei sich der äquatoriale Pazifik stark aufwärmt. Das beeinflusst Winde, Luftdruck und Regenfälle – und damit das Wetter in vielen Teilen der Welt.
Dürren und regional überdurchschnittlich starke Regenfälle sind die Folge. El Niño erhöht die globale Durchschnittstemperatur. Mit La Niña wird genau die gegenteilige Entwicklung beschrieben.
Weltweit könnten tausende Menschenleben gerettet und Millionen Dollar eingespart werden, wenn Länder sich auf die Phänomene frühzeitig einstellten und Vorkehrungen treffen, so die WMO.

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