In Neil Simons „Gerüchte … Gerüchte …“ bewegt sich das Personal auf sehr glattem gesellschaftlichem Parkett: Das Bürgermeisterpaar Myra und Charlie Brooks hat Freunde zu seinem zehnten Hochzeitstag eingeladen. Nacheinander treffen die Gäste ein. Doch weder Myra noch Charlie können sie begrüßen. Myra ist spurlos verschwunden, Charlie hat sich angeschossen. Anfangs bemühen sich die Freunde, das mysteriöse Verschwinden der Gastgeberin sowie den vermeintlichen Selbstmordversuch des Gastgebers voreinander zu vertuschen, um ihren Ruf zu wahren. Dabei verstricken sie sich zunehmend in einem Gestrüpp von Lügen. Auf eine Katastrophe folgt die nächste... Mit seinen brillanten Dialogen gilt das Stück als Klassiker und ist zum Niederknien komisch.
Es spielen: Martin Bermoser, Julia Cencig, Kajetan Dich, Ida Golda, Robert Kolar, Nadja Maleh, Clemens Matzka, Sebastian Pass, Kristina Sprenger.
Stadttheater Berndorf: Premiere 16. 7. 26; letzte Aufführung 15. 7. 26
Eigentlich sollte es nur ein netter Abend unter alten Freunden werden: Jean-Luc trifft seinen Studienfreund Christophe nach Jahren auf der Straße wieder und lädt ihn spontan zu sich und seiner Verlobten Nathalie zum Abendessen ein. Während das Vorzeigepärchen Jean-Luc und Nathalie das Essen vorbereitet, haben Christophe und seine Freundin Patricia einen heftigen Streit am Hinweg. Patricia hat nun noch weniger Lust auf ein Abendessen, bei dem sie überhaupt niemanden kennt und beschließt, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben. Aber erst nach und nach bemerken die turtelnden Gastgeber Patricias Schweigen. Könnte es sein, dass sie etwa kein Französisch spricht? Dass sie Ausländerin ist?
Mit diabolischem Vergnügen erkennt Patricia die Situation und steigt in das perfide Spiel ein: Plötzlich redet sie eine Phantasiesprache und erfindet ein vom Krieg heimgesuchtes Heimatland. Bei den übertrieben hilfsbereiten Gastgebern Jean-Luc und Nathalie löst Patricias Geschichte eine Welle von Solidarität und Mitgefühl aus, die den Abend schlussendlich in immer groteskere Bahnen laufen lässt…
Der Autor, Regisseur und Schauspieler Gilles Dyrek landete mit seinem 2003 uraufgeführten Stück Venedig im Schnee einen Volltreffer. Diese bissige Komödie entlarvt in pointierten Dialogen nicht nur so einige gängige Vorurteile, sondern nimmt auch gleich unsere ganze Betroffenheits-Gesellschaft gehörig aufs Korn und zeigt mit treffsicherem Witz, wie schnell Höflichkeit zur Heuchelei werden kann. Vielleicht ist diese Farce heute – nach über zwanzig Jahren – sogar noch aktueller geworden, jedenfalls aber ist sie ein Leckerbissen für Vollblutschauspieler und das Publikum.
Es spielen: Laura Bumbach, Samantha Steppan, Simon Brader und David Czifer. Inszenierung: Clemens Fröschl.
Die Aufführung von „Theater/Ab/Hof“ ist schlichtweg brillant. Das Premierenpublikum durfte nach Herzenslust lachen, und es konnte erkennen, dass der nächste Kassenschlager der jungen Truppe gefunden wurde. Das Stück ist eine urkomische Farce, die durchgehend für Lachstürme sorgt. „Venedig im Schnee“ ist aber auch eine Therapiestunde, bei der die gesamte Wohlstandsgesellschaft auf die Couch gebeten wird.
Die vier Darsteller überzeugten mit einer fantastischen Leistung und deckten humoristisch die Naivität sowie die Mechanismen des Mitgefühls unserer Gesellschaft gnadenlos auf.
Theater/ab/Hof in Mödling: letzte Vorstellung 25. Juli 2026
Im Sommer 2026 kommt die weltberühmte Erfolgskomödie aus den 70ern als Musical auf die Seebühne Mörbisch. Das einzigartige Theaterstück aus der Feder von Jean Poiret verwandelten Jerry Herman und Harvey Fierstein in einen Klassiker des Musical-Genres. Seit den 80ern erobert das turbulent-mitreißende Plädoyer für Toleranz, Gleichberechtigung und individuelle Freiheit im Musicalgewand die Bühnen der Welt, getreu dem Motto: „Ich bin, was ich bin!“
Georges betreibt seit vielen Jahren den Club La Cage aux Folles in Saint-Tropez. Gefeierter Star der glitzernden Travestie-Shows ist Georges’ Lebenspartner Albin, der als Zaza das Publikum begeistert. Eines Tages kündigt sich Besuch an: Jean-Michel, der Sohn von Georges, der von ihm und Albin aufgezogen wurde. Der Sprössling hat die Liebe seines Lebens gefunden: ein Mädchen namens Anne. Das sich ankündigende Familientreffen hat einen Haken: der Vater der Verlobten, ein erzkonservativer Politiker und gestrenger Sittenwächter, möchte die Eltern des zukünftigen Schwiegersohnes kennenlernen, nichtsahnend, dass es sich dabei um ein homosexuelles Pärchen handelt. Missverständnisse und tragische Augenblicke halten sich mit urkomischen Momenten in diesem Kultstück gekonnt die Balance.
Der künstlerische Leiter der Bühne Baden, Andreas Gergen“ wird dieses Musical inszenieren. Alternierend sind Alfons Haider und Drew Sarich als Zaza zu sehen.
Seefestspiele Mörbisch: Premiere 16. Juli, letzte Aufführung 12. August 2026
Wie weit würdest du gehen, um deinen Traum zu leben? Der ehrgeizige, aber erfolglose Schauspieler Michael Dorsey steht kurz vor dem Ende seiner Karriere – in der Branche gilt er als kompliziert und stur. Als ihm niemand mehr eine Rolle geben will, greift er zu einem gewagten Trick: Er verkleidet sich als Frau, nennt sich Dorothy Michaels – und wird über Nacht zum Star einer neuen Musicalfassung von „Romeo und Julia“. Doch mit dem Erfolg beginnt das Chaos. Zwischen Kostüm und Korsett verliert Michael sich in seiner Doppelrolle, während Dorothy das Publikum – und ihre Kolleginnen – im Sturm erobert. Als er sich schließlich in seine Bühnen-partnerin Julie verliebt, droht das kunstvoll gesponnene Netz aus Lügen zu zerreißen.
TOOTSIE ist eine rasante, intelligente und herzerwärmende Komödie über Liebe, Täuschung und die Suche nach dem eigenen Ich. Sie erzählt mit Witz, Tempo und feinem Gespür für gesellschaftliche Themen, wie ein Mann lernt, die Welt – und die Frauen – mit neuen Augen zu sehen.
Die Vorlage, Sydney Pollacks legendärer Film aus dem Jahr 1982, bescherte Dustin Hoffman eine seiner größten Rollen und Jessica Lange den Oscar als beste Nebendarstellerin. Die Musicaladaption von David Yazbek („The Band’s Visit“) und Robert Horn feierte 2019 am Broadway triumphale Erfolge, gewann mehrere Tony Awards – unter anderem für das beste Buch eines Musicals – und begeisterte Publikum wie Kritiker mit Humor, Herz und scharfer Beobachtungsgabe. Ein Musical voller Verwandlung, Witz und Wahrhaftigkeit – und die Geschichte eines Mannes, der zu einem besseren Menschen wird, weil er eine Frau ist.
Musikalische Leitung: Victor Petrov; Inszenierung: Felix Seiler; Choreografie: Danny Costello; Bühne: Darko Petrovic; Kostüme: Aleš Valášek
Es spielen: Michael Dorsey/ Dorothy Michaels: Dominik Hees; Julie NIchols: Clara Mills-Karzel; Jeff Slater: Sebastian Brummer; Sandy Lester: Missy May; Ron Carlisle: Franz Frickel; Max von Horn: Clemens Otto Bauer; Rita Marshall: Marika Lichter; Stan Fields: Martin Berger.
Stadttheater Baden: Premiere: 24. Juli 2026, letzte Aufführung 29. August 2026
Einführungsgespräch: 19. Juli 2026, 10:30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer
Wo sich Liebe, Verwechslung und Musik begegnen, entfaltet sich der unverwechselbare Zauber der Operette.
Carl Zellers DER VOGELHÄNDLER, 1891 in Wien uraufgeführt, zählt zu den beliebtesten Werken des Genres – eine heitere, herzliche und zugleich anrührende Geschichte über Sehnsucht, Stolz und die Suche nach dem eigenen Glück.
Im Mittelpunkt steht die resolute Postbotin Christel, die ihren geliebten Adam, den charmanten Tiroler Vogelhandler, heiraten mochte. Doch der Weg zum Happy End ist steinig: Standesunterschiede, Missverständnisse und die raffinierten Intrigen am fürstlichen Hof drohen die Liebenden zu trennen. Erst als beide lernen, ihren Herzen zu vertrauen, löst sich das Geflecht aus Eitelkeiten, Maskeraden und Verwechslungen – und die wahre Liebe triumphiert.
Zellers Musik sprüht vor Lebensfreude und Melodienreichtum. Kaum ein anderes Werk vereint so mühelos ländliche Frische, Wiener Charme und feine Ironie. Evergreens wie „Ich bin die Christel von der Post“, „Wie mein Ahnl zwanzig Jahr‘“ oder das unsterbliche „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ haben Generationen von Operettenfreunde verzaubert.
DER VOGELHÄNDLER entführt in eine heitere, idyllische Welt, in der das Herz den Takt vorgibt und Musik Brücken zwischen Menschen schlägt. In der unvergleichlichen Atmosphäre der Sommerarena Baden entfaltet das Stück seinen besonderen Zauber – leicht, beschwingt und voller sommerlicher Operettenfreude. Ein Werk, das zeigt: Wo Musik erklingt und Herzen singen, findet die Liebe immer ihren Weg.
Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Barbara Spitzer, Francesc Abós; Choreografie: Anna Vita; Bühne: Stephan Prattes; Kostüme: Friederike Friedrich. Orchester, Chor und Tanzensemble der Bühne Baden
Es spielen: Adam: Clemens Kerschbaumer, Christel: Verena Tranker, Kurfürstin Marie: Natalia Ushakova, Baronin Adelaide: Oliver Baier, Baron Weps: Andreas Lichtenberger, Graf Stanislaus: Ricardo Frenzel Baudisch, Professor Süfle: Verena Scheitz/Lilly Kugler-König, Professor Würmchen: Caroline Athanasiadis, Schneck: Beppo Binder.
Sommerarena Baden: letzte Aufführung 27. August 2026
Jeder kennt sie, doch keiner kennt sie wirklich. Denn selbst die Opernliebhaber kennen nur die Version von Georges Bizet, vor allem also die Musik. Doch in der Geschichte von Carmen steckt noch viel mehr. Zum ersten Mal wird ihr wildes, schillerndes, so lebenshungriges und bei aller Tragik so kraftvolles Leben als Schauspiel auf die Bühne gebracht.
Lassen Sie sich entführen in die Welt der Gitanos im Spanien des vorletzten Jahrhunderts, fiebern Sie mit bei deren Kampf um Anerkennung und ein würdevolles Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Folgen Sie Don José in sein heillos lebendiges Abenteuer einer Amour fou, verlieben auch Sie sich in diese starke, unerschöpfliche, geheimnisvolle, echte Frau, Carmen, und ihre Welt.
Genießen Sie deren eigene Musik, den Witz und Humor, die Frechheit und Fantasie. Mit einem Wort, erleben Sie den Sinn und Irrsinn wahrer Liebe.
Eine tödliche Liebe
Obwohl heute jeder den Namen Carmen mit der bekannten Oper von Georges Bizet in Verbindung bringt, lohnt es sich doch auch, die literarische Vorlage zur Hand zu nehmen. Diese stammt von dem französischen Romantiker Prosper Mérimée, der die fatale Liebesgeschichte 1845 als Novelle veröffentlichte.
Der Leutnant Don José setzt zunächst seine Karriere, dann seine Ehre und schließlich sein Leben aufs Spiel, weil er der verführerischen, selbstbewussten Gitana Carmen erliegt – und das, obwohl sie ihn mehrmals vor einer Beziehung mit ihr warnt. Aber es ergeht Beiden wie der Motte mit dem Licht: Sie können voneinander nicht lassen, bis sie schließlich an der gegenseitigen Anziehung und der entfesselten Leidenschaft verbrennen.
Für Carmen wird er zum Dieb und zum Mörder. Mit ihrer Leidenschaft wächst auch die Unvereinbarkeit ihrer Sehnsüchte und Hoffnungen. Ihre Freiheit will sich Carmen von niemandem nehmen lassen. Beide kämpfen bis zum Äußersten um ihre Liebe und gehen gerade deshalb aneinander zugrunde.
Die Erzählung wirkte auf die Zeitgenossen Mérimées skandalös, und die raffinierte, romantisch-realistische Liebesgeschichte trifft auch heute den Kern im vielschichtigen Themenkreis um Kraft, Macht, Unheil und Verstörung in Leidenschaft und Liebe zwischen den Geschlechtern.
Besetzung: Carmen – Selina Ströbele; Don José – Max G. Fischnaller. In den weiteren Rollen: Johanna Bruckner, Enisa Meindl, Gabriele Mattehs, Astrid Krizanic-Fallmann, Ingrid Spörker, Martina Gutmann, Lilly Künzel, Burgi Weissenböck, Heinz Scharb, Walter Tlapak, Martin Hauer, Konstantin Weissenböck, Franz Zimmermann und Simon Malleczek.
Musik – Nikola Zaric; Buch und Regie – Anselm Lipgens
Kulturszene Kottingbrunn: Premiere 6. September 2026, letzte Aufführung 27. September 2026
Die brandneue Inszenierung des weltberühmten Meisterwerks war bereits in Großbritannien, den USA und Australien, wo sie erst kürzlich im bedeutenden Sydney Opera House zu sehen war, restlos ausverkauft. Die Österreich-Premiere fand am 15. März 2024 statt.
Der legendäre Kronleuchter, packende Leidenschaft und weltbekannte Melodien Internationale Kritiker schwärmen, die Neuproduktion von Cameron Mackintosh sei „größer und besser als je zuvor“. Die Inszenierung beeindruckt mit vielen spektakulären Spezialeffekten – darunter der legendäre Kronleuchter –, der beliebten Geschichte und der atemberaubend romantischen Musik von Andrew Lloyd Webber, mit allen weltbekannten Songs wie u.a. „Die Musik der Nacht“, „Denk an mich“, „Das Phantom der Oper“, „Mehr will ich nicht von dir“ oder „Maskenball“ – mit einem großen Ensemble, selbstverständlich begleitet vom VBW-Orchester ebenfalls in großer Besetzung. Die VBW präsentieren im Raimund Theater einen aufwändig inszenierten und in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Musical-Abend voll großer Emotionen, unsterblicher Liebe und packender Leidenschaft, den man keinesfalls verpassen sollte.
Basierend auf dem Romanklassiker „Le Fantôme de L'Opéra“ von Gaston Leroux erzählt DAS PHANTOM DER OPER die Geschichte einer maskierten Gestalt, die in den Katakomben des Pariser Opernhauses lauert und eine Schreckensherrschaft über alle Bewohner ausübt. Das Phantom verliebt sich unsterblich in die unschuldige junge Sopranistin Christine und widmet sich der Aufgabe, aus ihr einen Star zu machen. Es fördert ihr außergewöhnliches Talent, wofür es keine hinterhältige Methode scheut.
VBW – Raimund Theater: letzte Aufführung voraussichtlich 30. Juni 2026
Grandioser Start der Bühne Baden mit „Wicked“ in die neue Spielzeit
Andreas Gergen gelang mit der Österreich Premiere des Musical WICKED nicht nur ein fulminanter Start in die Winter-Spielzeit, sondern auch in eine neue Ära der Bühne Baden. Das Publikum im ausverkauften Stadttheater dankte dies mit schier nie enden wollendem Standing Ovation.
Mit einem Paukenschlag startete Andreas Gergen seine erste Saison als neuer künstlerischer Leiter der Bühne Baden: Die Premierenbesucher freuten sich über eine spektakuläre, rasante Neuinszenierung des weltweit gefeierten Broadway-Musicals WICKED. Es gleicht einer Sensation, dass es Gergen gelungen ist, die Rechte der österreichischen Erstaufführung des preisgekrönten Welthits zu sichern, der nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Kino das Publikum auf der ganzen Welt verzaubert hat.
Andreas Gergen inszenierte die Vorgeschichte zum legendären ZAUBERER VON OZ selbst – als Bühnenwerk von zeitloser Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz, als mitreißende politische Parabel und leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz und Empathie.
In der Titelrolle ist Laura Panzeri zu sehen, die der mutigen Elphaba schon in der italienischen Filmversion ihre Stimme geliehen hat. Vanessa Heinz verkörpert die junge Glinda, Timotheus Hollweg den Fiyero. Als machtbesessener Zauberer scheuen Mark Seibert bzw. Andreas Lichtenberger auch vor Manipulation und Täuschung nicht zurück, Maya Hakvoort ist Madame Akaber, die exzentrische Leiterin der Hexenschule. In weiteren Rollen: Beppo Binder, Anna Rosa Döller, Jens Emmert, Branimir Agovi, Liviana Degen, Mariella Hofbauer und Jan-Eike Majert.
Sebastian de Domenico leitet das Orchester der Bühne Baden, das Bühnenbild stammt von Momme Hinrichs, der schon bei CHESS für Begeisterungsstürme in Baden gesorgt hat, für die Kostüme zeichnet Claudio Pohle verantwortlich. Die Choreografie liegt in den Händen von Francesc Abós, dem Leiter des neugegründeten Tanzensembles der Bühne Baden.
Dieses fantastische Musical ist nur wunderbar inszeniert. Die Bühne – nicht überladen – ist sensationell gestaltet, vermittelt sehr gut die Spielorte und lässt Elphaba mit dem Hexenbesen theatralisch davonschweben. Auch die Kostüme passen sehr gut zum Stück. Eine Klasse für sich das Orchester der Bühne Baden, der Chor und das neue Tanzensemble.
Nun zu den Darstellern: Die beiden Hauptdarstellerinnen Laura Panzeri und Vanessa Heinz sind einfach Spitzenklasse. Schauspielerisch top und auch gesanglich zählen sie zu den ganz Großen. Von Maya Hakvoort und Mark Seibert wurde wie von Beiden nicht anders zu erwarten Höchstleistung abgeliefert. Erfreulich auch die Leistung der „Young Artists der Bühne Baden“. Anna Rosa Döller, Timotheus Höllweg und Jens Emmert haben sich wirklich super in dieses hochkarätige Ensemble integriert und eine beachtliche Leistung gebracht.
Eine große Ehre für Baden
Eine ganz große Wertschätzung für die Bühne Baden war, dass der am 6. März 1948 in New York geboren Stephen Schwartz der Premiere beiwohnte. Er schrieb die Musik und Gesangtexte für Wicked. Nicht nur Andreas Gergen, sondern auch das gesamte Bühne Baden Team freute sich über seine Anwesenheit und dass ihm die Aufführung sehr, sehr gut gefallen hat.
Schwartz ist dem europäischen Theaterpublikum auch durch seine Kompositionen für „Godspell“, „Pippin“, „The Baker´s Wife“ und „Children of Eden“ bekannt. Er hat auch die Musik und Texte für „Schikaneder“, welches 2016 in Wien uraufgeführt wurde, geschrieben. Zu seinen Auszeichnungen zählen drei Oscars, vier Grammy Awards und ein Tony Award in Sonderauszeichnung.
Stadttheater Baden: Wiederuafnahme 18. 9. 2026; letzte Aufführung 16. 10. 2026
Das opulente Musical vereint monumentale Dramatik mit modernem Sound, pulsierende Beats mit eindringlichen Lyrics. Zeitlose Geschichte trifft auf zeitgemäße Inszenierung und schafft ein mitreißendes Bühnenerlebnis voller Energie und Überraschungen. Die Vereinigten Bühnen Wien setzen mit dieser spektakulären Produktion ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal – jung, dynamisch und absolut unverwechselbar.
Dieses epische Werk erzählt die faszinierende Geschichte und das Vermächtnis einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts – ein lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.
In einer von Männern dominierten Welt erhebt sich eine junge Frau, die nicht bereit ist, im Schatten zu bleiben. Maria Theresia, die sich von Kindesbeinen an brennend für das politische Geschehen interessiert und ihrer Zeit in vielem voraus ist, trotzt dem patriarchalen Kaiserhaus und entfaltet eine beeindruckende Stärke und große Visionen. Sie kämpft gegen alle Widerstände an und gelangt schließlich als erste Frau an die Spitze des Staates. Mit unerschütterlichem Mut führt sie das Land durch turbulente Zeiten.
Als Mutter von sechzehn Kindern vereint Maria Theresia familiäre Fürsorge mit politischem Scharfsinn und strategischem Weitblick. Unbeugsam und mutig stellt sie sich den Herausforderungen ihrer Zeit, konfrontiert Friedrich den Großen von Preußen und trotzt den Intrigen am Hof. Während Kriege Europa erschüttern, modernisiert sie Verwaltung und Militär, revolutioniert Bildung und Sozialpolitik und bleibt selbst in Krisenzeiten unerschütterlich – eine wahre Wegbereiterin mit visionärem Geist.
Maria Theresia – eine politische Ikone und Reformerin, deren Einfluss Europa bis heute prägt. Ihre bahnbrechenden Errungenschaften reichen weit über Österreich hinaus und hinterlassen ein Erbe, das die Geschichte nachhaltig formte. Das faszinierende Leben einer Frau, die die Spielregeln neu definierte und die Welt veränderte – ab Herbst als packendes Musical auf der Bühne des Ronacher!
VBW – Ronacher: Weltpremiere 10. Oktober 2025
Vorstellungen immer täglich außer montags, Tickets unter www.musicalvienna.at, bei Wien Ticket unter 01/588 85-111 sowie an allen Vorverkaufsstellen der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN.
In Oberwaltersdorf können Sie entspannte Abende bei Kabarett und Musik verbringen.
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