Die Favoritinnen setzen sich durch: Silke Basedow und ihre Crew gewinnen den Helga Cup. Größte Frauensegelregatta der Welt mit rund 360 Seglerinnen aus acht Nationen – Team Sophia gewinnt in der inklusiven Klasse RS Venture Connect – Premiere für das neue Change Makers Race.
Mit den Finalrennen auf der Hamburger Außenalster ist am Sonntag der 9. Helga Cup zu Ende gegangen. Vier Tage lang stand die Hansestadt im Zeichen des Frauensegelns: Rund 360 Teilnehmerinnen aus acht Nationen gingen an den Start, um sich sportlich zu messen, Erfahrungen auszutauschen und Teil einer außergewöhnlichen Gemeinschaft zu sein. Veranstalter ist Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. – in Partnerschaft mit der Stadt Hamburg. Der Helga Cup fand zum neunten Mal statt; Ausrichter war der Norddeutsche Regatta Verein (NRV).
Zum Abschluss zeigte sich die Alster von ihrer anspruchsvollsten Seite: Bei Böen von über 30 Knoten wurden die entscheidenden Wettfahrten unter extrem fordernden Bedingungen ausgetragen. Die Crews lieferten großartiges Segeln und setzten ein eindrucksvolles Zeichen – Frauen segeln auch bei härtestem Wind auf höchstem Niveau. Die Finalrennen bildeten einen würdigen Höhepunkt eines intensiven Regattawochenendes.
Für Silke Basedow ist es bereits der fünfte Sieg seit der Premiere der Regatta im Jahr 2018. In der J/70 segelten 64 Frauenteams insgesamt 67 Wettfahrten inklusive Finale. In der inklusiven Klasse RS Venture Connect traten sieben weibliche Duos in zwölf Wettfahrten an.
Auch in der inklusiven Klasse wurde bis zum Schluss unter anspruchsvollen Bedingungen gesegelt. „Dass wir die inklusive Wertung gewinnen konnten, bedeutet uns unglaublich viel – gerade bei diesen harten Bedingungen am Finaltag“, sagten Sophia Hein und Talissa Hackbarth vom siegreichen Team Sophia. „Beim Helga Cup zählt aber weit mehr als das Ergebnis: Hier segeln Frauen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe. Genau dieses Miteinander macht die Regatta so besonders.“
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Nach einer heißen, sehr emotionalen, aufregenden und einfach wunderbaren Kieler Woche, die wir auch in diesem Jahr aktiv mitgestalten durften, sind wir voller Dankbarkeit und schöner Erinnerungen. Neun Tage, drei inklusive Mitmach-Segelangebote und ein inklusives Regattaprojekt im Olympiahafen Kiel-Schilksee.
Auf der „Henk de Mol“ blieben Rollstuhlfahrende im eigenen Rollstuhl an Bord und erlebten das Regattageschehen hautnah – zum Abschluss begleiteten sie die Windjammerparade, mit dabei die mehrfache paralympische Goldmedaillengewinnerin Kirsten Bruhn.
Beim Segelkurs für blinde und sehbehinderte Menschen ging es an drei Tagen bei traumhaftem Sommerwetter auf die Ostsee.
Auf dem 70-Fuß-Segelboot „Little Dream“ hieß es: erste Reihe, mittendrin im Geschehen.
Und auf der Regattabahn zeigte unser BAT Sailing Team – gelebte Inklusion auf der Regattabahn in der J/70-Klasse, was inklusiver Regattasport bewegt.
Bürgermeister Gerwin Stöcken an Bord der „Henk de Mol“
Ein besonderer Tag: Gerwin Stöcken, Bürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, war bei uns zu Gast – und ist gleich mitgesegelt. An Bord der „Henk de Mol“, dem 24-Fuß-Segelboot, auf dem Menschen im Rollstuhl sicher und entspannt segeln können – ein Boot, das es so in Deutschland kein zweites Mal gibt. Mit an Bord waren zwei rollstuhlfahrende Gäste, darunter Helene, die das Ruder selbst in die Hand nahm und das Boot steuerte. Genau dafür machen wir das. Auf dem Wasser entstand ein intensiver Austausch über unser Bootskonzept und darüber, wie sich Teilhabe auf dem Wasser dauerhaft verankern lässt.
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Am 31. Mai 2026 veranstaltete der Verein HerzPiraten zum zehnten Mal seine Regatta auf der Alster. Ausgetragen wurde die Jubiläumsausgabe in diesem Jahr erstmals im Hamburger Segel-Club – unterstützt von Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V.
Wer am 31. Mai 2026 auf der Alster unterwegs war, musste sich vor Hamburgs HerzPiraten in Acht nehmen! Denn an diesem Tag traten die jungen Skipper bei der insgesamt 10. Regatta des gleichnamigen Vereins zum sportlichen Wettkampf an. Insgesamt 12 Kinder mit angeborenem Herzfehler, die seit ihrer Geburt im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in Behandlung sind, segelten in diesem Jahr wieder mit.
Auch in diesem Jahr wurde die Regatta wieder tatkräftig unterstützt von international erfolgreichen Top Seglerinnen & Seglern. Mit dabei: Seglerin Susann „Sanni“ Beucke, Skipperin Bernadette Zipfel & Crew und Johannes Ludwig.
Bei der Gründung des Vereins stand für Nova Meierhenrich die Idee im Vordergrund, einen Verein zu gründen, der herzkranken Kindern Erfolgserlebnisse durch Teamgeist und Gruppendynamik ermöglicht und die betroffenen Kinder absolut in den Mittelpunkt stellt. Schnell war klar, dass Segeln sich dafür hervorragend eignet.
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Mit rund 91 Yachten, etwa 600 Teilnehmern und Crews aus 22 Nationen wurde die Jubiläumsausgabe einmal mehr zu einem besonderen Treffpunkt für ambitionierte Segler und Freizeitcrews aus aller Welt. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur der sportliche Wettbewerb, sondern auch gemeinsames Segeln, Teamgeist und der Spaß am Abend.
Die Route führte von Biograd na Moru über Sali und Piškera nach Murter und wieder zurück nach Biograd – mitten durch den spektakulären Kornati-Archipel mit seinen anspruchsvollen Navigationsbedingungen und einer einzigartigen Naturkulisse.
Bereits am Samstag begann die Veranstaltung mit der Registrierung, der Übernahme der Yachten, der Vergabe der Startnummern, den beliebten Crewfotos sowie dem Eintreffen der Crews. Viele Teams nutzten das Wochenende für erste Trainingsmanöver auf dem Wasser und zum Wiedersehen mit langjährigen Segelfreunden.
Am Sonntag folgte schließlich die feierliche Eröffnung des 25. Kornati Cups in Biograd. Begleitet von rockiger Livemusik, stimmungsvoller Atmosphäre und einem mediterranen Buffet wurde die Jubiläumsausgabe eröffnet und der Auftakt zu einer abwechslungsreichen Segelwoche gefeiert.
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Mit dem Team „Die Zwei“ setzen sich Jürgen Brietzke und Siggi Mainka knapp vor dem norwegischen SALTO Sailing Team durch. 16 Crews aus drei Nationen, zwei Wettkampftage mit komplett gegensätzlichen Bedingungen und 24 spannende Wettfahrten: Der 1. Spieltag des Heinz Kettler Deutschland Cup 2026 ist Geschichte. Die Siegerehrung führte Andreas Sand, Vorstand der Heinz Kettler Stiftung, durch.
Am Hamburger Segel-Club ist der 1. Spieltag des Heinz Kettler Deutschland Cup 2026 zu Ende gegangen – ein gelungener und toller Saisonauftakt der ersten und einzigen nationalen inklusiven Regattaserie Deutschlands. 16 Teams aus drei Nationen – mit Crews aus Deutschland, Norwegen und Belgien – lieferten an zwei Tagen ambitionierten inklusiven Regattasport auf der Außenalster. In insgesamt 24 Wettfahrten wurde der Sieg ausgesegelt. Veranstaltet wurde der Spieltag gemeinsam vom Hamburger Segel-Club, Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V., der Heinz Kettler Stiftung und dem Yachtclub Möhnesee.
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Am zweiten Mai startete die Segeljugend am Wolfgangsee in die neue Saison. Der traditionsreiche Union-Yacht-Club Wolfgangsee (UYC Wg) feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen und durfte sich beim 41. Spänglercup über eine historische Rekordbeteiligung freuen. Auf zwei Regattabahnen kämpften 76 Optimisten-Segler, 16 Aktive in der Nachwuchsklasse Zoom sowie rekordverdächtige 19 Zweier-Teams in der schnellen Skiff-Klasse 29er um die Siege. Traumhafte Bedingungen und stabiler thermischer Brunnwind machten an beiden Tagen faire und spannende Wettfahrten möglich. Dass bereits in der Einsteigerklasse der Jüngsten mit harten Bandagen gekämpft wird, zeigten zahlreiche enge Situationen auf dem Wasser. Diese führten zu mehreren Protestverhandlungen am „grünen Tisch“, die die Jury das gesamte Wochenende über beschäftigten.
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Das Projekt „Inklusive Alster“ vereint als beeindruckendes Gemeinschaftsprojekt vier zentrale Akteure des Hamburger Segelsports zu einem deutschlandweit einzigartigen Netzwerk für inklusiven Wassersport. Der Norddeutsche Regatta Verein (NRV), der Hamburger Segel-Club (HSC), der Segel-Verein Altona-Oevelgönne (SVAOe) und der Verein Wir sind Wir – Inclusion in Sailing (WsW) haben gemeinsam ein umfassendes Programm geschaffen, das Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen das gemeinsame Segeln auf der Alster ermöglicht.
Segeln gilt als eine der inklusivsten Sportarten überhaupt. An Bord sind alle Crewmitglieder gleichwertige Partner – unabhängig von körperlichen oder geistigen Voraussetzungen. Ärzte, Lehrerinnen und Lehrer sowie Betreuerinnen und Betreuer bestätigen den Vereinen der „Inklusiven Alster“ regelmäßig die therapeutische und positive Wirkung der inklusiven Segelaktivitäten. Auch wenn Segeln seit 2020 nicht mehr Teil der Paralympischen Spiele ist, beweist die „Inklusive Alster“ eindrucksvoll, wie erfolgreich und wichtig Inklusion im Sport funktioniert. Das Projekt ist zu einem echten Leuchtturm für gelebte Inklusion geworden – ein großes Vorbild weit über die Grenzen Hamburgs hinaus. Es zeigt, dass der Wegfall des paralympischen Status die Bedeutung und den Wert des inklusiven Segelns keineswegs schmälert, sondern vielmehr die Eigeninitiative und das Engagement der Segelvereine unterstreicht, allen Menschen unabhängig von ihren Beeinträchtigungen den Zugang zum Segelsport zu ermöglichen
Im Jahr 2025 profitieren allein fast 150 Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Beeinträchtigungen von den regelmäßigen inklusiven Segelkursen der „Inklusiven Alster“. Das gemeinsam von allen vier Partnern getragene Programm zeigt die beeindruckende Bandbreite des inklusiven Segelns auf der Alster.
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Ein echtes Highlight im Regattakalender ist, die von Pitter Yachtcharter organisierte Offshore Challenge, die alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Croatia Coast Cup ausgetragen wird. Im Oktober 2025 war es wieder so weit: 35 Crews mit rund 250 Teilnehmern aus 16 Nationen stellten sich dieser anspruchsvollen, aber unvergesslichen Herausforderung.
Vom 11. bis 17. Oktober führte die Route über rund 140 Seemeilen von Biograd nach Dubrovnik und wieder zurück – eine beeindruckende Strecke entlang der dalmatinischen Küste, die taktisches Können, Ausdauer und Teamgeist forderte. Ohne feste Bahnmarken, Gates oder Kurseinschränkungen zählte allein die beste Strategie auf offener See – echtes Offshore-Segeln pur.
Die Wetterprognose für die Woche war sehr gut – fast zu gut. Vor Biograd startete die erste Wettfahrt bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind. Es galt, Wetter und Wind aufmerksam zu beobachten und die Route fortlaufend anzupassen.
Bei leichtem Vorwindkurs bot sich ein herrliches Bild: Die ORC-Yachten setzten ihre Spis und Gennaker und das farbenprächtige Feld machte sich in Richtung Dubrovnik auf. Die Wahl der Routen war vielfältig, sodass sich das Feld bereits bei Vrgada in 2 Gruppen teilte, wobei der Kurs innerhalb von Vrgada und Zirije der vom Wind leicht bevorzugte war, da sich der Wind hier besser kanalisierte.
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Das Croatia 300 hat sich im Vorjahr sehr gut etabliert und heuer an Teilnehmerzahl deutlich gewonnen. Es wird vom Yacht Club Austria unter der bewährten Wettfahrtleitung von Gert Schmidleitner durchgeführt. „300 Meilen sollen es sein, aber auch drei Tage und drei Nächte.“, erklärt uns dieser, „Je nach Wind- und Wetterlage wird der Kurs so angepasst, dass es möglichst wenig Flaute gibt, und auch keine gefährlichen Stürme!“.
Das hat sich bestens bewährt! Während die Teilnehmer einer anderen Regatta in der Flaute standen, hatten die Boote des Croatia 300 eine durchschnittliche Bootsgeschwindigkeit von über fünf Knoten bei durchschnittlichen neun Knoten Wind. „Besser kann man den Kurs nicht treffen!“ freut sich YCA-Kommodore Gottfried Titzel Rieser. „Blondl hängt jeden Tag an den Windprognosen und verarbeitet diese in Expedition, dem führenden Routingprogramm.“
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Bei der Hochsee Staatsmeisterschaft in der One Design Klasse ging es heuer wieder mit Salona 46, diesmal an vier Wettfahrttagen zur Sache. Alle acht ausgeschriebenen Wettfahrten wurden bei gutem und sehr gutem Wind durchgeführt.
Nachdem der erste Wettfahrttag ein Warte Tag war, an dem man zwar eine Wettfahrt herunternudeln hätte können aber mehr nicht, ging es am zweiten Tag dann schon zur Sache: Wind zwischen 12 und 20 Knoten war vorausgesagt, und es wurde entschieden „draußen“ zu segeln, also nicht in der Bucht von Kaštela, sondern in der doch schon ansprechenden Welle vor Čiovo. Erst musste etwas gewartet werden, denn der größte Flugzeugträger der Welt, die „Gerald R. Ford“ blockierte den Platz für die Luvtonne. Die Jungs durften uns aber eh nicht lange zusehen, und zogen nach Split weiter, sodass der Platz gleich mal wieder frei war. Bei 15 bis 18 Knoten Jugo zeigte es in drei aufeinanderfolgenden Wettfahrten so mancher Crew die Grenzen auf. Nicht mehr alle Manöver klappten so wie sie sollten, und das eine oder andere Mal kamen sich die Boote auch etwas zu nahe. Durch „unglückliche Umstände“ entfernte die UYCAs Crew um Tobias Böckl der Damencrew um Greta Donner den Heckkorb, die „Shaka“ mit Skipper Ernst Kurri aus der ORC-Gruppe fuhr bis 10 cm ans Startschiff heran... Im Großen und Ganzen ist aber nichts passiert, und tags darauf war die gesamte Flotte wieder einsatzbereit.
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Mit einem emotionalen Finale endete der Heinz Kettler Deutschland Cup 2025 beim Hamburger Segel-Club. Nach zwei spannenden Wettkampftagen auf der Alster sicherte sich das norwegische Team SALTO sowohl den Tagessieg als auch den Gesamtsieg der bedeutendsten inklusiven Segelserie Deutschlands. Die Veranstaltung, die als Hamburg Active City Event ausgerichtet wurde, setzte neue Maßstäbe für die Förderung des inklusiven Segelsports.
Gesamtwertung Heinz Kettler Deutschland Cup 2025:
1. Platz: Team SALTO (NOR) – Kristiansen/Finnestrand
2. Platz: Die Zwei (GER) – Brietzke/Mainka
3. Platz: Team Alster (GER) – Thalheim/Brix
Bewegende Eröffnung mit sehr emotionalen Momenten
Die Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend wurde zu einem emotionalen Höhepunkt, der allen Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vor über 100 geladenen Gästen überreichte das Germany SailGP Team den signierten Helm von Sebastian Vettel an Theresa Böttger von Karma Capital, die das Sammlerstück für über 7.000 Euro zugunsten inklusiver Kinder- und Jugendprojekte ersteigerte. Die Böttcher Stiftung setzte mit einer Rekordspende von 38.000 Euro ein weiteres starkes Zeichen und ermöglicht damit den Kauf einer neuen RS Venture Connect „Johann Max Böttcher“. Als krönender Abschluss des Abends wurde das „Heinz Kettler Inclusive Youth Sailing Team Germany“ unter der Schirmherrschaft von Anna Barth offiziell aus der Taufe gehoben – unterstützt durch eine 10.000 Euro Spende der Heinz Kettler Stiftung.
Diese überwältigende Unterstützung zeigt, dass wir nach der Streichung des Segelns aus dem paralympischen Programm gemeinsam Verantwortung übernehmen, um jungen Menschen mit und ohne Behinderungen den Zugang zum ambitionierten Regattasport zu ermöglichen“, betonte Clemens Kraus, Gründer von Wir sind Wir Inclusion in Sailing.
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Im Oktober fand in Split die 94. Mrduja-Regatta für Kreuzer statt, die älteste und größte Regatta an der kroatischen Adriaküste, die auch in diesem Jahr das zentrale Sportereignis des Split Sailing Festivals war. Am Start unterhalb von Sustipan versammelten sich 182 Segelboote und etwa 2.000 Teilnehmer, und die traditionelle Strecke Split – Mrduja – Split wurde bei hervorragenden Wetterbedingungen mit konstantem Wind und einem dynamischen Segelrhythmus gesegelt.
Das erste Boot, das Mrduja umrundete, war die Besatzung der Yacht Fatamorgana 2 vom Segelclub Mornar, die die Führung bis zum Ende behielt und den Gesamtsieg einfuhr. Die Regatta erstreckte sich über 22 Seemeilen, und die gesamte Flotte legte den Kurs ohne Pausen zurück, was die Attraktivität und die taktische Ungewissheit auf dem Wasser erhöhte.
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Ein sehr, sehr großer Traum hat sich für eine österreichische Crew erfüllt.
Bereits vor Jahren hatten wir als Team von Aichfeld Yachting die Idee und den Traum, an Regatten des RORC, Royal Ocean Racing Club, teilzunehmen. Da einige Regatten dieses Clubs einfach die interessantesten der Welt sind, begann vor ca. zwei Jahren die Planung für das ROLEX Fastnet Race 2025. Unser Team war sehr schnell vollzählig und hoch motiviert. Aber die ersten Hürden begannen bereits, bevor wir überhaupt angemeldet waren: Welches Boot sollen wir nehmen, woher bekommen wir überhaupt ein einigermaßen passendes Boot, wie viel Budget haben wir als Team usw. Die Liste der Punkte, die wir klären mussten, schien im Vergleich zu anderen Regatten in der Adria unendlich zu sein.
Jedoch haben wir es als Team geschafft, ein passendes Schiff zu finden, wobei uns natürlich auch die mehr als 30-jährige Erfahrung von Wolfgang im Chartergeschäft sehr geholfen hat. Ein gutes Schiff in UK zu bekommen, ist nahezu unmöglich, daher entschieden wir uns für eine POGO 44 aus La Trinité-sur-Mer. Uns war von Anfang an bewusst, dass das Ergebnis beim ersten Antreten beim Fastnet Race eher eine sekundäre Rolle spielen würde. Daher dachten wir uns: So eine POGO ist zwar vom Rating nicht perfekt, aber Downwind haben wir definitiv viel Spaß damit. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht so bedachten: dass beim Fastnet Race traditionell der Weg zum Fastnet Rock meist Upwind ist. Und so viel vorweg – das war mit der POGO 44 oft sehr anstrengend.
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Mit einem emotionalen Finale und einer hochkarätigen Siegerehrung endete die historische Premiere der Internationalen Deutschen Meisterschaft im inklusiven Segeln. Erstmals in der Geschichte wurde eine inklusive Regatta erfolgreich in das prestigeträchtige SailGP integriert. Sebastian Vettel, Formel-1-Legende und Mitinhaber des Germany SailGP Team presented by Deutsche Bank, führte gemeinsam mit Sportministerin Stefanie Drese und der Vizepräsidentin des Deutschen Segler-Verbandes, Katrin Adloff, die Siegerehrung durch und setzte damit ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion im Spitzensport.
Nach drei spannenden Wettkampftagen im Stadthafen Sassnitz sicherten sich Silke Basedow und Nomine Fabian den Doppelsieg: Sie holten nicht nur den Titel der Internationalen Deutschen Meister im inklusiven Segeln, sondern gewannen auch den 2. Spieltag des Heinz Kettler Deutschland Cups. Das Duo setzte sich in einem hochklassigen Teilnehmerfeld von 16 internationalen Crews durch und bewies eindrucksvoll, dass im inklusiven Segeln sportliche Höchstleistungen und Teilhabe perfekt harmonieren. Besonders beeindruckend: Mit ihren erst 11 Jahren war Nomine Fabian die zweitjüngste Teilnehmerin des gesamten Feldes.
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Nach dem Erfolg des 37. Louis Vuitton America’s Cup 2024 in Barcelona wird UniCredit den 38. Louis Vuitton America’s Cup in Neapel als Global Partner und Global Banking Partner unterstützen und damit ihr langfristiges Engagement für die Regatta sowie für komplexe, anspruchsvolle internationale Projekte weiter stärken.
Die Partnerschaft zwischen UniCredit und dem America’s Cup stützt sich auf gemeinsame Werte, mit besonderem Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und Inklusion. Gleichzeitig bietet sie einen konkreten Rahmen, in dem finanzielle Expertise, operative Exzellenz und die Koordination zahlreicher Interessengruppen entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung sind.
In früheren Ausgaben verband der America’s Cup sportliche Spitzenleistungen mit Initiativen zur Förderung der Blue Economy, der Stärkung von Gemeinschaften und der Ausrichtung an den von World Sailing im Rahmen der UN‑Agenda 2030 definierten Nachhaltigkeitszielen. Das Event fungiert zudem als Testfeld für technologische Innovationen, darunter die fortschreitende Einführung von umweltverträglichen Lösungen, Experimente mit emissionsfreien Segelplattformen sowie der Einsatz modernster Technologien.
Gemäß dem aktuellen Protokoll des 38. Louis Vuitton America’s Cup umfasst das Programm weiterhin die Nutzung eines speziell entwickelten wasserstoffbetriebenen Begleitboots, was die zunehmende Bedeutung alternativer Energielösungen und nachhaltiger Finanzierung in kapitalintensiven Projekten hervorhebt.
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Helly Hansen, eine der weltweit führenden Marken im Segelsport, gibt mit Stolz die neue Partnerschaft mit dem Canada Ocean Racing – Be Water Positive Team bekannt. Als offizieller Bekleidungspartner wird Helly Hansen das IMOCA-Team über den gesamten Regattazyklus hinweg ausstatten – von The Ocean Race Europe 2025 über The Ocean Race Atlantic 2026 bis hin zum legendären The Ocean Race around the world im Jahr 2027.
The Ocean Race gilt als eine der anspruchsvollsten und härtesten Team-Sportveranstaltungen weltweit. Es stellt Seglerinnen und Segler sowie deren Ausrüstung unter extremsten Bedingungen auf die Probe. In der hochmodernen IMOCA-Foiling-Klasse treten gemischte Teams in Rennen rund um den Globus gegeneinander an – ein Wettbewerb, der Innovation, Technik und physische Höchstleistungen in den Mittelpunkt rückt.
„The Ocean Race ist ein zentraler Bestandteil unserer Be Water Positive-Kampagne, mit der wir uns und unsere Ausrüstung unter den extremsten Bedingungen der Welt an die Grenzen bringen. Wir freuen uns sehr, Helly Hansen als offiziellen Bekleidungspartner an unserer Seite zu haben,“ sagt Scott Shawyer, Präsident und Skipper von Canada Ocean Racing. „Ich bin gespannt darauf, gemeinsam mit einer Weltklasse-Marke wie Helly Hansen in den kommenden drei Jahren unsere Ausrüstung zu entwickeln, zu testen und zu validieren – für mehr Sicherheit, Komfort und Fokus bei jedem Rennen. Helly Hansen ist ein Name, den jeder Segler kennt – die meisten von uns haben im Laufe ihrer Karriere bereits mit ihrer Ausrüstung gearbeitet. Umso mehr freue ich mich, sie nun offiziell im Team willkommen zu heißen, während wir gemeinsam ein mutiges, globales Ziel verfolgen.“
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