In aktuellem Heft:5 Jahre Helga Cup

Die Bühne des Frauensegelsports feierte bei bester Laune und  feinsten Bedingungen ihren 5. Geburtstag

Und sie machten das Triple... Silke Basedwo, Juliane Zepp, Maren Hahlbrock und Luisa Krüger gewinnen nach 2020 und 21 nun zum dritten Mal in Folge den Helga Cup – die Trophäe im Frauensegelsport.
Bombastisches Wetter, großartige Stimmung, gute Laune, Begeisterung allerorten und traumhafte Wettkampfbedingungen – dazu Teamgeist über alle Teams hinweg, quer durch alle Crews mit einem außergewöhnlichen Esprit des „jede hilft jeder und alles ist machbar“ – das war der Helga Cup 2022.
In einem packenden Finale segelten nach fast knapp 90 Vorrunden-Rennen die besten 10 Teams um den Helga Cup 2022. Mit einem Rennen, bei dem, wie sie selbst sagte, „einfach alles perfekt lief und jedes Manöver saß, der Gennaker von Luisa in quasi Null Sekunden geborgen war“, unterstrich das Team alias ‚Team Stiftung Mammazentrum‘ vom HSC sein absolutes Topniveau. Platz 2 erkämpfte sich das Berliner Team „Goldelsen“, die wie die Ersten zu den Teams der ersten Stunde des Helga Cups gehören und seit 2018 bei jeder Ausgabe dabei waren. Dritte wurde das Team Scål um Ava Momm vom VSAW mit Carolin Schaaff, Svea Wrede und Luisa Chassol, gefolgt von den Ladies vom Kieler Yachtclub auf Platz 4. Beste Neueinsteiger direkt auf Platz 5 wurde das Team Disco vom Essener Sportverein ETUF. Das Team um Olympiaseglerin Anastasiya Winkel, die zusammen mit aus der Ukraine geflohenen Frauen als AM sailingfamily Ukraine angetreten war, segelte auf Platz 6 und gewann als bestes ausländisches Team den Commodore Preis.

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In aktuellem Heft: Hochklassiges ORC-Duell am Mittelmeer

Silbermedaille für „Rivareno Gelato - ELENA NOVA“ bei der 40. Copa del Rey

Die Crew der Swan 42 hat bei der prestigeträchtigen Copa del Rey, die vom 30. Juli bis 6. August vor Palma de Mallorca stattfand, in einem starken Feld erneut ihre Klasse gezeigt, und das bei schwierigen Voraussetzungen.
Der Sieg war gefühlt zum Greifen nah: „Nach gesegelter Zeit erzielte wir sechs erste Plätze, die jedoch nach berechneter Zeit leider nur zu dritten oder vierten Plätzen führten. Trotzdem gelang es uns am Freitag und Samstag noch den zweiten Platz auf dem Podium zu ersegeln, teilweise mit nur 1 Sekunde Vorsprung nach berechneter Zeit. Unter diesen Bedingungen eine sehr gute Leistung unseres Teams“, so Steuermann Christian Plump in seinem Resümee.
Dabei herrschten überwiegend schwierige Windbedingungen, sodass die Platzierungen in den verschiedenen Klassen sich jeden Tag stark verschoben. Waren schnelle Boote an einem Tag ganz oben auf der Ergebnisliste, so waren diese am nächsten Tag im Mittelfeld. Es blieb spannend bis zum letzten Tag.

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In aktuellem Heft: Alinghi Red Bull Racing

Schweizer Segler für Herausforderung bereit

Vierzehn Segler sind für die Crew von Alinghi Red Bull Racing ausgewählt worden. Sie werden die Société Nautique de Genève beim kommenden America‘s Cup, 2024 vor Barcelona, vertreten. Sie sind jung, talentiert und kommen aus der Schweiz. Die Crew wird von mehreren bekannten Namen des Segelsports unterstützt.
Mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 30 Jahren – elf Jahre jünger als bei der letzten Schweizer Siegesfahrt vor Valencia – steht dieses Team für den Faktor Jugend.
Gemäß Reglement der 37. Auflage des prestigeträchtigen Wettbewerbs werden jeweils acht von ihnen an Bord des fliegenden Einrumpfbootes der AC75-Klasse dabei sein. Das Auswahlverfahren für die erste Gruppe, die so genannte Afterguard-Crew, begann bereits vergangenen Sommer. Neben intensiven Bewerbungsgesprächen standen dabei auch Tests der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Segelkompetenz auf dem Programm. „Es war ein gemeinschaftlicher Prozess ohne Alleingänge. So haben Chefcoach Nils Frei und die ersten auserwählten Crew-Mitglieder die Entscheidung gemeinsam getroffen“, erläutert der für die sportlichen Belange zuständige Teamdirektor Pierre-Yves Jorand. „Charakter, Einstellung und Engagement waren genauso wichtig wie die Kompetenzen. Denn wir sitzen gewissermaßen mit mehreren Leuten im Cockpit eines Formel-1-Rennwagens und jeder hat eine spezielle Aufgabe: Einer bremst, einer steuert, einer gibt Gas und einer schaltet. In erster Linie zählt das Teamwork.“

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In Heft 2/22: Round Palagruza Cannonball

Herumdümpeln im Familienkreis

Wer einige Jahre lang regelmäßig an der Round Palagruža Cannonball teilgenommen hat, könnte zum Schluss kommen, dass es sich dabei nicht nur um eine Regatta, sondern vor allem um eine Art Familientreffen handelt. Jahr für Jahr finden all die lustigen Tanten und schrulligen Onkel, Cousins und Cousinen verlässlich in Biograd zusammen, um einander wieder einmal zu sehen, Anekdoten auszutauschen und das eine oder andere Gläschen zu verkosten. Das gemütliche gemeinsame Essen folgt bei Stegparty nach dem Zieleinlauf – zuerst muss um den „Felsen“ gesegelt werden!
„Papa“ Ronnie Zeiller ist seit dem ersten Mal ohne Pause als Veranstalter und als Mitsegler dabei, und wer ihn kennt, zweifelt nicht daran, dass er das noch viele weitere Jahre so halten wird. Für die Rolle als Mama fehlt es noch an einer weiblichen Führungsfigur, aber wenn man „Mama“ im übertragenen Sinn als Person sieht, die sich darum kümmert, dass es allen gut geht, dann fällt einem als erstes Ernst Glanz ein, der sich ebenfalls seit Beginn der Veranstaltung um Würstel und Bier bei der Stegparty kümmert. Inzwischen hat er die Skipperrolle an Gaëtan d‘Harambure übergeben und kann sich so noch besser um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmern.

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In Heft 2/22: 21. Kornati Cup

Was die Teilnehmerzahl betrifft, war es wieder ein kleiner Kornati Cup. Mit 71 Booten war das Limit bei weitem nicht ausgereizt.

Zum einen ist es der kurze Abstand zum letzten Kornati Cup, der ja im Herbst stattfand. Zum anderen ist es noch immer die Pandemie, die einige Teilnehmer zweifeln lässt. Nicht teilnehmen durften die sonst zahlreich vertretenen russischen Teams, was die Gesamtzahl zudem reduzierte.
Vor Ort war aber alles perfekt: Die Registrierung wurde am Samstag an den beiden Haupt-Ausgangspunkten in Murter und in Biograd durchgeführt, wodurch es praktisch keine Wartezeiten gab. Am Sonntag war nur mehr der kleine Rest in Murter zum Registrieren, der sich gut auf Vormittag und Nachmittag aufteilte. Gute Trainingsbedingungen steigerten die Laune und Freude der Teilnehmer.
Die im Vorjahr Covid-bedingt im Freien stattgefundene Eröffnung hatte sich als Top-Treffer herausgestellt, und wurde daher beibehalten. Die Bühne hatte wieder normale Größe, die anwesenden 14 Nationen wurden in ihrer Landessprache begrüßt, und die gesamte Eröffnung live im Internet übertragen. Ein Standard, der sich für größere Veranstaltungen sicher durchsetzen wird.
Das Eröffnungsdinner konnte man nahe den Booten am Steg abholen und ohne Gedränge am Schiff verzehren. Viele standen auch in kleinen Gruppen am Steg und plauderten gemütlich. Eine Freiluftbar zwischen Bühne und Booten tat das übrige zur guten Stimmung.
Das Montagsfrühstück in Murter gabs nach dem Abholen am Schiff: „Perfekt. Ich musste mich nie anstellen, und es war wirklich für alle reichlich da, und wir hatten noch den ganzen Tag Zutaten für Jause!“, so der O-Ton eines Teilnehmers.

Die Route führte den Kornati Cup heuer wieder fast normal von Murter nach Žut (die Marina Piskera war wegen Umbau noch gesperrt), weiter nach Biograd und wieder zurück nach Murter. Auf Žut wurde bis in die Morgenstunden getanzt, in Biograd gab es eine tolle Party im Wasserballstadion – natürlich mit einem entsprechenden Side-Event. Da wurde der „Kornati Cup Ritter“ ermittelt und reich beschenkt.

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Im Heft 2/22: Team Malizia beim härteste Team-Challenge: The Ocean Race

Team Malizia präsentiert seine Segelcrew für die nächste Ausgabe des berühmtesten Teamrennens der Welt, The Ocean Race, das im Januar 2023 startet – darunter sind auch zwei neue Mitglieder. Die Crew wird bei dieser 6-monatigen Regatta nicht nur auf der neuen Rennyacht Malizia-Seaexplorer, einer IMOCA der neuesten Generation, um die Welt segeln, sondern auch die Botschaft des Teams „A Race We Must Win. Climate Action Now!“ um den Globus tragen.
Deutscher Team-Skipper Boris Herrmann, 40, wird vom britischen Co-Skipper Will Harris, 28, unterstützt, der seit 2019 Teil des Teams ist. Will Harris hat Boris Herrmann bereits bei Zweihandrennen wie dem Transat Jacques Vabre 2019 begleitet und steht dem Team außerdem als Meteorologe und Navigator sowie in technischen Fragen beim Bau des neuen Bootes zur Seite. Bei der letzten Ausgabe von The Ocean Race arbeitete er an Land im Rennmanagement und erfüllt sich nun seinen Traum, bei diesem historischen Teamrennen mit, um die Welt zu segeln.

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In Heft 4/2021: Die Konstellation war nie besser!

Lara Vadlau feiert Comeback & Lukas Mähr setzt Olympiakarriere fort

Lara Vadlau und Lukas Mähr starten eine Olympiakampagne für 2024, wo vor Marseille die Medaillen im 470er erstmals an Mixed-Teams vergeben werden.
Die zweifache Welt- und 2-fache Europameisterin im olympischen 470er feiert damit nach einer fünfjährigen Pause ihr Comeback im Leistungssport. Während ihrer Auszeit durchlief, die 27-jährige Kärntnerin die Ausbildung zum Medizin-Bachelor in Rekordtempo und das mit einem Notendurchschnitt von 1,1.
Als Vorschoter konnte Vadlau den Vorarlberger Lukas Mähr gewinnen. Der 31-jährige Bregenzer ist vor elf Jahren in den 470er-Profizirkus eingestiegen und eroberte 2017 gemeinsam mit David Bargehr WM-Bronze.

...Comeback & Teamfindung
Lara Vadlau:
„Die Ausgangsposition war zu verlockend, die Konstellation nie besser! Mich reizt die Mixed-Disziplin, ich teile mir die Verantwortung und Aufgabe mit meinen absoluten Wunschpartner und ich habe mit Olympischen Spielen noch eine Rechnung offen – aber so weit sind wir noch nicht. Wir haben ein hartes Stück Arbeit vor uns, wissen beide wie dünn die Luft an der Weltspitze ist.“
Lukas Mähr:
„Ganz hatte ich den olympischen Traum nicht aufgegeben, aber er war schon etwas in die Ferne gerückt. Ich habe dem Segelsport in den vergangenen 15 Jahren alles untergeordnet, meine Familie, meine Freunde und mein Privatleben stark vernachlässigt. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, zumal ich im Dezember zum zweiten Mal Vater werde, aber wie Lara schon gesagt hat, so eine Konstellation ergibt sich nicht alle Tage. Wir kennen das Boot beide sehr gut, sind in unseren Rollen erfahren und gereift, verstehen uns und wissen, wie es funktionieren kann. Jetzt gilt es die Ärmel hochzukrempeln.“

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In Heft 4/2021: 13. Round Palgruza Cannonball

Während der Wende kannst drei Tuc-Keks essen!

Zwölf Jahre lang pflügte die Flotte des Round Palagruža Cannonball alljährlich zu Ostern verlässlich durch dieselben Gewässer: Biograd – Dugi Otok – Vis-Palagruža – Mljet – Biograd war die Strecke, seit Ronnie Zeiller und Mischa Strobl die Regatta 2008 erfunden hatten. Auch wenn Wetter und äußere Bedingungen das Rennen jedes Jahr zu einem Einzelstück machten, war es für die 13. Austragung Zeit, etwas Neues zu probieren – bei aller Wertschätzung von liebgewonnenen Traditionen. Die RPC 2020 sollte die Strecke erstmals in der Gegenrichtung in Angriff nehmen.
Und damit begannen alle Probleme. Vielleicht war die weltweite Pandemie der Grund und nicht die unglückliche Zahl 13, jedenfalls wurde aus April Oktober, und aus Oktober wieder April. Inzwischen war einer der Vercharterer der Regattaboote in Konkurs gegangen, und es musste eilig Ersatz beschafft werden. Mit eineinhalb Jahren Verspätung war es im Oktober 2021 endlich so weit. 23 Crews waren gemeldet, neben 9 Schiffen in der bewährten Bavaria 41s-Klasse starteten weitere 14 in der Klasse Bavaria 46, die als Ersatz gefunden worden war.

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In Heft 4/2021: Blue Cup 2021

Seit 1991 gibt es den Blue Cup als eine niveauvolle Fahrtenregatta im Saronischen Golf. Ausgetragen auf ähnlichen Charter Yachten der Firma Dream Yacht Charter, bildet diese Veranstaltung im Spätherbst einen prachtvollen Abschluss der Segelsaison.
Auch heuer zog Griechenland alle Register, nicht nur kulinarisch, auch meteorologisch war das Angebot vom Feinsten! Fordernd und anspruchsvoll, fanden an 4 Regattatagen in der letzten Oktoberwoche 2021 die Wettläufe statt, 36 Boote mit Crews vorwiegend aus skandinavischen Ländern, segelten auf hohem Niveau um Pokale in Klassenwertungen und natürlich auch um den Wanderpokal in der Gesamtwertung.
Ein Vorbereitungstag mit bestem Wetter und Badetemperaturen ließ das Setup der Boote und das Zusammenspiel der Crews zu einem Erlebnis werden. Allerdings ließen einsetzender Regen, dichte Wolken und auffrischender Wind bald erahnen, dass diese Regatta keine Kaffeefahrt, sondern höchst sportlichen Charakter haben und an Crew und Material hohe Anforderungen stellen wird.

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In Heft 4/2021: Helga Cup 2021

Rauschendes Finale für den Helga Cup 2021: Bei ordentlich Wind und mit ordentlich Speed gewinnen die Titelverteidigerinnen von 2020 um Steuerfrau Silke Basedow vor dem Team von der HNV Akademie und den Berliner Goldelsen den Helga Cup 2021 in Hamburg. Wie auch schon im vergangenen Jahr, war das Finale vor allem anfangs wieder denkbar knapp und erst auf den letzten zwei Schenkeln ins Ziel konnte Silke Basedow mit ihrer Crew Maren Halbrock, Juliane Zepp und Marion Rommel unter Highspeed ihren Sieg sichern. Direkt dahinter im Zieleinlauf die am Ende drittplatzierten Berliner Goldelsen (im Vorlauf 5.) vor den final zweitplatzierten Seglerinnen von der Heinz Nixdorf Akademie (im Vorlauf 3.)
Mit Speed von über 11 Knoten rauschten die Finalistinnen unter Gennaker über den Parcours – nicht nur für die Zuschauer einmalige Bilder von der Alster. Und im Ziel: ein trotz herbstlicher Temperaturen durch die Alster schwimmender Cup Initiator Sven Jürgensen, der den HSC-Frauen zu ihrem Double als Erster gratulierte.
In 45 Wettfahrten zuzüglich dem Finalrennen kämpften bei der vierten Auflage der größte Frauenregatta weltweit über 230 Frauen aus 9 Nationen um den Helga Cup 2021. Die Seglerinnen kamen aus USA, Kanada, Monaco, Großbritannien, Schweiz, Österreich, Niederlande, Schweden und Deutschland und feierten an der Alster im Norddeutschen Regatta Verein Frauensegeln pur. Einmal mehr war der Helga Cup viel mehr als eine Regatta. Mit der Idee, eine Veranstaltung für jederfrau zu sein, empowerte der Helga Cup 4.0 wieder viele neue Teams aktiv in den Segelsport einzugreifen. ‚Wir kommen wieder‘ ‚Die beste Veranstaltung, die wir je erlebt haben‘, ‚Danke, Danke, Danke‘ war nicht nur einmal zu hören.

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In Heft 4/2021: OSYC Cup 2021

Nach pünktlichem Flug (war schon ein komisches Gefühl mit Maske), raschem Transfer und großer Freude beim Wiedersehen mit alten Clubfreunden, Ouzo und griechischen Snacks losen die Skipper ihre Regattayacht.
Übernahme der Yacht, Übernahme des bestellten Proviants, dem Bunkern, Schiffsvorbereitungen usw. geht es gleich zum Abendessen ins Restaurant Edem. Der Wettfahrtleiter gibt erste Anweisungen und klärt noch ein paar Unklarheiten. Mit einem Sundowner am Schiff und herrlichem Abendblick auf den Saronischen Golf klingt der Anreisetag gemütlich aus.
Gleich nach dem Frühstück legen die Yachten Richtung Aigina ab. Es steht zwar das Üben auf dem Programm, aber wie soll das bei 0 Bft möglich sein? Eine Situation, die langjährigen Teilnehmern bekannt ist. Erst am späten Nachmittag bringt ein leichter Schirokko die gewünschten Trainingsbedingungen. Der Hafen von Aigina ist wieder einmal heillos überfüllt und so finden einige Yachten erst nach 1 bis 2 Stunden Kreisen einen Platz an der Mole.
Beim individuellen Abendessen in Aigina treffen sich die meisten Crews – wie zufällig – in den Lokalen am Fischmarkt und tauschen spannende Geschichten von bisherigen OSYC Cups aus. Leider endet der Abend mit heftigen Regengüssen, die „Gott sei Dank“ für diese Woche auch die letzten waren.
p    Der erste Wettfahrttag führt von Aigina nach Palaia Epidhavros:
Um 09:00 gab es an der weißen Kapelle bei der Hafeneinfahrt in Aigina noch ein letztes Briefing. Die Wegpunkte und das Tagesziel in Palaia Epidhavros werden besprochen und letzte Fragen geklärt. Dann geht es los. Start der Oceanis 41er: 10:30 / Start der Oceanis 45er: 10:40. Bedingung: Winde aus NE bis 2 Bft. Das Starterfeld ist eng beieinander…
Nach Passieren der 1. Wegmarke – die Insel Platia ist im Norden zu runden – geht es bei Halbwinds bis Raumschots Richtung 2. Bahnmarke zur Insel Agios Akhtorroi. Leider schläft der NE nach der 2. Insel ein, wird aber von einem leichten Schirokko abgelöst. Die Regattaleitung reagiert professionell und beendet die Wettfahrt rechtzeitig mit einer Positionsbestimmung. Ein spannender erster Wettfahrttag endet beim gemeinsamen Abendessen im Hotel Mike.

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In Heft 4/2021: Kornati Cup 2021

Nach der Offshore Challenge wurde der Kornati Cup zum zweiten großen Testevent, der zeigen sollte, ob eine Regatta in der Adria unter Covid-Bedingungen stattfinden kann: Auch hier gab es, wie schon bei der Offshore Challenge, die Teilnahmebedingung eines Tests, unabhängig ob geimpft oder genesen. Alle Teilnehmer konnten mitmachen, und auch nach dem Kornati Cup sind uns keine Infektionen gemeldet worden. Der Test ist also gelungen, und so gehen alle davon aus, dass auch nächstes Jahr die Regatten wie geplant stattfinden können.
Teilgenommen haben nach den vielen Verschiebungen heuer „nur“ 72 Boote. Eine Teilnehmerzahl, von der viele Veranstalter träumen. Für den 20. Kornati Cup aber doch keine Jubelzahl. „Unter Pandemie-Einschränkungen hat das aber ganz gut gepasst!“, zeigt sich Veranstalter Klaus Pitter zufrieden. „Wir haben das auch als Test für nächstes Jahr genutzt, und viel organisatorisches für die neuen Bedingungen gelernt. 2022 sind wir daher auch für die üblichen 110 Boote wieder gut gerüstet!“
Nur im Hintergrund agierten die Covid-Beauftragten der Veranstaltung Gert Schmidleitner und Ante Brzić. An der Front klappte einfach alles hervorragend: Die Eröffnung fand auf einer kleinen Bühne im Freien statt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen standen alle (mit mehr oder weniger Abstand) in der lauen Nacht vor der Bühne. Dahinter leuchteten die Top- und Dampferlichter der teilnehmenden Boote und waren ein Zeugnis für die Freude, dass der Kornati Cup nun endlich doch statfinden konnte. Das gleiche Bild bot sich bei der Siegerehrung, bei der die vielen Teilnehmer schon etwas gelöster waren, konnte man zu diesem Zeitpunkt ja schon sagen, dass der Kornati Cup funktioniert hatte!

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In Heft 4/2021: One Design Business Sprint

Ins Leben gerufen wurde diese Veranstaltung, um die Einheitsklasse des Hofbauer Cups von Biograd nach Portoroz (oder retour) zu bringen. Nach einigen Jahren hat sie sich zu einer eigenständigen, sportlich hochwertigen Regatta entwickelt.
Heuer wurde sogar die erste Mixed Two Person Kielboot Offshore Staatsmeisterschaft ausgetragen. Insgesamt waren es sieben Teams, die die Elan 350 von Biograd nach Portoroz segelten. Der Start erfolgte bei Plić Kozerka und führte die Boote erst Richtung Süden nach Kozina. Dies eröffnete die taktische Wahlmöglichkeit, Pašman und Uglian innerhalb, oder außerhalb zu passieren. Alle Routingprogramme wiesen den Weg nach außen, und so segelten nur zwei Teams innen. Nachträglich gesehen, war dies aber nicht entscheidend. Der Wind wechselte auf den etwa 140 Meilen mehrmals, wehte aber doch meist eher kräftig aus Nordost. Nur die letzten zehn Meilen zeigten sich dann eher windlos.

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In Heft 4/2021: Hofbauer Cup 2021

Die 21. Auflage des Hofbauer Cups wurde wie fast alle anderen Veranstaltungen auch vom Frühjahr 2020 auf den Herbst 2020, und dann wieder ins Frühjahr 2021 und wieder weiter in den Herbst verschoben. Auf die Teilnehmerzahlen kann sich das nicht positiv auswirken. Waren für das Frühjahr 2020 25 Boote gemeldet, so waren im Herbst 2021 nur neun Teams am Start.
Am Tag vor der ersten Wettfahrt sah es nach einer starken Einheitsklasse Elan 350 aus, und einem einzigen Teilnehmer in der ORC-Klasse, der sich damit den Titel gegen die schlecht ratenden Elan 350 nicht wirklich hätte erkämpfen müssen.
Peter Schicho, der die Regatta und Staatsmeisterschaftstitel schon 2019 auf seiner „Trinity+“ gewonnen hatte, sah das als sportlich wertlos an, und tauschte kurzerhand mit Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner das Boot. Startschiff war dann eine Solaris 44, und Schicho segelte mit seiner Mannschaft am ehemaligen Startschiff, einer Elan 350 aus der Einheitsklassenflotte Bug an Bug gegen alle anderen Teilnehmer um Sieg und Titel.

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In Heft 4/2021: Offshore Challebnge 2021

Die Offshore Challenge war die erste „große“ Regatta der Österreicher in der Adria seit Beginn der Pandemie. Im Herbst stiegen die Zahlen natürlich nicht nur in Österreich, sondern auch in Kroatien, und so mussten zahlreiche Regeln eingehalten werden: Aus Sicherheitsgründen mussten alle Teilnehmer, egal ob geimpft, genesen oder nicht, einen gültigen (negativen) Covid-19 Test vorzeigen. Das schaffte bei allen die notwendige Sicherheit, halbwegs normal miteinander umzugehen.
Eröffnung, Briefing und Siegerehrung fand im Freien statt, um auch hier die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
Das Segeln fand aber dann doch ganz normal statt… Oder doch nicht? Auf der Etappe von Biograd nach Dubrovnik war gleich zu Beginn mit Bora bis zu 30 Knoten zu rechnen! Eine normale Startlinie mit 43 Booten? Nach einer halben Meile eine Luvboje bei der es so richtig zur Sache geht? Da wären wohl einige nicht weit gekommen. Das Wettfahrtkomitee griff ordentlich in die Trickkiste: „Fliegender Start“ wurde die Lösung genannt. Innerhalb eines Zeitfensters von 15 Minuten konnte jedes Boot starten, wann es wollte, und bekam jede Sekunde, die es nach Beginn des Fensters gestartet ist im Ziel wieder gutgeschrieben. „Eine perfekte Idee“, lobt der für den Breitensport im OeSV verantwortliche Christian Bayer. „Das nimmt viel Druck von den Teilnehmern. Der Start ist bei Langstreckenregatten sowieso nicht wirklich entscheidend. Man sollte überlegen, das beizubehalten!“

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In Heft 4/2021: ifsec Business Cup 2021

Die kleine, aber feine Regatta im September hatte diesmal mit 13 Booten seit längerem wieder einmal einen echten Teilnehmerhöchststand. Auch klein kann im Trend liegen!
Im September waren die Covid-Zahlen auch noch so, dass die kleine Regatta eigentlich von allen Einschränkungen praktisch unberührt war. So fand der ifsec Business Cup, abgesehen davon, dass er im Vorjahr abgesagt werden musste, wie in den vergangenen Jahren statt. Als Partnerclub war diesmal der Segelclub Attersee sehr stark vertreten: gleich sechs der dreizehn Boote segelten unter der Führung eines SCAtt-Mitgliedes. Da ließ es sich auch Präsident Tea Steinleitner nicht nehmen sich das mal anzuschauen. „Und es war sicher nicht das letzte Mal!“, versicherte er bei jeder Gelegenheit.
Wie immer segelten alle Teilnehmer „stressfrei“ ohne Spi, sodass man auch Freunde mitnehmen konnte, ohne sie zu verschrecken.
Am Sonntagabend wurde der ifsec Business Cup stilgerecht im Marina Restaurant in Murter eröffnet. Am ersten Tag gab es windbedingt nur eine kurze Wettfahrt um einen Felsen. Abends dann das traditionelle Leberkäs Essen am Steg. Der zweite Tag führte nach einer Wettfahrt um einige Inseln in einem weiteren Rennen nach Zut, wo es einen freien Abend gab.

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Regattaergebnisse

Helly Hansen wird offizieller Bekleidungssponsor der Vendée Globe

Die weltweit führende Segelmarke wird Bekleidungssponsor des Vendée Globe und Ausstatter für zwei der Qualifikationsrennen: Vendée Arctique - Les Sables d‘Olonne und New York Vendée - Les Sables d‘Olonne.

Einige Tage nachdem die ersten Skipper die Ziellinie der Vendée Arctique überquert hatten, gibt es gute Nachrichten: Alain Leboeuf, Präsident der SAEM Vendée und des Departments Vendée, verkündet erfreut, die Vereinbarung mit Helly Hansen als offiziellen Bekleidungssponsor der Vendée Globe 2024, der Vendée Arctique 2022 und der New York Vendée 2024, dem jeweils ersten und letzten Qualifikationsrennen für die Vendée Globe 2024.
Am 10. November 2024 geht die 10. Ausgabe der Vendée Globe mit einem Rekord verdächtigen Teilnehmerfeld an den Start. Der Erfolg der vergangenen Vendée Globe hat die Attraktivität des Rennens für die Öffentlichkeit und die Skipper weiter erhöht. Von Rennen zu Rennen gewinnt die Vendée Globe an Attraktivität und zieht die Veranstaltung immer mehr Teilnehmer aus allen Lebensbereichen an. Um an dem legendären Rennen teilnehmen zu können, müssen sie Qualifikationsmeilen sammeln – eins der Qualifikations-Regatten ist die Vendée Arctique, die am 12. Juni 2022 von Les Sables d’Olonne aus startete.

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