In Ausgabe 4/2023: Offshore Challenge 2023

Dem Namen gemäß war die Offshore Challenge – veranstaltet von Yachtcharter Pitter – heuer eine wahre Herausforderung, die sowohl Teilnehmers als auch Material alles abverlangte. Im Renntempo ging es in zwei Etappen über 140 Seemeilen von Biograd nach Dubrovnik und zurück. An den Start gingen 41 Crews aus 14 Nationen. Abgesehen von Start und Ziel gab es für die 270 Seglerinnen und Segler keinerlei Kurseinschränkungen, Gates oder Bahnmarken. Dementsprechend vielfältig war die Wahl der Routen, sodass sich das Feld vorerst in 3 Hauptrichtungen teilte. Einige entschieden sich für den Weg zwischen Zirije und Kakan, andere zwischen Kakan und Kaprije und manche segelten außerhalb von Zirije.

Die Wind- und Wetterprognose für die erste Wettfahrt war ideal, mit bis zu 30 Knoten Bora nach Dubrovnik. Mit leichtem Südwind in Biograd gestartet, setzte dann auf Höhe Murter der Nordostwind planmäßig ein, dass der Wind sich nicht an die Vorhersage halten wird und eine Stärke von 70 Knoten erreichen wird, war nicht zu erahnen. Zu Beginn der Dunkelheit gab es zwar vereinzelt Wetterleuchten, doch da keine Gewitterfront angesagt war, erwischte der plötzlich einsetzende Starkwind die Yachten völlig überraschend. Besonders die führenden Yachten aus der ORC-Gruppe mit Spi oder Gennaker, welche sich für einen Kurs zwischen Hvar und den Pakleni Inseln entschieden haben, kamen schwer in Bedrängnis, als sie eine Wetterzelle innerhalb weniger Sekunden mit einer Stärke von 70 Knoten traf.

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In Ausgabe 4/2023: Business Cup

Hochsee-Staatsmeisterschaft One Design, ORC Inshore und ORC Offshore

Österreichische Staatsmeisterschaften im Hochsee-Segeln: Nun, wir wissen, dass das Wort Hochsee ein sehr großes Wort ist, und verschieden gedeutet werden kann, ab es geht um Mannschaftssegeln am Salzwasser.
Ende Oktober wurden alle Staatsmeisterschaften von pg7 organisiert, und regattatechnisch vom UYCAs gemeinsam mit dem Yacht Club Marina Kaštela veranstaltet.
Bei den Booten der Einheitsklasse hat man von den in die Jahre gekommenen Bavaria Cruiser 41S auf die More 55 gewechselt. Statt acht sind hier zwölf Personen sinnvoll, um das Boot schnell und effektiv zu bewegen. Diese Idee fand Anklang unter den Teams, und trotzdem es für viele schwierig war, die Mannschaft zu rekrutieren, gingen neun Teams an den Start – zwei mehr als im Vorjahr. Auch bei der ORC Inshore-Klasse gab es einen Aufschwung: waren es im Vorjahr nur vier Boote, so drängten sich heuer mit zwölf Booten deutlich mehr an der Startlinie.
Gesegelt wurden beide Staatsmeisterschaften im Bereich Split. Die erste Wettfahrt bei zehn Knoten Jugo vor der Stadt, die zweite und dritte Wettfahrt bei 20 bis 25 Knoten in der Bucht zwischen Kaštela und Trogir. Für die vierte Wettfahrt fand man den Wind (6 bis 8 Knoten aus West) schließlich außerhalb der Bucht von Trogir nach Drvenik.
Das Segeln auf den More 55 war geprägt von einigen Ausfällen: In der ersten Wettfahrt zog der SCK das Fall ohne Gennaker nach oben, in der zweiten Wettfahrt riss bei drei Booten das Schothorn der Genua aus. „Die Leute kennen keine Grenzen beim Dichtholen“, argumentierte die Charterfirma. „Da hats schon was mit dem Material“, meine Christian Binder, der da ja auch nicht zu den Unwissenden zu zählen ist. In Wettfahrt drei und vier waren bis auf ein Boot alle ohne Schaden dabei. Speziell am Dienstag zehrten die 20 bis 25 Knoten Wind an den Kräften und Nerven aller Teilnehmer. Hoch einzuschätzen sind daher auch die beiden fünften Plätze des OeSV-Damenteams um Skipperin Julia Stelzl. Da wo auch Rohkraft und jedes Kilo auf der Kante zählt, waren die Damen über die Erwartungen gut unterwegs!

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In Ausgabe 4/2023: Blue Cup 2023

Sportlich und Regatta -Spaß

Seit 1991 gibt es den Blue Cup als eine niveauvolle Fahrtenregatta im Saronischen Golf. Ausgetragen wird der BLUE CUP auf ähnlichen Charteryachten der Firma Dream Yacht Charter, das Rating erfolgt nach ORC. Bei tollem Badewetter und 24° Wassertemperatur bildet diese Veranstaltung im Spätherbst einen prachtvollen Abschluss der Segelsaison.
Auch heuer zog der Veranstalter alle Register mit 5 Wettfahrten an 4 Regattatagen. Die 35 Yachten waren in 3 Gruppen unterteilt. Unter den 4 teilnehmenden österreichischen Yachten ging Bernhard Wilfinger auf der Dufour 530 als Gruppensieger der Klasse B hervor und sicherte sich zusätzlich den 2. Gesamtrang. Georg Ondrej auf einer Oceanis 45, Frontman bei CSI-Yachtcharter, sicherte sich ebenfalls den Gruppensieg. Darüber hinaus holte er auch dieses Jahr wieder den Gesamtsieg – und das schon zum 9. Male bei seinem 11. Antritt – das hat vor ihm noch niemand geschafft!

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In Ausgabe 4/2023: ifsec Business Cup 2023

Die Devise „Safety first!“ für diese kleine, aber feine Regatta im September war heuer nicht so das Thema. Es ging bei der Wetter- und Windvorhersage eher darum, ausreichend Wind für die Wettfahrten zu finden, und nicht drum, das Schwerwetter zu überleben.
Bei der Regatta, die durch „ifsec on waters“ organisiert wird waren heuer zehn Boote am Start. Das Feld war wieder bunt gemischt, und weil man ohne Beisegel wie Spinnaker und Gennaker segelte, konnten wie immer auch relativ ungeübte Freunde teilnehmen und einen stressfreien Regattaeinstieg erleben.
Am Sonntag wurde der ifsec Business Cup traditionsgemäß mit einem Glas Sekt am Peer der Marina Hramina eröffnet. Nach einem kurzen, aber klaren „Willkommen“ von Veranstaltungsleiter Werner Svoboda hielt Wolfgang Rakuschan als Vertreter des SCATT, der als österreichischer Segelclub gegenüber dem OeSV die Verantwortung übernommen hatte eine kurze Eröffnungsansprache. Danach gingen alle zum Welcome Dinner ins Restaurant.

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In Ausgabe 3/2023: „Elena Nova“ gewinnt Spanische Meisterschaft

Siegesserie aus 3 Regatten

Eine konstante Serie zahlte sich am Ende aus und führte das Team um Eigner und Steuermann Christian Plump zum Erfolg. Die Crew der „Elena Nova“ siegte zuletzt vor Valencia bei der Regatta Trofeo S.M. Reina Sofia und krönte sich nach einer Serie aus drei Regatten zum „Campeon de Circuito Mediterrano de Vela“, somit zum Sieger der Spanischen Meisterschaft.
Es war die entscheidende und letzte Eventserie vor Valencia, die das neu formierte Team um Christian Plump mit seiner Swan 42 den Meistertitel brachte. Der Sieg bei der Regatta Trofeo S.M. Reina Sofia (Plätze 1, 1, 1, 2, 1, 2), zuvor der gesamt dritte Platz bei der Conde de Godo in Barcelona und zum Saisonauftakt der erste Platz bei der Palma Vela Regatta im Hausrevier Palma. Damit erhält die „Elena Nova“ den begehrten und neu ausgeschriebenen Titel in der Gesamtklassifikation des „Circuito Mediterrano de Vela“. Die Ergebnisse aller drei Regatten werden dabei zur Siegerermittlung herangezogen.
Christian Plump freut sich über die konstante Siegesserie ganz besonders. „Eine Topleistung unseres gesamten Teams. Meine Crew zeigte, in jeder dieser unterschiedlichen Reviere bei den unterschiedlichen Wind- und Wellenbedingungen das Boot und Taktik entsprechend zu adaptieren und so dreimal eine Podium-Ergebnis zu erkämpfen“, so Christian Plump. „Dabei ließ sich die Konkurrenz in der Klasse ORC 0 und ORC 1, unter ihnen auch Olympioniken und Weltmeister, nicht ganz einfach unter Schach halten“.

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In Ausgabe 3/2023: 41. Copa del Rey

Christian Plump gewinnt mit „Palibex - Elena Nova“ in der Königsklasse!

Die Crew der Swan 42 „Palibex - Elena Nova“ hat bei der Copa del Rey, die vom 29. Juli bis 5. August vor Palma de Mallorca stattfand, in einem starken Feld erneut ihre Klasse bewiesen. Der amtierende Spanische Meister gewinnt damit zum zweiten Mal die hochwertige Traditionsregatta des Real Club Náutico de Palma.
Für Kielbootsegler ist sie das alljährliche Saison-Highlight im Segel-Mekka Palma de Mallorca. Mit über 100 Teams aus 16 Nationen, davon allein 67 Boote in den ORC-Klassen, zeigte die 41. Copa del Rey auch in diesem Jahr in jederlei Hinsicht ihre Vielseitigkeit. Sechs Regatta-Tage mit anspruchsvollsten Windbedingungen zwischen sieben und 22 Knoten forderten die Crews, ihr Material und nicht zuletzt die Wettfahrtleitung. Das beliebte Königsevent unter internationalen Seglern konnte Christian Plump mittlerweile sieben Mal mit einem Podium-Finish abschließen, darunter auch der erste Sieg im Jahr 2017.

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In Ausgabe 3/2023: RS Feva World Championship 2023

Vom 22. bis 28. Juli fand in Follonica (ITA) das RS Feva World Championship 2023 statt. Dafür hat sich mit 4 Booten ein österreichisches Nachwuchsteam mit Seglern aus den Klassen der Optimisten und Zoom 8 gebildet und die Herausforderung WM angenommen. Für Training und Coaching konnte Sven Reiger gewonnen werden. Die Vorbereitung erfolgte mit Trainingseinheiten in St. Gilgen am Wolfgangsee und einige Tage vor der WM im Revier in Follonica.
Team Austria: AUT 6380 Valentin Lang / Anton Schwab; AUT 5423 Felix Rhomberg / Jakob Gsell; AUT 5166 Tim Voith / Michael Eigenstuhler; AUT 8534 Sebastian Gsell / Lilli Haugeneder.
Nach der Eröffnungsfeier am 23. Juli startete die WM mit zwei Tagen Qualifikation mit 210 gemeldeten Booten. Bei 4 bis 5 Windstärken, hoher Welle und etwas Regen wurden die ersten drei Wettfahrten absolviert. Am Tag 2 musste Anfangs auf Wind gewartet werden, doch während der ersten Wettfahrt entwickelte sich dieser zu echtem Starkwind. Teilweise wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 42 kn gemessen. Deshalb wurden an diesem Tag keine weiteren Races gesegelt und die Qualifikation nach 4 Wettfahrten abgeschlossen.

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In Ausgabe 3/2023: Medaillen, Emotionen und gelebte Inklusion

„Hamburger Deerns“ verteidigen WM-Titel

Der Rostocker Stadthafen war zum zweiten Mal in Folge der Schauplatz der Weltmeisterschaft im Inklusiven Segeln und zugleich ein Ort perfekt gelebter Inklusion auf dem Wasser und an Land. Nach vier Wettfahrttagen mit guten Segelbedingungen gingen die Titelkämpfe vor Rostock zu Ende. Den „Hamburger Deerns“ Silke Basedow und Nadine Löschke gelang die Titelverteidigung. Weltmeister in der Klasse RS Venture Connect wurden Genevieve Wickham und Grant Alderson aus Australien.
Es blieb spannend bis zuletzt. In den zwei Finalrennen realisierten die Teams teilweise erst an Land, dass sie gewonnen hatten, und reagierten dann umso emotionaler. Denn: Der Sieg errechnete sich aus den Ergebnissen der Vorrunden und der Platzierung im Finale. Knapp ging es in beiden Finalläufen zu.
Den Endlauf der Gesamtwertung segelten die acht besten Teams aus den Vorrunden in Booten der Klasse S\V14 aus. Zuvor hatten sie täglich auch Rennen im RS Venture Connect absolviert. Bis zur Leetonne lag das Team aus Australien souverän vorne, entschied sich dort aber für die vom Wind her ungünstigere Seite und wurde von den Titelverteidigerinnen Silke Basedow und Nadine Löschke eingeholt, die erneut die Goldmedaille ersegelten. Silber holte das jüngste Team der Weltmeisterschaft: Annelie Kraatz und Leo Paul Nüske aus Rostock, die als Lokalmatadore an Land mit Applaus und Jubel begrüßt wurden. Bronze ging nach Australien.
„Wir freuen uns, dass wir den Titel verteidigen konnten, auch wenn es im Finale deutlich knapper war als 2022. Im Endlauf hatten wir perfekte Windbedingungen, eigentlich die bester der ganzen WM“, sagte Silke Basedow vom Team „Hamburger Deerns“. „Wir wollten aufs Treppchen kommen und freuen uns sehr über den Sieg“, ergänzte ihre Teamkollegin Nadine Löschke.

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In Ausgabe 2/2023: Das Round Palagruža Cannonball 2.0

Nach 14 RPCs mit Start in Biograd war schon etwas die Luft draußen. Nachdem dort dann auch die sportlichen Einheitsklassen weggebrochen sind, war es dringend notwendig das Ganze neu zu denken. Die attraktive First 45 Flotte in der Marina Kaštela erschien uns da gerade recht. Wir wandten uns an Luka Berket (die Familie Berket war uns als langjährige Förderer der Mirno More bereits bekannt), der von der Idee das RPC in seiner Marina zu veranstalten sehr angetan war und uns seine Unterstützung zusagte.
Als zweite Einheitsklasse boten sich die ebenfalls in der Kaštela stationierten More 55 an.
Durch den südlicheren Ausgangspunkt, wurde auch eine völlig neue Routenführung möglich. Jabuka muss unbedingt dabei sein und vor der Altstadt von Dubrovnik zu segeln müsste doch ebenfalls spannend sein, erzählt Ronnie Zeiller, das Mastermind hinter dem RPC, über die Planung der neuen Route. Auch zahlreiche Verkürzungsmöglichkeiten sollten möglich sein, für den Fall, dass sich der Trend der letzten Jahre mit weniger Wind fortsetzen sollte.

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In Ausgabe 2/2023: 22. Kornati Cup

Die Kultregatta, der Kornati Cup, wurde bereits zum 22. Mal veranstaltet und ist bei vielen Seglern und Seglerinnen ein Fixtermin am Regattakalender.
Segeln ist Leidenschaft, das war das Motto des diesjährigen Kornati Cup. Teamgeist, Segelleidenschaft, Gemeinschaft, Spaß, Lebenslust – all das haben die Teams während der gesamten Regattatage gespürt.
An den Start gingen 89 Schiffe aus 7 Klassen mit 557 Teilnehmern aus 10 Nationen, die insgesamt zu 5 Wettfahrten antraten. Heuer waren auch 81 Frauen am Start, davon zwei Damen-Teams, die bei der Siegerehrung besonders hervorgehoben wurden. Alle Damen des Kornati Cups erhielten rote Rosen. Die Vielfältigkeit in den Klassen war wieder faszinierend. Folgende Klassen waren vertreten: Einheitsklassen Bavaria Cruiser 41S mit SPI und EPEX-Fock, Bavaria Cruiser 41 mit Gennaker und Bavaria Cruiser 46 mit Gennaker; ORC mit und ohne Spi, ORC-Charterklasse mit SPI mit einem GPH ≥ 600 und ORC-Charterklasse ohne SPI mit einem GPH ≥ 600 sowie Multihulls mit SPI

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In Ausgabe 2/2023: Mit einem Racer beim Kornati Cup

eine logistische Herausforderung

Nach dem wir erfolgreich die Jabuka 2022 absolviert hatten, kam uns bereits am Rückweg nach Österreich eine etwas verrückte Idee. Würde es uns erlaubt sein mit der Club Swan 36 auch am Kornati Cup teilzunehmen? Es würde sicher Riesenspaß machen, auch wenn wir ORC technisch, wahrscheinlich unter normalen Umständen keine Chance haben, aber vielleicht könnten wir uns ja das Blaue Band schnappen?
Nach ein paar Tagen überlegen und Abstimmungen, wer bereit wäre dieses Abenteuer aus unserem Team mitzumachen, da es logistisch und auch finanziell etwas ganz Neues für uns alle wird, haben wir uns entschieden, dass ich mal Pitter Yachtcharter, dem Veranstalter des Kornati Cups, eine Anfrage stelle. Und siehe da nach ein paar Tagen kam die positive Rückmeldung, dass wir teilnehmen dürfen, da die Club Swan 36 ja auch ein ganz normales ORC-Zertifikat besitzt.

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In Ausgabe 2/2023: Foppa Taste Supporter Sailing Week

In Österreich weitgehend unbekannt ist die heimliche Meisterschaft der Südtiroler Blauwassersegler. Vormals wurde das Event als Dolomythi-Cup gesegelt, dann als Brennercom Sailing Week in den Medien größer gemacht. Nach einem Sponsorenwechsel heißt die Veranstaltung nun Foppa Taste Supporter Sailing Week.
In den zwei Einheitsklassen Bavaria Cruiser 41S und Bavaria Cruiser 46 wurde in der zweiten Maiwoche zwischen Biograd und den Kornaten eifrig gesegelt. Wettfahrtleiter Gert Schmidleitner bot acht abwechslungsreiche Wettfahrten um Bojen und die vielen schönen Felsen der kroatischen Inselwelt. Zwischen sechs und 15 Knoten Wind ließen die Herzen der Südtiroler höherschlagen, beanspruchten Manövertechnik und taktisches Geschick. Das Material wurde bei diesen Bedingungen weniger beansprucht. Einzig der Ehrgeiz hat bei einem der Starts zugeschlagen und ein Boot – eigentlich nur die Reling – erlitt einen leichten Schaden.
In den Südtiroler Medien hat diese Regatta einen größeren Stellenwert als in Österreich so manche Welt- oder Europameisterschaft. Da gibt es tägliche, teilweise halb- und ganzseitige Berichte in den Tageszeitungen mit aktuellen Bildern, und in Südtirol1, einem Sender der Einschaltquoten hat wir Ö3, werden neben kurzen Interviews entsprechende Berichte und Zwischenergebnisse und Endresultate verlautbart.

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In Ausgabe 2/2023: Christian Plump gewinnt zum achten Mal die Palma Vela

Ein Saisonstart wie man es sich nur wünschen kann. Die Crew der „Elena Nova“ siegt trotz widriger Bedingungen bei der hochkarätigen Palma Vela-Regatta. Das erst im letzten Jahr neu formierte Team um Eigner Christian Plump gewann nun schon zum achten Mal diese prestigereiche Auftakt-Rennserie – in diesem Jahr in der ORC-Vermessung mit einer ClubSwan 42.
Ganze 110 Yachten aus 20 Nationen gingen zur diesjährigen Palma-Regatta in verschiedenen Einheits- und Vermessungsklassen an den Start. Und das ist, nach durch Corona stark gebeutelten Jahren, eine stolze Teilnehmerzahl. Umso glücklicher zeigte sich Eigner und Steuermann Christian Plump. Nach einem 20 Meilen Coastal Race am ersten Wettfahrttag in der meldestärksten Klasse ging er mit seiner Crew als Sieger hervor: „Gleich das Auftaktrennen nach einer langen Wintersaison zu gewinnen motiviert mich enorm für die da kommenden Rennen der noch jungen Saison“.

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Regattaergebnisse

Helly Hansen wird offizieller Bekleidungssponsor der Vendée Globe

Die weltweit führende Segelmarke wird Bekleidungssponsor des Vendée Globe und Ausstatter für zwei der Qualifikationsrennen: Vendée Arctique - Les Sables d‘Olonne und New York Vendée - Les Sables d‘Olonne.

Einige Tage nachdem die ersten Skipper die Ziellinie der Vendée Arctique überquert hatten, gibt es gute Nachrichten: Alain Leboeuf, Präsident der SAEM Vendée und des Departments Vendée, verkündet erfreut, die Vereinbarung mit Helly Hansen als offiziellen Bekleidungssponsor der Vendée Globe 2024, der Vendée Arctique 2022 und der New York Vendée 2024, dem jeweils ersten und letzten Qualifikationsrennen für die Vendée Globe 2024.
Am 10. November 2024 geht die 10. Ausgabe der Vendée Globe mit einem Rekord verdächtigen Teilnehmerfeld an den Start. Der Erfolg der vergangenen Vendée Globe hat die Attraktivität des Rennens für die Öffentlichkeit und die Skipper weiter erhöht. Von Rennen zu Rennen gewinnt die Vendée Globe an Attraktivität und zieht die Veranstaltung immer mehr Teilnehmer aus allen Lebensbereichen an. Um an dem legendären Rennen teilnehmen zu können, müssen sie Qualifikationsmeilen sammeln – eins der Qualifikations-Regatten ist die Vendée Arctique, die am 12. Juni 2022 von Les Sables d’Olonne aus startete.

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