Hamburg ancora Yachtfestival wird zum Premieren-Festival

20. bis 22. Mai 2022: Deutschlands größte Inwatershow

In den letzten beiden Jahren haben viele Menschen zum ersten Mal Urlaub auf dem Boot gemacht. Grund ist die Corona-Pandemie. Die Menschen fühlen sich auf Booten sicher und können ihre persönliche Freiheit genießen. Dies hat der Yachtbranche insgesamt einen Schub verliehen. Ob Werften, Servicebetriebe, Marinas oder der Handel, in allen Segmenten konnte zugelegt werden. Sowohl die Groß- als auch die Spezialwerften nutzen die Welle, um neue Produkte in den Markt zu bringen. Einige stellen diese Neuheiten auf dem HAMBURG ancora YACHTFESTIVAL vom 20. – 22. Mai 2022 in der 5-Sterne ancora-Marina in Neustadt/Holstein an der Ostsee vor.
In den ersten 14 Tagen nach Öffnung des Anmeldeportals der größten deutschen In-Water Boat Show wurden schon über 90 Yachten und Boote angemeldet. Darunter sind einige Segelyacht-Premieren internationaler Werften. So kommen aus der schwedischen Traditionsedelwerft die Hallberg Rassy 400 als Premiere und die Hallberg Rassy 50 als frisch gekürte Yacht des Jahres 2022. Passend dazu die neue feingearbeitete Saare 41AC aus Estland als Weltpremiere. Aus dem Hause Bénéteau, Frankreich, kommt die sportliche First 36 zum ersten Mal nach Deutschland und aus Schweden die neue Arcona 385 als weiterer Performance Cruiser. Das Champion-Ship Hanse 460 von der größten deutschen Werft wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt, ausgezeichnet mit dem Prädikat Yacht des Jahres 2022. Die Niederländer schicken den schicken Daysailor Saffier SE 33 Life als Weltpremiere ins Rennen, ebenfalls als Yacht des Jahres 2022 ausgezeichnet. Die Franzosen glänzen mit der größten Yacht in dieser Gruppe und stellen die edle Jeanneau Yachts 60 vor.
Bei den Motoyachten eröffnet das italienische Meisterstück Absolute 48 Coupe, ausgezeichnet als Powerboat of the Year 2022, den Premiere-Reigen. Von der deutschen Werft Bavaria kommt die elegante Bavaria SR 36 als Weltpremiere. Aus dem Haus Hanse wird der sportliche Weekender Ryck 280 zum ersten Mal gezeigt. Für den kleinen Geldbeutel gibt es von A.W. Niemeyer die neue OceanBay 655 als Premiere. Diese Aufzählung ist längst noch nicht abschließend. Die Messeleitung rechnet mit vielen weiteren Anmeldungen, die in den kommenden Wochen noch eingehen werden.
Die Anmeldezahlen zeigen, dass das HAMBURG ancora YACHTFESTIVAL mit dem neuen Veranstalter YACHTFESTIVAL 365 GmbH große Akzeptanz im Markt erfährt. „Ich freue mich sehr, dass wir als privatwirtschaftlich agierendes Unternehmen so ein Vertrauen genießen. Die Anmeldungen zeigen aber auch, dass es im Markt einen dringenden Bedarf an temporären Marktplätzen gibt. . Die Aussteller möchten endlich ihre Exponate wieder live zeigen und die interessierten Besucher möchten wieder sehen, fühlen und vergleichen. Das Ganze in einem schönen und sicheren Ambiente. Da ist das HAMBURG ancora YACHTFESTIVAL als größte deutsche In-Water Boat Show – draußen und direkt an der Ostsee – die ideale Veranstaltung.“ So Heiko Zimmermann.

Weitere Infos hier ...

boot Düsseldorf 2022

Aussteller voll auf boot Kurs

Die boot Düsseldorf ist wieder mit voller Kraft am Start. Für die kommende Messe – 22. bis 30. Januar 2022 – rechnet die Messe Düsseldorf mit über 1.500 Ausstellern aus mehr als 50 Ländern. In 17 Messehallen gibt es auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche alles, was das Herz des Wassersportlers begehrt.
Wir beginnen unseren Rundgang über die boot 2022 in den Hallen 1 bis 7a. Hier sind Motorboote und -yachten beheimatet. In der Halle 1 wurden 2020 zum ersten Mal mittelgroße Motoryachten zwischen 30 und 60 Fuß (10 bis 20 Meter) und wendige Cruiser vorgestellt. Echte Hingucker sind die niederländischen Stahlschiffe, unter anderem aus der Maasbrachter Linssen Werft, außerordentlich beliebt bei Familien und hervorragend geeignet zum Schippern auf Kanälen. Bei den Großserienherstellern Jeanneau, Bénéteau, Bavaria, Sealine und Greenline wird ein breites Angebot an Yachten und Cruisern die Besucher begeistern.
Nur einen Katzensprung entfernt ist die Halle 3: für Einsteiger in den Motorbootsport ist der Weg dorthin ein Muss. Hier gibt es Informationen zum führerscheinlosen Fahren mit Motoren bis 15 PS. Zusätzlich bietet die breite Palette an Schlauch- und leichten GFK-Einsteigerbooten für jeden neuen Bootsinteressenten ein hohes Maß an Informations- und objektiven Vergleichsmöglichkeiten.
Uns führt der Weg weiter in die Halle 4. gleich fallen uns die ausgefalleneren Modelle auf. Spaß- und Speedboote zeigen deutlich den Action- und Funfaktor des Bootssports. Darüber hinaus ist die Halle 4 auch der Hotspot für Boote mit innovativen Antrieben. Allen voran präsentieren sich hier die skandinavischen Vorreiter, beispielsweise X-Shore, dieser Zunft mit äußerst interessanten, neuen Bootsprojekten.
Der „Walk of Fame” der boot führt uns weiter in die Halle 5. Seit 2020 legen hier die Superboats an. Exklusive Tender und Shadowboats lassen die Herzen der Fans höherschlagen.
In der angrenzenden Halle 6 liegen die Königinnen der boot vor Anker. Mitten im mitteleuropäischen Winter fühlt man sich hier in die Welt der Schönen und Reichen an der Côte d‘Azur versetzt. Und alles, was Rang und Namen in der Luxusyachtszene hat, ist hier Zuhause. Princess, Sunseeker, Azimut, Fairline oder Ferretti, um nur einige Namen zu nennen, zahlreiche internationale Werften präsentieren ihre unvergleichlichen Schönheiten dem staunenden boot Publikum und fachkundigen Experten. Und wer dann gleichzeitig zum Kauf der Luxusyacht eine adäquate Marina mit exklusiven Liegeplätzen sucht, sieht sich unter den Anbietern auf der Galerie der Halle 6 um.
Da die Hallen der Messe nur für Yachten bis maximal 35 Meter (knapp 115 Fuß) ausgelegt sind, zeigen die Hersteller in der Superyacht Show (Halle 7a) beeindruckende Modelle ihrer, viel größeren, Megayachten. Mit individuellen Tipps, Anregungen und inspirierendem Interieur sind die Ausstatter in der Halle am Start und halten für die individuellen Wünsche der Yachteigner attraktive Lösungen bereit.
Maritime Kunst so weit das Auge sehen kann, zumindest wenn man in die Meeresbilder in der Halle 7 versinkt.
Nun müssen wir einen kurzen Abstecher Richtung Norden des Messegeländes unternehmen und gleiten in eine hawaiianisch anmutende Surfwelt ein.
Nach dem Ausflug in die Welt der Kunst und des Surfens, geht es in unserem Rundgang weiter in die Bereiche Bootszubehör und Ausstattung. Die Hallen 9 und 10 sind ein wahres Wunderwerk an Technik. Vom klassischen bis zum Elektro- und Hybridmotor ist hier in nahezu allen Größen und Klassen für jeden Spezialisten etwas dabei.
Unser Weg führt uns weiter direkt Richtung Tauchhallen 11 und 12. Hier geht es bunt und munter zu.
Lust auf Urlaub am oder auf dem Wasser? Die Hallen 13 und 14 stehen unter dem Motto „Destination Seaside“ – also Aktivurlaub am Meer oder Binnengewässern. Was vor einigen Jahren noch ein Trend unter vielen war, ist heute der angesagte Urlaubs-Hit. Die Menschen lieben ihren sportlichen Urlaub am Wasser. Dabei geben sich alle Urlaubsformen inzwischen die Hand.
Uns führt der Weg weiter zur „Seele des Wassersports“, dem Segeln. Traditionell weht eine steife Brise durch die Halle 15. Hier sind die coolen Frauen und Männer des Regattasports zu Hause, die schnittigsten und schnellsten Sportboote zeigen die Innovationskraft der Hersteller. Auf der Bühne im Sailing Center werden die härtesten, spannendsten und beeindruckendsten Regatten der Welt präsentiert. Etwas gemächlicher geht es in den Hallen 16 und 17 zu. Trotzdem schlagen die Herzen der Segelfans hier höher: sämtliche namhaften Hersteller von Segelyachten aller Größen und Klassen sind wieder an Bord und zeigen, was sich in den vergangenen zwei Jahren im Segelbootbau getan hat. Bavaria, Hanse, Bénéteau oder Hallberg Rassy sind mit ihrem gesamten Repertoire von 22 bis 65 Fuß wieder an Bord.
Auch die viel beachteten Newcomer des Segelbootbaus wie zum Beispiel Bente nutzen die Chance, sich auf der boot wieder für die neue Saison zu empfehlen. Bewundernswerte Schönheiten stellen die Hersteller der Großsegler, Nautor’s Swan, Oyster oder CNB, vor. Gut vertreten sind auch die, bei Einsteigern beliebten, Mehrrumpfboote. Leicht zu steuern, mit ruhiger Lage im Wasser und sehr viel Platz zum Wohnen, gleichen sie schwimmenden Ferienhäusern und eignen sich hervorragend für Törns mit der ganzen Familie.
boot Düsseldorf vom 22. – 30. Jänner 2022: Jetzt Ihr e-Ticket sichern auf www.boot.de.

60. Interboot legt nach hoch erfolgreichem Geburtstagstörn wieder an

Die Wassersportbranche boomt: Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie ist das der allgemeine Tenor auf der 60. Interboot, die am Sonntag, 26. September, nach neun Tagen zu Ende ging. „Die Nachfrage nach Booten und Boards ist weiterhin ungebrochen, was sich deutlich im Interesse und Kaufverhalten unseres Publikums widergespiegelt hat“, berichtet Messegeschäftsführer Klaus Wellmann und freut sich über ein starkes Besucheraufkommen von 45 600 Wassersportfans (2020: 29 300). Er ergänzt: „Die Interboot wies sowohl bei Booten als auch bei Ausstellern jeweils eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr auf. Bei den Besuchern können wir sogar eine überproportionale Steigerung verkünden.“ Rund 280 Aussteller aus 13 Nationen zeigten in sechs Hallen, Foyers und dem Freigelände Segelboote, Motoryachten, Boardsport, Zubehör und Bekleidung.

„Die Besucherzahl hat unsere Erwartungen übertroffen. Diese positive Resonanz sowie die hohe Kaufbereitschaft zeigt, dass das persönliche Treffen der Wassersportfamilie vor Ort unersetzbar ist und die Produkte in echt gesehen, besprochen und angefasst werden wollen“, resümiert Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Wir haben trotz Corona Verlässlichkeit gezeigt: Bereits zum zweiten Mal während der Pandemie konnte die Interboot als erste Hallen-Wassersportmesse weltweit stattfinden.“ Vom Stand-Up Paddle Board bis zur Segeljolle, vom Schlauchboot bis zur Motoryacht: Unter Einhaltung des bereits bewährten Schutz- und Hygienekonzepts der Messe Friedrichshafen nutzten die Wassersportfans die 60. Ausgabe, um sich über Premieren und aktuelle Trends zu informieren und einzukaufen.

Zufrieden zeigen sich auch die Aussteller: Meinrad Hiller, Geschäftsführer Pfeiffer Marine, bilanziert: „Ein großes Kompliment geht an die Messeleitung. Es ist alles sehr, sehr gut organisiert, das beginnt bereits bei der Einfahrt auf das Messegelände. Wir haben nicht mit so vielen Besucherinnen und Besuchern gerechnet und unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Es war eine hervorragende Messe und wir freuen uns auf 2022!“ Karsten Baas, General Manager Hanse (Deutschland) Vertriebs GmbH & Co. KG, erklärt: „Unter der Woche war es ruhiger als an den Wochenenden. Alles in allem wurden unsere Erwartungen aber erfüllt und wir haben viele neue Kontakte knüpfen können. Die Besucherinnen und Besucher kamen teilweise zum Schauen, oft aber auch mit Kaufabsichten. Insgesamt war es eine gute Mischung.“ Yanick Nürnberger, Verkauf & Händlernetz Europe Marine Großhandels GmbH berichtet: „Die Interboot ist für uns nach wie vor sehr erfolgreich – wir sind seit Anfang der 90er Jahre dabei. Deshalb halten wir weiter daran fest und möchten auch in den Folgejahren hierherkommen. Was wir seit der Corona-Zeit beobachten ist, dass nicht mehr der Kaufpreis das entscheidende Kriterium ist, sondern die zeitnahe Lieferung des Boots. Die Nachfrage ist derzeit enorm, und somit macht es die reine Verfügbarkeit für den Kunden attraktiv. Der Markt im Freizeitsegment hat einen unheimlichen Boom erfahren und nur der Anbieter ist erfolgreich, der schlau eingekauft hat, und das haben wir.“

18. - 26. 9. 2021: 60 Jahre Interboot

Leinen los: Ein Törn durch 60 Jahre Wassersport-Ausstellung

Am 6. Oktober 1962 feierte die Interboot ihren Stapellauf, 60 Jahre später liegen zahlreiche und unvergessliche Wassersport-Momente hinter ihr. Der runde Geburtstag bietet Gelegenheit, auf wichtige Meilensteine zurückzublicken. „Sechs Jahrzehnte Interboot unterstreichen den hohen Stellenwert der Messe hier in der Vier-Länder-Region. In diesem Jahr wollen wir mit der Geburtstagsausgabe dieser Bedeutung auch Rechnung tragen“, erklären Messegeschäftsführer Klaus Wellmann und Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Passend zur besonderen Auflage können sich die Gäste in einer bunten Sonderschau auf eine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Wassersport begeben.
1950 bis 1961: IBO als Vorläufer der Bootsschau. Auf der Verbrauchermesse IBO sind damals im Jahr 1950 erstmals Schiffe und Boote vertreten. Die Ausstellung ist keine reine Bootsmesse, hat aber den Grundstein zur Interboot gelegt. Die Ausstellungsfläche lag in Friedrichshafen auf dem Gelände zwischen Pestalozzischule und heutigem Graf Zeppelin Gymnasium. Bereits im Jahr 1951 präsentierte die Firma Brunnert-Grimm aus Gottlieben in der Schweiz ihre Boote auf der IBO und ist dem Messeplatz Friedrichshafen bis heute treu geblieben.
1962: Erste Wassersport-Ausstellung in Friedrichshafen. Das Bootsangebot auf der IBO steigt mit den Jahren ständig weiter an, 1962 bekommt das Thema vom 6. bis 14. Oktober auf der ersten „Internationalen Bootsausstellung am Bodensee“ seine eigene Plattform. Von 94 Ausstellern stammen 40 aus dem Ausland. Das Messegelände liegt nach einem Umzug im Jahr 1954 am westlichen Riedlepark in Friedrichshafen. Die Wassersport-Ausstellung ist die erste ihrer Art, die im Herbst und damit am Ende der Saison stattfindet. Der Termin wird daher in Fachkreisen stark diskutiert. Bald zeigt sich, dass der Zeitpunkt für den Arbeitsrhythmus der Hersteller perfekt gewählt ist, die Ausstellung wird zum bedeutendsten Wirtschaftsbarometer der Branche. Ebenfalls eine Besonderheit: der Vorführhafen am Bodensee.
1964: Bootszubehör gewinnt an Bedeutung. Standen 1962 vor allem Segel- und Motorboote sowie Motoren im Fokus, hat sich die Interboot nun zu einem bedeutenden Markt für Bootszubehör entwickelt: von Bootsbeschlägen über Wasserski bis hin zu Wassersportbekleidung ist alles zu finden.
1967: Interboot als Trendsetter. Als erste Bootsmesse überrascht die Interboot mit einem Computer, in dem die Besucher nach Eingabe von Preis, Größe und weiteren gewünschten Eigenschaften, das passende Boot ausfindig machen können und die dazu gehörige Hallen- und Standnummer erhalten.
1968: Interboot erhält mehr Ausstellungsfläche. Durch den Umzug der Messegesellschaft auf das Gelände an der Meisterhofener Straße, erhöht sich die Ausstellungsfläche der Interboot auf eine Fläche von 20.000 m² in vier Hallen plus Freigelände. Zudem wird die Fläche am Vorführhafen verdoppelt.
1973: Mittelmeerzentrum eröffnet. Das Mittelmeerzentrum wird erstmals eröffnet, das 1999 zum maritimen Reisemarkt mit Charterforum erweitert wird. 1973 können sich die Besucher erstmals über maritime Reiseanbieter und die Mittelmeerländer informieren. Ein wichtiges Signal für die Aussteller aus Italien, deren Anzahl sich in den folgenden Jahren mehr als verdoppelt.
1983: Intersurf erobert die Interboot. Eine weitere Wassersport-Disziplin erhält Einzug auf der Interboot: Mit einem Filmwettbewerb für Windsurffilme und einem Vorführbecken in der Halle, auf dem Kinder Windsurfen testen können, startet die Intersurf. Später wird der Bereich mit einer großen Show-Bühne und einer Beach-Modenschau ausgebaut.
1985: Siegersegelyachten des Admiral Cups auf der Interboot. Das von der Interboot unterstützte Team des deutschen Seglerverbandes gewinnt den Admirals Cup – die inoffizielle Weltmeisterschaft im Hochseesegeln – und kommt mit dem berühmten „Topf“ und drei Yachten zur Interboot, um sich feiern zu lassen.
1986: Interboot erschließt Karibik als neues Revier. Die Interboot beweist sich als Trendsetterin und macht ihre Besucher im Mittelmeerzentrum erstmals auf ein bisher relativ unbekanntes Ganzjahreswassersportrevier aufmerksam: die Karibik. Im Jahr 1990 organisiert die Messe gemeinsam mit der Lufthansa und KH&P Yachtcharter die Fun-Regatta Karibik-Trophy für Teilnehmer mit und ohne Segelerfahrung.
1991: Interboot-Sailing-Center eröffnet. In einem echten Zirkuszelt auf dem Messegelände schafft die Interboot das Sailing-Center. Hier erhalten die Besucher fachlich hochwertige Informationen ohne kommerziellen Hintergrund. 1996 wird das Sailing-Center umgestaltet: Es entsteht eine Hafenkulisse mit Holzbootshäusern und Stegen an einem Hafenbecken.
1992: Interboot mit Wassersport-Arena. Im Freigelände entsteht die Wassersport-Arena mit Zuschauertribüne, in der ein Match Race Segel-Wettbewerb für Modellboote stattfindet. In den Folgejahren ist sie auch Schauplatz für Surfdemos, Wasserski-Shows, Opti- und Teenie-Regatten. Der Vorführhafen wird mit der Veranstaltung eines Segelwettbewerbs für Clubmannschaften und den Jugend-Cup auf 420er Jollen bereichert.
2001: Letzte Schau auf altem Gelände. Die 40. Interboot findet das letzte Mal an der Meisterhofener Straße statt und ist gleichzeitig der Einstand des heutigen Projektleiters Dirk Kreidenweiß. Erstmals findet das integrative Segeln für behinderte Kinder in Mini-12ern statt, das bis heute sehr beliebt ist.
2002: Nachwuchsförderung auf der Interboot. Auch das neue Messegelände ist auf die Interboot zugeschnitten: Die Hallen A1 und A3 sind höher gebaut, um den Masten der Segelyachten Raum zu geben. Die erste Schau in den neuen Hallen findet mit der Intersurf Chill Area statt, einem Treffpunkt für die Surfer-Szene. Erstmals organisiert die Interboot ein Jugendlager, um den Nachwuchs an den Wassersport heranzuführen. Neues gibt es auch am Interboot-Hafen, der eine Stunde länger als die Messe geöffnet bleibt und zum Sundowner einlädt. Beim „Steig ein Festival“ stehen Motorboote aller Art zum Mitfahren bereit.
2004: Frauen im Wassersport. Die Interboot stellt das Thema „Frauen im Wassersport“ in den Mittelpunkt. Zur Eröffnung kommt die begeisterte Motorboot-Fahrerin und Schauspielerin Christine Neubauer. Neu ist der Aqua Fun Award, mit dem die Interboot Persönlichkeiten für ihr Engagement in der Jugend- und Nachwuchsarbeit auszeichnet.
2005: Das Jahr der neuen Sportveranstaltungen. Mit mehreren neuen Sportveranstaltungen zieht der Interboot-Hafen das Interesse auf sich: Spektakuläre Motorbootduelle auf der Viertelmeile werden bei der Liquid Quarter Mile ausgetragen, die weibliche Weltelite der Match Race Segler trifft sich beim Ladies Match Cup. Beim Qualifyer Match Race Germany qualifizieren sich die Männer für das Match Race Germany und bei der German Team Challenge finden Rennen der Internationalen 14 Footer direkt vor der Uferpromenade statt. Bis heute ein großer Anziehungspunkt ist die Interboot-Trophy mit Einhandregatten in verschiedenen Klassen.
2007: Interboot stellt gemeinsam mit führenden Motorenherstellern die „Operation Blue“ auf die Beine: 20 Schlauchboote stehen für die Besucher bereit, um gratis und ohne Führerschein aufs Wasser zu fahren und den Spaß am Wassersport zu entdecken. Der Interboot-Hafen ist erstmals für alle ohne Eintritt zugänglich. 2007 bringt die Interboot ein Stück America´s Cup-Geschichte nach Friedrichshafen: Im Freigelände können die Besucher einen Blick auf die Decks, die 33 Meter hohen Masten und die Hightech-Ausstattung zweier Herausforderer-Yachten werfen.
2011: 50. Jubiläum der Wassersport-Ausstellung. Die Interboot blickt mit einer Sonderschau auf 50 Jahre Wassersport zurück, unser besonderer Dank gilt den Ausstellern, die von 1962 bis heute fast ununterbrochen dabei sind: Boesch Motorboote und Brunnert Grimm aus der Schweiz, Schöchl Yachtbau aus Österreich, Delius Klasing Verlag, Verband der Bodenseewerften in Baden-Württemberg und der Wasserschutzpolizei am Bodensee.
2016: Stehende Welle lockt Board-Fans an. Mit den Surf-Days kommt die erste „Stehende Welle“ in eine europäische Messehalle. Sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet, verkürzt die fünf Meter breite Welle allen Surfern die Wartezeit bis zum nächsten Urlaub an der Küste.
2019: Interboot sensibilisiert für Umweltthemen. Die #ReThinkPlastic-Sonderschau macht auf die Verschmutzung der Wassersportreviere durch Plastikmüll aufmerksam und rückt den Schutz der Meere in den Fokus.
2020: Mit Abstand einmalig. Die Special Edition der Interboot findet mit einem ausgefeilten Hygienekonzept als eine der wenigen Wassersportmessen weltweit auch während der Corona-Pandemie statt.
2021: 1962 geboren? Dann freier Eintritt zur 60.!
Einfach in unserem Online-Shop den Code IB1962 eingeben und sich ein kostenloses Ticket sichern. Zudem erhalten alle 62er am Stand des Hagnauer Winzervereins im Foyer West ein kleines Geburtstagspräsent. Selbstverständlich müssen wir am Eingang bei der Nutzung eines solchen Tickets den Ausweis kontrollieren.
Die Interboot präsentiert von Samstag, 18. bis Sonntag, 26. September 2021 die ganze Welt des Wassersports, Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Tickets sind ausschließlich online erhältlich. Die Tageskarte kostet dreizehn Euro, ermäßigt zehn Euro. Die Familienkarte ist für 29 Euro erhältlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen fünf Euro.
Weitere Infos hier ....

boot Düsseldorf 2021

ACHTUNG! Kurz nach Drucklegung der Ausgabe 4/2020 wurde der Termin verschoben!

Immer am Puls der Zeit mit den aktuellen Trends im Blick: Die boot Düsseldorf, größte Wassersportmesse der Welt, ist seit 51 Jahren das Schaufenster der Segelbranche. Auch im Januar 2021 wird es wieder eine Vielzahl an Premieren, Technik-Highlights und Gadgets zu sehen geben.
„Mit der boot werden vom 23. bis 31. Januar 2021 die Weichen für ein erfolgreiches Jahr und eine positive Zukunft gestellt. In 17 Messehallen werden wir nach den gültigen Hygiene- und Infektionsschutzregeln eine zwar etwas andere, doch ebenso begeisternde boot organisieren“, so Messechef Wolfram N. Diener.
Zahlreiche Neuheiten und Yachtpremieren erwarten die Besucher. Allen widrigen Umständen des Jahres 2020 zum Trotz sind Werften, Designer und Konstrukteure wieder den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden gerecht geworden.
In puncto Komfort gleicht sich der Segelyachtmarkt immer mehr dem Segment der motorisierten Stegnachbarn an. Gefragt ist alles, was Raum und Luxus bietet.
Die aktuellen Yachten bieten einerseits ein umfangreiches Platzangebot und Komfort für viele Mitsegler, gleichzeitig sollen sie aber auch von einer kleinen Crew problemlos zu händeln sein. Die neu verkauften Boote werden im Schnitt jedes Jahr größer und somit auch teurer. Auch das Design entwickelt sich stetig weiter. Unter Deck ist viel Licht gefragt – größere Fenster für mehr Tageslicht auch im Rumpf, helle, dezente Farben und viel Platz. Auf den Yachten soll nicht nur gesegelt, sondern vor allem gelebt werden. Gemütliche Abende mit Freunden im Salon oder ein BBQ an Deck – alles ist möglich. So stellt Hallberg-Rassy bei der Einrichtung der neuen 40C zwei Optionen zur Wahl: „Groß oder enorm groß“: mit einer größeren Arbeitsfläche, mehr Stauraum, Platz für einen frontgeöffneten Kühlschrank, Mikrowelle und Spülmaschine.

  • An Deck: Weniger Kraftaufwand, mehr Sicherheit

Gefragt sind Performance-Cruiser, die sportliches Segeln mit echtem Urlaubsgefühl und Entspannung kombinieren können. Dehler etwa bietet die neue 38QS mit einem aus dem Regattasport bewährten Squarehead- Großsegel an. Mehr Effizienz, besserer Trimm und weniger Krängung sollen auch beim Cruising zum Tragen kommen. Auch der Trend zu „Chines“, also konstruktiven Knicken seitlich im Rumpf, der seine Anfänge ebenfalls im Offshore-Sport gefunden hat, bleibt. Bavaria setzt bei der C38 und C42 auf einen V-Bug und ausgeprägte Chines am Heck. Diese erhöhen die Stabilität unter Segeln bei einem Krängungswinkel von 15 bis 20 Grad und erhöhen auf Cruisern vor allem den nutzbaren Wohnraum im Achterschiff. Der V-Bug reduziert dabei den Ruderdruck und das Boot ist leichter zu steuern.

Lesen Sie in Ausgabe 4/2020 weiter ...

Sicherer Kurs: Die Special Edition der Interboot war ein voller Erfolg

Aussteller zeigen sich mehr als zufrieden – Umfassendes Schutz- und Hygienekonzept wurde gut angenommen

Endlich wieder Messe: Als erste Veranstaltung in Friedrichshafen nach dem Lockdown im Frühjahr und als erste große Messe in Baden-Württemberg fand die 59. Interboot bei Ausstellern und Besuchern großen Anklang. „Für unser Unternehmen und für unsere Aussteller war es eine außergewöhnliche Erfahrung, im Zeichen des Corona-Virus eine Messe durchzuführen. Wir freuen uns, dass der Mut von allen belohnt wurde“, resümiert Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. 29.300 Besucher ließen sich von Samstag, 19. September bis Sonntag, 27. September bei rund 200 Ausstellern auf der Internationalen Wassersport-Ausstellung inspirieren und zum Kauf motivieren.

Unter Berücksichtigung von umfangreichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen präsentierte die Interboot in sechs Messehallen Boote und Yachten, Zubehör, Funsport sowie Bekleidung. „Die Stimmung unter den Ausstellern war sehr gut. Sie verzeichneten bereits am ersten Wochenende hervorragende Verkäufe, dieser Trend setzte sich im weiteren Verlauf der Woche fort. Ebenso zeigten sich die Besucher positiv überrascht von der Veranstaltung, die Corona-bedingt anders war“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Sie bot der Branche aber wieder einen Treffpunkt und ein sicheres Einkaufserlebnis“.

Gut angenommen wurde neben der Produktschau auch das Rahmenprogramm: Die Vorträge im Segel- & Reise-Kompetenz-Center und auf der IBN-Aktionsfläche sowie die Charter- & Törnberatung fanden große Beachtung. Ausgebucht war das Trailertraining im Freigelände West, wo das Manövrieren eines Bootsanhängers unter fachkundiger Anleitung geübt werden konnte. Ebenfalls gut angenommen wurde die Ocean Film Tour Vol. 7 am Donnerstagabend.

Stimmen der Aussteller

Hans Roelants, General Manager EMEA Sea Ray Boats, bilanziert: „Die Interboot war für uns ein sehr großer Erfolg. Wir haben nie an der Messe gezweifelt und wir sind froh, dass wir dabei waren. Sie war super organisiert und die Besucher sehr diszipliniert. Unsere Erwartungen bezüglich der Verkäufe wurden übertroffen: Wir haben viel mehr verkauft als letztes Jahr.“ Ein anerkennendes Fazit ziehen auch Aussteller wie Simon und Eva Zanon, Inhaber Zanon Nautic GbR: „Für uns als Start-Up war die erstmalige Messeteilnahme ein Wagnis, zu dem wir uns bewusst entschieden haben. Jetzt sind wir positiv überrascht und freuen uns über den Austausch mit einem qualitativ hochwertigen Publikum. Es gab viele ernsthafte Interessenten, die auch wirklich ein Boot suchten und dank vieler Probesegeltermine gehen wir erwartungsfroh in das Nachmessegeschäft. Wir bereuen unseren Interboot-Schritt als Aussteller definitiv nicht!“ Auch Ralf Madert, Inhaber Surfer’s Paradise, blickt positiv zurück: „Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit der diesjährigen Interboot. Wie zu erwarten kamen zwar weniger Besucher, die aber waren sehr fachkundig und kaufkräftig, zusätzlich freuen wir uns auch über viele Kunden aus den Nachbarländern Österreich und der Schweiz.“

Wassersport-Erlebnisse verspricht die 60. Interboot vom 18. bis 26. September 2021. 
Weitere Informationen gibt es hier ...

Auch die Boot Tulln 2022 abgesagt!

Neuer Termin: 2. - 5. 3. 2023

boot Düsseldorf findet 2022 nicht statt

NRW Gesundheitsministerium: Keine großen Publikumsmessen im Januar möglich

Aufgrund der Ausbreitung der Omikron-Virusvariante gelten in Deutschland seit dem 28. Dezember weitere Einschränkungen unter anderem bei Veranstaltungen. Nach der Zusammenkunft der Ministerpräsidenten der Bundesländer zur Pandemielage am 21. Dezember 2021 wurde in Nordrhein-Westfalen die Durchführung von Großveranstaltungen mit Zuschauern im Januar untersagt. Dies betrifft auch die boot Düsseldorf, die als überregionale Freizeitmesse wegen der beschlossenen Maßnahmen der Landesregierung 2022 nicht stattfinden darf.

NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erläutert: „Wir müssen im Moment weiter sehr vorsichtig sein. Die Omikron-Variante breitet sich aus in einer Dynamik, die wir noch nicht kennen. Doch wir müssen heute handeln. Deshalb hatten wir in der aktuellen Coronaschutzverordnung schon große Fußballspiele und Sportereignisse mit Zuschauerinnen und Zuschauern untersagt. Es ist nur folgerichtig, dass im Januar auch keine großen Publikumsmessen mit vielen Besucherinnen und Besuchern aus verschiedenen Regionen und Ländern aus aller Welt stattfinden.”

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller unterstützt die Entscheidung des Landes: „Natürlich haben wir gehofft, dass die Pandemielage im Januar die Durchführung der boot unter strengen Hygieneauflagen zulassen würde. Aber es ist letztlich nur konsequent, zur Eindämmung der Verbreitung der Omikron-Variante auch auf große Publikumsmessen wie die boot zu verzichten. Ich war mir bereits vor dem Verbot des Landes mit der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf einig, kein unvertretbares Risiko einzugehen und die boot notfalls abzusagen."

Von Messeseite herrscht ebenfalls, angesichts der aktuellen pandemischen Lage und den Herausforderungen in den kommenden Wochen, vollstes Verständnis für die Entscheidung der Politik.

Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf: „Die Pandemie muss schnellst möglich überwunden werden, damit auch die Messewirtschaft wieder mit Planungssicherheit für Aussteller und Besucher arbeiten kann. Mit schwerem Herzen müssen wir uns deshalb von der Durchführung der boot im Januar 2022 verabschieden. Die Entscheidung der Landesregierung entspricht jedoch auch dem Wunsch vieler Aussteller, die in großer Sorge wegen einer Teilnahme an der boot während der Omikronwelle sind. Ich bitte alle Beteiligten um Verständnis und Unterstützung, damit wir 2023 gemeinsam mit voller Kraft wieder ans Werk gehen können. Der herzliche Dank des gesamten Teams der boot Düsseldorf gilt allen Ausstellern, Verbänden und Partnern, die bis heute an unserer Seite gestanden haben. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche boot 2023, nach hoffentlich überstandener Krise, ansteuern werden.“

Die weiteren für das Frühjahr 2022 geplanten Messen in Düsseldorf sind von dieser Entscheidung nicht betroffen. Anders als bei der boot handelt es sich dabei um Fachmessen, an denen ausschließlich Personen aus beruflichen Gründen teilnehmen. Die Messe Düsseldorf betrachtet jede Veranstaltung individuell und berücksichtigt außer dem Infektionsgeschehen, der Reisesituation und der Rechtslage auch die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Messen und ihrer Branchen.

Die nächste boot Düsseldorf wird ihre Tore wieder vom 21. bis 29. Januar 2023 öffnen.