boot Düsseldorf

„Follow The Call” 50 Jahre boot Düsseldorf

Noch sind es einige Wochen bis zum Start der Jubiläums boot in Düsseldorf, doch es bläst schon ein kräftiger Wind, der Menschen aus allen Himmelsrichtungen im Januar an den Rhein nach Düsseldorf treiben wird. Rund 2.000 Aussteller werden vom 19. bis zum 27. Januar an Bord der 50. boot sein. In 16 Messehallen auf 220.000 m² Ausstellungsfläche wird eine riesige Erlebniswelt rund um das Thema „360° Wassersport erleben“ gestartet. Ob Segeln, Motorboot fahren, Tauchen, Surfen, Paddeln oder einfach am Wasser relaxen, auf der boot 2019 wird ein Feuerwerk an Ideen gestartet, die sich um die Freizeit im, auf oder am Wasser drehen.

Wassersport-Spektakel und Branchenevent
„Die boot Düsseldorf ist die einzige Messe weltweit, die diese Vielfalt umfassend präsentiert. Mit Herstellern aus erwarteten 70 Ländern aus allen Teilen der Welt zeigen wir hier eine einzigartige Produktvielfalt. 1.500 Segel- und Motorboote haben auf der boot ihre Messeheimat“, erläutert boot Direktor Petros Michelidakis anlässlich des International Media Meeting Anfang September. Die Besucher der größten Wassersportmesse der Welt folgen dem Ruf der Messe nach Düsseldorf sogar aus über 102 Ländern. Michelidakis: „Damit ist die boot nicht nur ein Spektakel für die Besucher aus der Region, sondern vielmehr ein anerkanntes internationales Branchenevent mit B2B-Charakter.

Nachfrage nach großen Segelyachten und Mehrrumpfbooten
Nahezu alle großen Werften sind an Bord mit Seglern in allen Größen und Klassen. „Die größte Segelyacht auf der boot 2018 war die Oyster 745 und wir erwarten zu unserem Jubiläum wieder einige Yachten aus den Häusern Oyster oder Nautors Swan in dieser Größenordnung“, so Michelidakis. Darüber hinaus werden auch 2019 wieder die Mehrrumpfboote – Katamarane und Trimarane – sehr gefragt sein.
Spektakuläre Neuzugänge gibt es auch im Regattabereich: Die Ausrichter des Clipper Race stellen auf der boot 2019 ihre spannende Regatta, die abenteuerhungrige Segler 11 Monate über die Weltmeere treibt, vor. Hier dürfen nicht nur die Profis ans Steuer, sondern auch leidenschaftliche (Hobby)segler sind gefragt. (www.clipperroundtheworld.com)

boot feiert den 100. Geburtstag des Tauchfilmpioniers Hans Hass
Segelboote und Motoryachten sind zwar weiterhin das Herzstück der boot, doch ist sie auch im Jahr 2019 das Spiegelbild der kompletten Wassersportbranche. Die Halle 3 mit dem zur boot 2018 neu designten Dive Center im Stil einer pazifischen Tauchbasis wird zum Mekka der Tauchwelt. Hier herrscht an neun Messetagen mitten im mitteleuropäischen Winter bestes sommerliches Tauchklima. Führende Hersteller wie Aqualung, Suunto, Cressi, Garmin, oder Mares werden ihre neuesten Produkte auch unter echten Unterwasserbedingungen in Tauchturm und -becken zeigen. Mit Rat und Tat stehen internationale Tauchsportverbände sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Tauchern zur Verfügung. Der 23. Januar ist zudem einem der ganz großen des Tauchsports und der Unterwasserforschung gewidmet: An diesem Tag, dem Mittwoch der boot 2019, ist Hans Hass‘ 100. Geburtstag und die Messe widmet diesen Tag, gemeinsam organisiert mit dem Verband Deutscher Sporttaucher, dem Hans Hass Institut sowie dem Düsseldorfer Aquazoo Löbbecke Museum, dem berühmten Tauchfilmpionier.

Geballte Blauwasser-Expertise
Bereits zum zehnten Mal laden die Weltumsegler Sönke und Judith Roever (blauwasser.de) zum boot Blauwasserseminar nach Düsseldorf ein und wieder einmal ist das Programm hochkarätig besetzt. Neben Sönke und Judith Roever werden Blauwasser-Profi Jimmy Cornell, Wetter-Experte Meeno Schrader, SeaDoc Dr. Fabian Steffen sowie die Langfahrtsegler Annette und Stefan Wendl den Teilnehmern in wertvollen Vorträgen wichtiges Wissen vermitteln.
Die Gastgeber Sönke und Roever sind erfahrene Langfahrtensegler, die zusammen mehr als 120.000 Sm im Kielwasser gelassen haben. Von 2007 bis 2010 haben sie die Welt umsegelt und dabei mehr als 35 Länder besucht. Seitdem berichten die beiden Hamburger unterhaltsam in ihren Seminaren über ihre Zeit auf den Weltmeeren, um ihre Erfahrungen an all jene weiterzugeben, die ebenfalls davon träumen, eines Tages die Leinen für einen längeren Zeitraum zu lösen. „Unser Ziel ist es, möglichst umfassend praktische und vor allem hilfreiche Informationen weiterzugeben, um die Teilnehmer bei der Vorbereitung ihrer Reise optimal zu unterstützen. Dabei ist es gleichgültig, ob der eigene Törn eines Tages um die Welt oder einfach nur auf die Ostsee führt. Die meisten Informationen helfen auch beim Segeln vor der Haustür und es spielt ebenfalls eine untergeordnete Rolle, ob jemand Skipper oder Mitsegler ist“, sagt Sönke Roever.
Im Seminar werden alle wichtigen Fragen zu den Themen Ausrüstung, Segel, Autopilot, Ankergeschirr, Beiboot, Wassermacher, Energiemanagement, Navigation, Kommunikation, Wetter, Crewmanagement, Reisekosten, Medizin auf See und Sicherheit beantwortet. Ein alljährliches Highlight ist dabei die Live-Demonstration einer Rettungsinsel mit Auslösen direkt vor den Augen der Teilnehmer. Darüber hinaus steht auch das Leben an Bord im Mittelpunkt des zweitägigen Blauwasserseminars am ersten Wochenende der boot vom 19. bis 20. Januar 2019.

boot zeigt aktuellen Trendsport
Mit ihren 50 Jahren wirkt die boot jugendlich frisch und sozusagen „younger than ever“. „Unser Ziel ist es immer ganz nah am Markt zu sein und die aktuellen Trends auf der Messe umzusetzen beziehungsweise selbst zu kreieren“, beschreibt der boot Chef die Situation. Wie etwa beim, 2018 erstmals ausgetragenen, spektakulären Tow-In Windsurfen im 60 Meter langen Flatwater-Pool der boot. Auch die stehende Riesenwelle „THE WAVE“ ist so ein Trendsetter, lässt sie doch ihre Akteure auf einer 1,50 hohen und 9 Meter breiten Welle surfen. Die begehrten Ritte auf der Welle können ab Dezember wieder auf der WAVE-Website gebucht werden. Mit ihren hochkarätigen Challenges mit internationalen Spitzensurfern ist „THE WAVE“ ein echter Publikumsmagnet: 2018 sahen sich 110.000 Menschen die Aktionen auf der Welle an.

Im Boot für den Meeresschutz
Ein spezielles Merkmal der boot Düsseldorf ist, dass sie nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Branche ist, sondern sich seit vielen Jahren schon aktiv an Projekten für den Schutz der Meere beteiligt. Daraus sind inzwischen eigene Aktionen wie der „ocean tribute“ Award oder die „love your ocean“ Kampagne entstanden, die eine hohe Medienresonanz erzielen und somit die Aufmerksamkeit der Menschen auf dieses hochbrisante und lebenswichtige Thema lenken. Mit der britischen Seglerin und Meeresaktivisten, Emily Penn, ist für die boot Düsseldorf auch eine prominente und erfolgreiche Botschafterin am Start.
Emily Penn ist Meeresanwältin, Skipperin und Künstlerin; Absolventin der Cambridge University mit einem Abschluss in Architektur. Sie hat die bisher größte kommunale Müllbeseitigung von einer winzigen tonganesischen Insel organisiert, auf einer Reise durch die Nordwestpassage der Arktis nach Mikroplastik gesucht, den Planeten auf dem rekordverdächtigen Bioboot Earthrace umrundet und auf einem Segelfrachtschiff gearbeitet, das westliche Vorräte für Kokosnüsse handelt.

boot goes city
2019 wird die boot erstmals auch in ihrer Heimatstadt Farbe bekennen und zeigen, dass sie nicht außen vor, sondern mittendrin steht und ein echtes Düsseldorfer Kind ist. So wird es am Vorabend der Messe-Eröffnung einen besonderen boot-Auftritt auf der vom Unternehmen Oscar Bruch betriebenen Eislauffläche an der Königsallee geben, bei der die Eisbahn ganz ins Blau der boot getaucht wird. Und auch die Geschäfte an der berühmten Düsseldorfer Einkaufsmeile werden den 50. Geburtstag durch spezielle Dekorationen entsprechend feiern.

Die boot in Zahlen:
1.923 Aussteller aus 68 Ländern waren 2018 an Bord. Die boot erstreckt sich auf 220.000 m² in 16 Messehallen. 247.000 Besucher reisten aus 102 Ländern nach Düsseldorf. Mehr als 2.000 Journalisten berichteten live von der größten Wassersportmesse der Welt. 110.000 Menschen erlebten die Wellensensation „THE WAVE“ und 1.500 Surfer wagten selbst den Ritt auf der stehenden 1,50 m hohen und 9 Meter breiten Welle.

Erfolgreiche Jungfernfahrt für die erste Hamburg Boat Show

Wieder in den Hafen eingelaufen ist die erste Hamburg Boat Show – 26.800 Besucher entschieden sich für die Premiere der Wassersportmesse auf dem Hamburger Messegelände und informierten sich bei 289 Ausstellern über die neuesten Produkte und aktuellen Trends. „Wir blicken auf fünf tolle Tage zurück, in denen uns nicht nur die Branche gezeigt hat, wie wichtig ihnen eine Messe hier in der Hansestadt ist, auch knapp 27.000 Besucher bestätigten, dass das neue Konzept der Wassersportmesse aufging“, bilanziert Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV) und Veranstalter der Messe. Anziehungspunkte waren neben den zahlreichen Booten auch die stehende Welle und die drei Vortragsforen, die Fachinformationen rund ums Boot und maritime Reisen lieferten.

30.000 m², 289 Aussteller, mehr als 170 Boote, 3 Vortragsforen und jede Menge Wassersportinformation hielt die Premiere der Hamburg Boat Show bereit. „An den ersten Tagen war es etwas ruhiger als erwartet. Das Wochenende war gut besucht und zahlreiche Bootsfahrer, Familien und Wassersportbegeisterte ließen sich vom Angebot inspirieren“, erklärt Torsten Conradi. „Wir sind mit der ersten Auflage zufrieden. Es kamen viele Wassersportler, die eingekauft haben – sowohl Boote als auch Ausrüstung und Zubehör. Gut besucht waren auch die Vortragsforen. Die Stimmung in den Hallen war durchweg positiv und die Organisation und Zusammenarbeit mit dem DBSV und der Hamburg Messe und Congress hat gut geklappt und Spaß gemacht“, berichtet Projektleiter Dirk Kreidenweiß von der Messe Friedrichshafen. Der Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress Bernd Aufderheide ergänzt: „Mit der Premiere der Hamburg Boat Show ist es gelungen, Wassersportbegeisterten weiterhin ein attraktives Angebot in der Hansestadt zu bieten. Das freut mich nicht nur für die Besucher, sondern ganz besonders auch für die Aussteller, die sich diese Messe gewünscht haben. Der DBSV, die Messe Friedrichshafen und die Hamburg Messe und Congress haben ihre Kräfte gebündelt und eine erfolgreiche Erstveranstaltung auf die Beine gestellt, die Lust auf mehr macht.“

Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden: „Die Messe lief ganz hervorragend. Es funktioniert hier definitiv, Boote zu verkaufen, wie wir festgestellt haben. Wir sind zufrieden und bekamen auch von unseren Kunden ein klasse Feedback zur Messe. Die Besucher waren sehr gut informiert und kamen mit konkreten Anfragen auf uns zu. Man merkte, dass das Gros der Besucher Wassersportler waren. Die erste Hamburg Boat Show war ein voller Erfolg, wir sind im nächsten Jahr wieder dabei“, resümiert Henning Mittelmann, Geschäftsführer Mittelmann Werft. Ähnlich sieht das Frank Kuhlmann von Schwern Yachten: „Die erste Hamburg Boat Show war ein voller Erfolg. Das Publikum ist sehr gut informiert, es sind viele Segler dabei und zahlreiche vom Fach. Wir haben hier eine super Messe erlebt, die die Zielgruppe im Norden sehr gut erreicht. Hier ist ein guter Treffpunkt für die Branche. Die Messe war sehr gut organisiert und wir sind im nächsten Jahr wieder dabei.“ Auch Finn Möller, Geschäftsführer Herman Gotthard GmbH, zieht eine positive Bilanz: „Nach einem verhaltenen Start am Mittwoch hat sich die Messe positiv entwickelt. Die Hamburg Boat Show ist ein Pflichttermin für uns: Wir hatten exzellentes und fachkundiges Publikum am Stand. Es ist toll, was hier auf die Beine gestellt wurde. Alles in allem wurden unsere Erwartungen erfüllt. Die HBS ist der Beleg dafür, dass es richtig war, eine solche Messe zu veranstalten.“

Die nächste Hamburg Boat Show entführt vom 23. bis 27. Oktober 2019 wieder in die große Welt des Wassersports. Weitere Informationen gibt es hier ...

Spritziges Vergnügen

Interboot lockte wassersportaffines Publikum an den Bodensee

Glitzerndes Wasser, glänzende Boote und jede Menge Action standen bei der 57. Auflage der Interboot im Mittelpunkt. Neun Tage lang waren 86.500 Wassersportfans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Messegelände in Friedrichshafen zu Gast und ließen sich von 474 Ausstellern und den neuesten Trends inspirieren und zum Kauf überzeugen. „Die Interboot als zweitgrößte Wassersportmesse in Deutschland zeigte wieder einmal, wie beliebt das Hobby im kühlen Nass ist. Mehr als 86.000 Besucher auf dem Messegelände und viele Zehntausende am Interboot-Hafen erlebten die vergangenen Tage Wassersport-Vergnügen“, berichtete Messechef Klaus Wellmann. Ein Anziehungspunkt war das Mitmach-Areal in Halle B1, wo im neuen SUP Testbecken Paddelversuche und auf der stehenden Welle Surf-Erfahrungen gemacht wurden. Rasant und spritzig unterwegs waren die Fahrer der Motosurf-Demorennen auf dem Bodensee. Spätsommergefühle weckte auch der Messe-See, wo Wakeboarding und Schnuppersegeln bei bestem Wetter auf dem Programm standen.

Die Interboot präsentierte in acht Hallen ein breites Spektrum an Booten, Mode und Zubehör. „Die Stimmung in der Ausstellerschaft war größtenteils gut. Vor allem die Motorbootaussteller verzeichneten zahlreiche Geschäftsabschlüsse und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft“, resümierte Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Die Mischung aus Produktschau sowie Wassersport-Events und Testmöglichkeiten kommt seit Jahren hervorragend bei Besuchern und Ausstellern an.“ Neu und stark angenommen wurde das Interboot-Gewinnspiel mit acht Traumreisen, die die Sieger an Wassersport-Hotspots entführen.

Eine positive Bilanz zogen auch die Aussteller: „Wir haben in diesen Messe-Auftritt sehr viel investiert und 24 Boote auf der Interboot präsentiert, da wir großen Wert auf die süddeutschen Wassersportler legen und hier auch viele Kunden erreichen. Unser Verkaufsziel für die Messe war bereits am Samstag erfüllt“, betonte Peter Nürnberger, geschäftsführender Gesellschafter Europe Marine. Auch in der Schweizer Halle bewertete Urs Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans + Boote AG die neun Interboot-Tage als erfolgreich: „Die Besucher waren sehr interessiert. Dies mündete in zielführenden Gesprächen. Die Interboot bietet jedes Jahr eine gute Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen. Unter der Woche war zwar etwas weniger los, aber dafür waren die Gespräche intensiver. Wir sind grundsätzlich mit dem Messeverlauf zufrieden, zumal wir nach Messe-Ende mit weiteren Abschlüssen rechnen. Unsere Erwartungen werden daher erfüllt.“ Ähnlich sieht das Horst von Hörsten, Geschäftsführer Hallberg-Rassy Deutschland GmbH: „Die Interboot verlief für uns so wie erwartet und erhofft: Wir haben insbesondere an den Wochenenden viele neue Kontakte und auch Bestandskunden an unserem Stand begrüßen können. Als Wassersportmesse in der DACH-Region hat die Interboot für uns eine wichtige Bedeutung und wir werden auch nächstes Jahr wieder mit an Bord sein.“

Sonne, Boote und Bodensee – der Interboot-Hafen war mit seinen rund 100 Wasserfahrzeugen ein Anziehungspunkt an der Friedrichshafener Uferpromenade. Auch als Startpunkt für Regatten und Rennen sowie für zahlreiche Testfahrten erfreute sich der Messe-Standort am Bodenseeufer großer Beliebtheit. „Viele Interessierte nutzten die Möglichkeit ein potenzielles Boot Probe zu fahren, was häufig ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war“, erklärte Dirk Kreidenweiß. Am zweiten Interboot Wochenende stachen bei der Kampagne Start Boating Wassersportbegeisterte und -neulinge vom Hafen aus in See.

In einem neuen Modus fand die SUP Team Challenge 2018 statt: Im Testbecken in Halle B1 ging es neben der besten Zeit vor allem auch um Geschicklichkeit. Zehn Zweierteams traten in drei Runden gegeneinander an. Den Sieg erpaddelten die SUPtronauten Alexander Stertzig und Philipp Mrozig aus Konstanz. Die Gewinner fahren im Februar in die Karibik zur British Virgin Island SUP Challenge powered by The Moorings.

Wassersport-Erlebnisse verspricht die nächste Interboot vom 21. bis 29. September 2019.
Weitere Informationen gibt es hier …

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Spritziges Vergnügen: Interboot lockt wassersportaffines Publikum an den Bodensee

Interboot-Hafen ist Anziehungspunkt am Bodensee – Motorboote sind gefragt – 86 500 Besucher bei der internationalen Wassersport-Ausstellung

Glitzerndes Wasser, glänzende Boote und jede Menge Action standen bei der 57. Auflage der Interboot im Mittelpunkt. Neun Tage lang waren 86.500 Wassersportfans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Messegelände in Friedrichshafen zu Gast und ließen sich von 474 Ausstellern und den neuesten Trends inspirieren und zum Kauf überzeugen. „Die Interboot als zweitgrößte Wassersportmesse in Deutschland zeigte wieder einmal, wie beliebt das Hobby im kühlen Nass ist. Mehr als 86.000 Besucher auf dem Messegelände und viele Zehntausende am Interboot-Hafen erlebten die vergangenen Tage Wassersport-Vergnügen“, berichtete Messechef Klaus Wellmann. Ein Anziehungspunkt war das Mitmach-Areal in Halle B1, wo im neuen SUP Testbecken Paddelversuche und auf der stehenden Welle Surf-Erfahrungen gemacht wurden. Rasant und spritzig unterwegs waren die Fahrer der Motosurf-Demorennen auf dem Bodensee. Spätsommergefühle weckte auch der Messe-See, wo Wakeboarding und Schnuppersegeln bei bestem Wetter auf dem Programm standen.

Die Interboot präsentierte in acht Hallen ein breites Spektrum an Booten, Mode und Zubehör. „Die Stimmung in der Ausstellerschaft war größtenteils gut. Vor allem die Motorbootaussteller verzeichneten zahlreiche Geschäftsabschlüsse und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft“, resümierte Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Die Mischung aus Produktschau sowie Wassersport-Events und Testmöglichkeiten kommt seit Jahren hervorragend bei Besuchern und Ausstellern an.“ Neu und stark angenommen wurde das Interboot-Gewinnspiel mit acht Traumreisen, die die Sieger an Wassersport-Hotspots entführen. Eine positive Bilanz zogen auch die Aussteller: „Wir haben in diesen Messe-Auftritt sehr viel investiert und 24 Boote auf der Interboot präsentiert, da wir großen Wert auf die süddeutschen Wassersportler legen und hier auch viele Kunden erreichen. Unser Verkaufsziel für die Messe war bereits am Samstag erfüllt“, betonte Peter Nürnberger, geschäftsführender Gesellschafter Europe Marine. Auch in der Schweizer Halle bewertete Urs Hausammann, Geschäftsführer Hausammann Caravans + Boote AG die neun Interboot-Tage als erfolgreich: „Die Besucher waren sehr interessiert. Dies mündete in zielführenden Gesprächen. Die Interboot bietet jedes Jahr eine gute Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen. Unter der Woche war zwar etwas weniger los, aber dafür waren die Gespräche intensiver. Wir sind grundsätzlich mit dem Messeverlauf zufrieden, zumal wir nach Messe-Ende mit weiteren Abschlüssen rechnen. Unsere Erwartungen werden daher erfüllt.“ Ähnlich sieht das Horst von Hörsten, Geschäftsführer Hallberg-Rassy Deutschland GmbH: „Die Interboot verlief für uns so wie erwartet und erhofft: Wir haben insbesondere an den Wochenenden viele neue Kontakte und auch Bestandskunden an unserem Stand begrüßen können. Als Wassersportmesse in der DACH-Region hat die Interboot für uns eine wichtige Bedeutung und wir werden auch nächstes Jahr wieder mit an Bord sein.“

Sonne, Boote und Bodensee – der Interboot-Hafen war mit seinen rund 100 Wasserfahrzeugen ein Anziehungspunkt an der Friedrichshafener Uferpromenade. Auch als Startpunkt für Regatten und Rennen sowie für zahlreiche Testfahrten erfreute sich der Messe-Standort am Bodenseeufer großer Beliebtheit. „Viele Interessierte nutzten die Möglichkeit ein potenzielles Boot Probe zu fahren, was häufig ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war“, erklärte Dirk Kreidenweiß. Am zweiten Interboot Wochenende stachen bei der Kampagne Start Boating Wassersportbegeisterte und -neulinge vom Hafen aus in See. In einem neuen Modus fand die SUP Team Challenge 2018 statt: Im Testbecken in Halle B1 ging es neben der besten Zeit vor allem auch um Geschicklichkeit. Zehn Zweierteams traten in drei Runden gegeneinander an. Den Sieg erpaddelten die SUPtronauten Alexander Stertzig und Philipp Mrozig aus Konstanz. Die Gewinner fahren im Februar in die Karibik zur British Virgin Island SUP Challenge powered by The Moorings. Wassersport-Erlebnisse verspricht die nächste Interboot vom 21. bis 29. September 2019.

Weitere Informationen gibt unter http://www.interboot.de

Austrian Boatshow – Boot Tulln 2018

Die größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse in Zentral- und Osteuropa vom 1. bis 4. März 2018

„Wassersport Total“ lautet das Motto der Austrian Boatshow und ist der alljährliche Treffpunkt für Österreichs Wassersportler zum idealen Zeitpunkt kurz vor Saisonstart. 380 Aussteller präsentieren einen kompletten Querschnitt aus der Welt des Wassersports – große Yachten, kleine Jollen, Motoryachten, Motorboote, Elektroboote, Reiseanbieter, Tauchsport und ein großer Zubehörbereich.

Austrian Boatshow – Boot
Tulln: DER Treffpunkt für Segler
Segelyachten und Segelboote werden in der Messehalle 10 – NÖ Halle präsentiert – sämtliche große Serienwerften nehmen Kurs Richtung Austrian Boatshow: Die Jeanneau 440, gerade als Yacht des Jahres ausgezeichnet, überzeugt mit vielen praktischen Innovationen – beindruckend auch die größere Schwester – Jeanneau 519. Erstmals in Österreich zu sehen ist die ELAN GT5, ein völlig neuartiges Konzept mit polarisierender Optik. Zum 40-jährigen Firmenjubiläum zeigt Master Yachting die beliebten Modelle Oceanis 41.1 und Oceanis 45 von Beneteau. Mit der Hanse 348 und Hanse 388, der Dehler 42, der Dufour 360 werden 4 weitere Österreichpremieren ausgestellt.

NEU: Bavaria World auf der Boot Tulln
Nach dem Vorbild der Boot Düsseldorf wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Bavariahändlern auch eine „Bavaria World“ auf der Austrian Boatshow angeboten. Yachten Meltl, das Yacht Center aus Mannheim, Yachtcharter Pitter und viele Partner werden sich in der Halle 10 präsentieren, somit wird unter einem Dach das komplette Leistungsspektrum von Bavaria – Segelyachten, Motoryachten, Charterangebote und vielfältige Dienstleistungen rund um den Yachtsport – ausgestellt. Die neue Segelyacht Bavaria C45 wird ebenso erstmals in Österreich zu sehen sein wie die Motoryacht Virtess 420 Fly.

Großes Aufgebot bei Kleinkreuzern und Weltpremiere eines fliegenden Segelbootes!
Ein Highlight für Segelinteressierte ist die große Dichte im Bereich der trailerbaren Segelboote – es erwartet die Besucher ein hochinteressantes Aufgebot: Sunbeam Yachts, Seascape, Saphire, J-Boats, Maxus, Delphia, Viko, Phobos und viele mehr. Trimarane mit ihrer ausgezeichneten Segelleistung – Dragonfly, Astus und Corsair – sind selbstverständlich ebenfalls an Bord der Boot Tulln. Mit großer Spannung darf die Weltpremiere eines „foilenden“ Segelbootes erwartet werden.

Neuheiten bei Motoryachten und Motorboote
Absolute 50 Fly – eine Motoryacht mit vielen Superlativen! Baotic Yachting präsentiert mit der Absolute 50 Fly die Motoryacht des Jahres 2017 in seiner Kategorie. Eine Auszeichnung, welche den Wert und die Qualität der Absolute 50 widerspiegeln. Absoluter Komfort und absolute Flexibilität sind die Attribute der 15,20 Meter Luxusyacht.
Im Bereich der Motorboote und Motoryachten werden sehr viele neue Firmen und Marken zum ersten Mal auf der Austrian Boatshow ausstellen, es erwartet die Messebesucher jede Menge Österreichpremieren. Neu an Bord ist zum Beispiel Nostalgia Yachten, die ihre INZIO zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellen, ein weiter „eye-catcher“ wird die SAY 29 Runabout Carbon sein.
Seit 3 Jahren ist Top Yacht nun Importeur für Sea Ray. Für 2018 wird es eine Erweiterung der Marken geben – die Cranchi Endurance 30 wird als Österreichpremiere vorgestellt. Auch die Bootswerft Frauscher darf auf der Heimatmesse nicht fehlen und zeigt einen Querschnitt aus dem Portfolio – für Anhänger von Motorbooten ist die Fantom 858 AIR mit Sicherheit das Highlight. Sonst ist das Angebot dicht gedrängt: Sea Ray, Beneteau, Jeanneau, Quicksilver, Bayliner und viele mehr.

Elektroboote & Elektroantriebe – Boot Tulln ist die führende Plattform!
Die österreichischen Bootsbauer, als auch die Hersteller der Antriebe bringen Jahr für Jahr Innovationen auf den Markt und sind international anerkannt als Technologie-Führer. Schaut man sich das Ausstellerverzeichnis im Bereich der Elektroboote und Elektromotoren an, ist eines eindeutig: Im Bereich „Elektroboote und Elektromotoren“ ist die Austrian Boatshow Nummer 1. Auf keiner nautischen Fachmesse gibt es ein größeres Angebot der zukunftsträchtigen Technologie.

Trendsport: Stand up Paddling
Dem neuen Trendsport „Stand up Paddling“ wird auf über 1.000 m² ein eigener Bereich gewidmet. Das Areal „Stand up Paddling“ ist somit eine eigene Messe in der Messe. Top Marken und eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen werden vertreten sein. Stand up Paddling bietet für alle Altersgruppen jede Menge Action und Spaß – Informationen erhalten Sie auf der Austrian Boatshow – Boot Tulln in Halle 6.

Austrian Boatshow – Boot Tulln
Die Austrian Boatshow – Boot Tulln findet von 1. bis 4. März 2018 statt und wird noch größer und noch sensationeller als je zuvor. Verpassen Sie nicht „DAS“ nautische Highlight
Weitere Infos und ermäßigte
Tickets unter: www.boot-tulln.at

Branchengespräch

Wassersportbranche bleibt stabil auf Kurs!

Sonnige Zeiten und eine leichte Brise für das maritime Gewerbe. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) erwartet für dieses Jahr einen Gesamtumsatz an maritimen Gütern und Dienstleistungen in Deutschland von knapp über zwei Milliarden Euro. Damit hält sich die gute Lage vom letzten Jahr. „81 Prozent der im Rahmen der BVWW-Konjunkturumfrage zur Jahresmitte befragten Unternehmen beurteilen die Geschäftslage gleich gut oder besser als im Vorjahr“, resümiert Sonja Meichle, Vizepräsidentin des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft. Dem stimmt auch der  Deutsche Boots- und Schiffbauer-Verband (DBSV) zu und beurteilt die wirtschaftliche Situation weiterhin stabil. Mit 44 Prozent sieht fast die Hälfte der befragten Betriebe positive Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahr. Damit seien die Werte so gut wie seit 10 Jahren nicht mehr, betont der DBSV. Die Interboot als erste Messe der neuen Saison bietet der Branche noch bis zum 30. September eine Plattform und zeigt die große Bandbreite des Wassersports.

Eine Verbesserung der Geschäftslage verzeichneten laut Umfrage des DBSV besonders die Sparten Zubehör mit 48,3 Prozent und Motorboote mit bis zu 40 Prozent. Im Allgemeinen sind die Mitglieder des Verbandes mit Blick in die Zukunft positiver gestimmt, als 2017. „Vor allem in Bezug auf die wirtschaftliche Situation, die Entwicklungen des eigenen Unternehmens und den Auftragsbestand am deutschen Markt sehen viele Unternehmen eine stabile Lage oder eine Verbesserung“, erklärt DBSV-Präsident Torsten Conradi. Eher gedämpft sind die Erwartungen an das Exportgeschäft. Im Vergleich zum letzten Jahr gehen 2018 zehn Prozent mehr Betriebe von einem Rückgang beim Auslandsgeschäft aus. Das bemerkt auch Sonja Meichle: „Der Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten, der eine Erhöhung der Ausfuhrzölle um 25 Prozent mit sich bringt und Großbritanniens Austritt aus der EU könnten der Exportnation Deutschland durchaus zusetzen. Trotz insgesamt positiver Aussichten bleiben auch Risiken. Aus Verbandssicht gibt es hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung dennoch wenig Grund zur Sorge.“ Ähnlich sieht es am anderen Bodenseeufer aus. Laut der Vizepräsidentin des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes Ariane Vonwiller blicken die Eidgenossen auf ein gutes Jahr zurück. Die Anzahl an immatrikulierten Sportbooten ist mit 99.000 Stück unverändert hoch. Bedingt durch den heißen Sommer sind die Halbjahreszahlen gegenüber dem Vorjahr steigend, primär beim Verkauf kleinerer Motorboote mit einem Warenwert von circa 82 Millionen Schweizer Franken. „Die gute Sommersituation erlaubt auch eine optimistische Prognose bis zum Ende des Jahres. Durch die intensive Nutzung der Boote darf sich zudem der Dienstleistungsbereich auf ein gutes Nachsaisongeschäft freuen“, erklärt Ariane Vonwiller. „In Hinblick auf die nächste Saison ist für uns auch die Interboot entscheidend. Mit den idealen logistischen Bedingungen ist die Veranstaltung eine wertvolle Binnenschifffahrtsausstellung“, so die Vizepräsidentin weiter.